Lichttechnik

Vereinfachte lichttechnische Vermessung der ortsfesten Straßenbeleuchtung bei Dunkelheitsunfällen

Kurzbeschreibung

Bereits 1992 stellte die Commission Internationale de l´Éclairage (CIE) einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Straßenbeleuchtung und Unfallhäufigkeit fest. Um diesen Zusammenhang genauer zu untersuchen und hier Abhilfe zu schaffen, müssen nächtliche Verkehrsunfallorte genauer untersucht werden. Gängige Messverfahren und Messgeräte sind jedoch teuer und/oder zeitaufwändig.

Ziel des Projektes ist es, eine direkte, routinemäßige Überprüfung der Beleuchtungssituation an nächtlichen Unfallstellen zu ermöglichen. Hierfür werden Verfahren entwickelt, mit denen die photometrischen Daten an Unfallstellen bei Dunkelheitsunfällen praktikabel und zuverlässig erhoben werden können. Konkret werden folgende Ansätze verfolgt:

  • Ein elektrisches Fahrzeug zur Messung von Beleuchtungssstärken, welches über eine Webapplikation gesteuert werden kann.
  • Ein Leuchtdichtenormal, mit dessen Hilfe eine Abschätzung der Fahrbahnleuchtdichte ermöglicht werden soll.
  • Die Kalibrierung einer Digitalkamera zur Messung von Leuchtdichten

Das Projekt wird von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) gefördert (Förderkennzeichen FE 82.0791 / Laufzeit: 11/21−03/23).

Messfahrzeug und Leuchtdichtenormal

Kontakt

Einrichtung Lichttechnik
Raum E 312A