Kunstgeschichte

Studiengänge - Steckbriefe

Beschreibungen

Bachelorstudiengang Kultur & Technik Kernfach Kunstwissenschaft

In der Entwicklung der Moderne werden immer wieder Konflikte zwischen unterschiedlich geprägten Weltbildern und Kultursphären wahrgenommen. Im Extremfall ist hieraus die Existenz einer kaum zu überwindenden Kluft zwischen den sogenannten "zwei Kulturen" und den ihnen zugeordneten Wissenschaften (Naturwissenschaften versus Geisteswissenschaften) konstruiert worden. Im interdisziplinären Bachelorstudium Kultur und Technik werden diese vermeintlichen Gegensätze hinterfragt. Die tatsächlich bestehenden Wechselbeziehungen zwischen der geistigen, der sozialen und der materiellen Dimension der modernen Welt werden ausgeleuchtet und Brücken zwischen den Geistes- und Kulturwissenschaften und den Natur- und Technikwissenschaften geschlagen.
Das Studium Kultur und Technik vermittelt fachliche, methodische und soziale Kompetenzen zum Verständnis und zur Gestaltung gesellschaftlicher Aufgaben im Spannungsfeld kultureller und technisch-naturwissenschaftlicher Welterfahrungen. Es trägt damit bei zur Interdisziplinarität von Wissenschaft und zur Integration der Gesellschaft.
Der Studiengang gliedert sich in vier Studienbereiche: Interdisziplinäre Studien (60 LP), Berufsorientierung (30 LP), Wahlbereich (30 LP) und das der Profilierung dienende Kernfach (60 LP).

Das Kernfach Kunstwissenschaft
Das Fachgebiet Kunstgeschichte bietet im Rahmen des Bachelorstudiengangs Kultur und Technik das Kernfach "Kunstwissenschaft" an. Vermittelt werden Kenntnisse der Kunstgeschichte des Mittelalters, der Frühen Neuzeit und der Moderne in den Bereichen Bildkünste, Architektur und Angewandte Künste. Das Studienziel ist der sichere Umgang mit den unterschiedlichen Gegenstandsbereichen und ein Bewusstsein für die vielfältigen methodischen Zugänge dazu.
Ein besonderer Fokus der kunstwissenschaftlichen Lehre und Forschung an der TU liegt auf den kulturellen, materialen und technologischen Voraussetzungen künstlerischer Produktion sowie auf der Vermittlung und Institutionalisierung von Kunst. Dabei geht es zum einen um Verfahrenswissen, Formgebungsprozesse und Materialikonographien, zum anderen um Fragen der Künstlerausbildung, des Kulturtransfers, der Museumsgeschichte und der Wissenschaftsgeschichte im internationalen Kontext.
Das Bachelorstudium Kultur und Technik mit dem Kernfach Kunstwissenschaft qualifiziert für die Aufnahme des TU-Masterstudiums "Kunstwissenschaft". Weitere Informationen zum BA Kultur & Technik sowie zu Bewerbungsmodalitäten finden Sie im Servicebereich Bachelor.

Master Kunstwissenschaft

Der gleichermaßen forschungsorientierte wie praxisnahe Masterstudiengang verbindet die Vertiefung von kunsthistorischem Fachwissen mit einem TU-spezifischen Profil, das auf die kulturellen, materialen und technologischen Voraussetzungen künstlerischer Produktion ebenso wie auf die Institutionen der Kunst im internationalen Kontext zielt. Weitere Lehr- und Forschungsschwerpunkte bilden die Kunstgeschichte Ostmitteleuropas, die Wissenschaftsgeschichte sowie die Architektur der Nachkriegsmoderne.

"Kunsttechnologie" oder "Museum"?
Bundesweit einzigartig sind die Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung innerhalb des Studiengangs

Schwerpunkt Kunsttechnologie
Der Schwerpunkt „Kunsttechnologie“ vermittelt Kenntnisse der kunsttechnischen und materialen Bedingtheit der Raum- und Bildkünste und geht deren Einfluss auf die Gestaltung der historischen und modernen Lebenswelten nach. Vor dem Hintergrund vielfältiger aktueller Gefährdungen des Kulturerbes führt er in die Problemstellungen der Konservierung, Restaurierung und Denkmalpflege ein und schärft den Blick für die ethischen Grundsätze dieser Praktiken und ihrer Geschichte.

Schwerpunkt Museum
Der Schwerpunkt „Museum“ wird in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz angeboten. Im Unterschied zu einer museologischen Ausbildung stehen hier fachspezifische Fragen im Vordergrund. Zum einen geht es um die theoretische Analyse der Institution Museum, ihrer Funktionen und ihrer Geschichte, zum anderen um den praxisnahen Umgang mit musealen bzw. kuratorischen Kernaufgaben wie Sammeln, Bewahren und Präsentieren des materiell überlieferten Kulturerbes.
 

Fächerübergreifend, forschungsorientiert und objektnah
Der Studiengang profitiert in seiner kunsttechnologisch-musealen Ausrichtung in besonderem Maße vom TU-eigenen Fachprofil sowie von der internationalen und lokalen Vernetzung des Instituts. Er integriert Lehrangebote der Historischen Urbanistik, Architektur, Denkmalpflege und die Kompetenz von außeruniversitären Experten (Restauratoren etc.) sowie Institutionen (Museen, insbesondere die Staatlichen Museen zu Berlin). In Projektseminaren werden Studierende gezielt an die wissenschaftliche Praxis herangeführt – sei es durch die Beteiligung an Editions- oder Ausstellungsvorhaben, sei es durch die Teilnahme an Tagungen oder Social-Media-Projekten. Die objektnahe Lehre wird großgeschrieben: Exkursionen sind essentieller Bestandteil des Lehrprogramms, zahlreiche Seminare finden vor Ort statt.

Arbeitsmarktorientierte Qualifizierung
Der Masterstudiengang „Kunstwissenschaft“ vermittelt wissenschaftliche Reflexionsfähigkeit und praktische Handlungskompetenz für unterschiedliche Berufsfelder mit kunsthistorischem Bezug. Die Aneignung unverzichtbarer Fachkenntnisse geht einher mit der exemplarischen Einübung disziplinärer Methoden wissenschaftlichen Arbeitens und mit praxisbezogenen Perspektiven der Erforschung, Bewahrung und Vermittlung des europäischen Kunst- und Architekturerbes. Die AbsolventInnen werden dadurch exzellent auf die klassischen Tätigkeitsfelder in der Denkmalpflege, dem Museum, dem Ausstellungswesen, dem Kunsthandel sowie an Universitäten, Kunsthochschulen und Forschungseinrichtungen vorbereitet.

Bewerbung
Wenn Sie einen Bachelorabschluss in Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft oder einem vergleichbaren Studiengang haben, Ihr kunsthistorisches Fachwissen vertiefen und Ihr wissenschaftliches Profil gemäß der angebotenen Schwerpunkte schärfen wollen, bewerben Sie sich bei uns!

Nähere Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten erhalten Sie beim Servicebereich Master.

Module

Master - Modulinformation

Freie Wahl
Der Laufzettel für dieFreie Wahl wird zu Beginn des Moduls einmalig im Prüfungsamt vorgelegt. Danach erfolgt die Sammlung aller Lehrveranstaltungen auf diesem unterzeichneten Bogen. Erst bei Abschluss des Moduls wird die ausgefüllte Liste geschlossen eingereicht.

Laufzettel freie Wahl
Modulkatalog freie Wahl WS 2018/19
Infoblatt freie Wahl
Formular individuelles Wahlmodul
Modulbeschreibung individuelles Wahlmodul

 

Information zum Modul MA-KUWI 7 a/b

Zur Struktur des Praktikumsberichtes:

  • Mindestdauer des Praktikums: 4 Wochen
  • Länge des Praktikumsberichtes: ca. 12 Seiten
  • Aufbau des Berichtes:
    1. Einleitung mit Darstellung der Motivation für den gewählten Praktikumsort
    2. Vorstellung der Institution, bei der das Praktikum absolviert wurde
    3. Strukturierte Darstellung der eigenen Tätigkeit
    4. Gesamtreflexion über das Praktikum​
  • Modulbeauftragte: Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert