Kunstgeschichte der Moderne

Publikation: Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland

Atlas der Abwesenheit
Kameruns Kulturerbe in Deutschland

Autor:innenkollektiv. Andrea Meyer und Bénédicte Savoy (Koord.)
520 Seiten, 110 Abb. und 51 Karten
Dietrich Reimer Verlag, 2023
ISBN: 978-3-496-01700-4

Open Access Version

Englische Arbeitsübersetzung
Französische Arbeitsübersetzung

Über 40.000 Objekte aus Kamerun werden heute in öffentlichen Museen der Bundesrepublik Deutschland aufbewahrt. Das ist der größte Bestand weltweit. Er lagert seit der deutschen Kolonialzeit (1886-1916) so gut wie unpubliziert und unbekannt in den Lagerräumen der sie aufbewahrenden Institutionen. Auch in Kamerun ist die Erinnerung an sie zum Teil erloschen; zum Teil aber auch über Generationen hinweg intensiv gepflegt worden. Der „Atlas der Abwesenheit“ zeichnet erstmalig die unsichtbare Präsenz von Kamerun in deutschen Museen nach. Gleichzeitig werden die Formen und Folgen der Abwesenheit des Kulturerbes in Kamerun selbst untersucht.

Das Projekt
Die Publikation basiert auf dem Projekt „Umgekehrte Sammlungsgeschichte“, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, unter Leitung von Albert Gouaffo (Université de Dschang) und Bénédicte Savoy (Technische Universität Berlin). Das Buch wurde auf der Tagung “Kameruns Kulturerbe in Deutschland. Erkenntnisse und Perspektiven“ vom 1.-3. Juni an der Technischen Universität Berlin vorgestellt.

Mit Beiträgen von
Mikaél Assilkinga, Berlin/Dschang; Lindiwe Breuer, Berlin; Fogha Mc Cornilius Refem (alias Wan wo Layir), Potsdam; Albert Gouaffo, Dschang; Dieu Ly Hoang, Berlin; Yann LeGall, Berlin; Yrine Matchinda, Dschang; Andrea Meyer, Berlin; Prince Kum'a Ndumbe III., Douala; Philippe Rekacewicz, Arendal/Wageningen; Bénédicte Savoy, Berlin; Sebastian-Manès Sprute, Berlin; Richard Tsogang Fossi, Berlin/Dschang; Eyke Vonderau, Berlin.

© Philippe Rekacewicz

Forschungsdaten

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