Transferzertifikat
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Transferzertifikat

Ziele, Kompetenzen und Aufbau

Das 'Transferzertifikat' wird an Studierende verliehen, die sich in ihrem regulären Studium mit Fragestellungen des Wissens- und Technologietransfers beschäftigt haben und praxisnahe Kompetenzen in diesem Bereich nachweisen können. Das Programm ist inter- und transdisziplinär angelegt und für alle Studierenden offen.

Teilnehmende erwerben oder bauen relevante Kompetenzen aus und können sich im Rahmen des Programms vernetzen. Dazu lernen sie Ansprechpartner:innen an der TU Berlin kennen und tauschen sich mit engagierten Studierenden über innovative Ideen aus. So bereiten sich teilnehmende Studierende auf die Anforderungen eines sich im Wandel befindlichen Arbeitsmarkts vor. Die Transferaktivitäten herausragender Studierender werden gefördert.

Das Zertifikatprogramm umfasst 18 Leistungspunkte und wird durch das Präsidium der TU Berlin verliehen:

Alle im Rahmen des Zertifikatsprogramms angerechneten Module müssen einen Transferbezug aufweisen.

Basismodul - Engineering for Impact

Ansprechperson

Thies Johannsen

Um das Transferzertifikat zu erwerben, muss das Basismoduls “Engineering for Impact – Verantwortungsvolle Innovationen” belegt und bestanden werden. Es handelt sich um eine integrierte Lehrveranstaltung im Umfang von 6 Leistungspunkten, in der Studierende Theorien und Methoden des Wissens- und Technologietransfers kennenlernen sowie grundlegende Kenntnisse von Innovationsprozessen erwerben. Im Rahmen des Moduls werden Veranstaltungen mit Gastreferierenden durchgeführt. Das Modul wird jedes Semester angeboten.

Vertiefungsmodul I (MINT) und II (GSW)

Vertiefungsmodul I

Das Vertiefungsmodul I im Umfang von 6 Leistungspunkten wird in der Regel aus dem Modulkatalog der TU Berlin gewählt und muss einem MINT-Fach zugeordnet werden sowie einen Transferbezug aufweisen. Das Vertiefungsmodul kann als Angebot des eigenen Studiengangs der Teilnehmenden oder im freien Wahlbereich belegt werden. Ein Vertiefungsthema kann im Rahmen des Zertifikatsprogramms nur einmal eingebracht werden. Die Anerkennung erfolgt durch die wissenschaftliche Koordination des Transferzertifikats.

Vertiefungsmodul II

Das Vertiefungsmodul II im Umfang von 6 Leistungspunkten wird in der Regel aus dem Modulkatalogs der TU Berlin gewählt und muss einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach zugeordnet werden sowie einen Transferbezug aufweisen. Thematisch müssen sich das Vertiefungsmodul II und das Vertiefungsmodul I unterscheiden. Das Vertiefungsmodul kann als Modul des eigenen Studiengangs der Teilnehmenden oder im freien Wahlbereich belegt werden. Die Anerkennung erfolgt durch die wissenschaftliche Koordination des Transferzertifikats.

Anerkennung

Es wird empfohlen, die Anerkennbarkeit der Vertiefungsmodule vor Antragstellung mit der koordinierenden Stelle abzustimmen.

Bitte wenden Sie sich dazu an die zuständige Ansprechperson.

Abschlussarbeit oder Projekt

In der Abschlussarbeit werden Aspekte des Wissens- und Technologietransfers berücksichtigt und inter- bzw. transdisziplinäre Ansätze besonders reflektiert. Auf Antrag können Lehrveranstaltungsformen mit praktischem Bezug (gem. §35 I AllgStuPO) äquivalent anerkannt werden. Der Transferbezug wird weit ausgelegt, d.h. es werden nicht nur Verwertungsoptionen als Transfer gefasst, sondern auch Ansätze, die in besonderem Maß partizipative Formate berücksichtigen. Dazu muss das Transferpotentials in einer Abschlussarbeit oder der Prüfungsleistung in einer Lehrveranstaltung mit praktischem Bezug aufgezeigt werden.