Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung

News

Alle News

Studie zum Biodiversitätsverlust: Deutlich mehr Arten gefährdet als bisher angenommen

Eine Analyse des Erhaltungszustands von 14.669 europäischen Land-, Süßwasser- und Meeresarten (ca. 10 % der kontinentalen Fauna und Flora) zeigt, dass 19 % der europäischen Arten vom Aussterben bedroht sind, wobei das Aussterberisiko für Pflanzen (27 %) und Wirbellose (24 %) höher ist als für Wirbeltiere (18 %). Weltweit dürfte etwa zwei Millionen Arten gefährdet sein. Diese Zahlen liegen deutlich über den jüngsten Annahmen der IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services).

Wesentliche Ursachen sind die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung, Übernutzung, Verschmutzung, Siedlungsentwicklung und zunehmend die Auswirkungen des Klimawandels. Daher ist die Beibehaltung und Wiederherstellung nachhaltiger Land- und Wassernutzungspraktiken von entscheidender Bedeutung, um den Rückgang der biologischen Vielfalt zu minimieren.

Die im Fachmagazin PLOS ONE veröffentlichte Studie wurde von Dr. Melanie Bilz im Rahmen ihrer Dissertation am Fachgebiet Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung angestoßen.

Zur Studie | Download

Bericht Die ZEIT

Bericht Süddeutsche Zeitung

Bericht The Guardian

ZDF

 

© Hochkirch_etal_2023