Nachhaltigkeitszertifikat

Nachhaltigkeitszertifikat für Studierende


Studierende setzen durch das Zertifikat einen individuellen Schwerpunkt in ihrem Studium.

Das Nachhaltigkeitszertifikat umfasst das 6 LP Pflichtmodul Kritsche Nachhaltigkeit, jeweils 6 LP im Wahlbereich Technik/Natur und Individuum/Gesellschaft sowie eine Abschlussarbeit/Projekt mit Nachhaltigkeitsbezug.

Das Zertifikatsprogramm wurde durch das Präsidium der TU Berlin in 2017 eingerichtet. Die Präsidentin verleiht das Nachhaltigkeitszertifikat.
 

 

Kritische Nachhaltigkeit - 6 ECTS Pflichtmodul
Die Wechselverhältnisse von Technik, Individuen, Natur, Gesellschaft und Demokratie (TING_D) analysieren und demokratisieren.

Technik/Natur - Indivduum/Gesellschaft - zwei 6 ECTS Wahlmodule
Passende Module aus dem eigenen Studium oder aus dem freien Wahlbereich auswählen und belegen.

Abschlussarbeit oder Projekt
Die eigene Abschlussarbeit an Nachhaltigkeit ausrichten oder ein Projekt durchführen.

Antragstellung
Alle Voraussetzungen erfüllt? Formular ausfüllen und das Zertifikat erhalten.

 

 

Zielstellung, Kompetenzen, Organisation und Mitwirkung

Allgemeine Zielsetzung des Zertifikatsprogramms


Das Zertifikatsprogramm bietet Studierenden die Möglichkeit in ihrem regulären Studium einen individuellen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu setzen und Kompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu erwerben. Zugleich zielt das Programm darauf ab, die engagierten Studierenden innerhalb der TU Berlin zu vernetzen und einen Austausch auch über das Studium hinaus zu befördern.
 

Das Zertifikatsprogramm... 

  • steht allen Bachelor-/Master-Studierenden offen - auch von anderen Hochschulen
  • erfordert ein interdisziplinäres sowie transdisziplinäres Arbeiten
  • bestätigt Studierenden eine klare individuelle Schwerpunktsetzung im Bereich Nachhaltigkeit
  • vermittelt eine kritische Betrachtung von Nachhaltigkeit, die das Wechselverhältnis von Technik, Individuum, Natur, Gesellschaft und Demokratie in den Blick nimmt
  • gibt Studierenden die Möglichkeit, Kompetenzen zu erwerben, um eine Nachhaltige Entwicklung in ihrem privaten und beruflichen Umfeld zu gestalten sowie das Wechselverhältnis zu demokratisieren
  • bietet Studierenden die Möglichkeit das Zertifikat innerhalb ihres normalen Studiums zu erwerben, in dem sie bestimmte Kurse aus ihren Wahlpflichtbereichen belegen und zusätzlich gezielt einige Kurse in ihrem freien Wahlbereich
  • ist modular aufgebaut und greift weitestgehend auf das bestehende Lehrangebot zurück, das nur um eine integrierte Lehrveranstaltung ergänzt wird
  • erfordert eine Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit in der Abschlussarbeit
  • hat zum Ziel ein Netzwerk an angehenden Studierenden und arbeitenden Alumni zu schaffen

 

Kompetenzerwerb durch das Zertifikatsprogramm


Die Lernziele des Zertifikatsprogramm orientieren sich an den 12 Gestaltungskompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung, wie sie Gerhard de Haan im Rahmen der gleichnamigen UNESCO-Bildungsdekade ausgearbeitet hat. Zentral für deren Vermittlung ist die integrierte Lehrveranstaltung, die des weiteren ein kritisches Verständnis von Nachhaltigkeit sowie ein breites Orientierungswissen über gesellschaftliche und ökologische Zusammenhänge vermittelt. Im zugehörigen Projektlabor erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit der gesellschaftlichen Mitgestaltung, indem sie gemeinsam inter- und transdisziplinäre Projekte bearbeiten und so Kompetenzen zur Kooperation erwerben. Das hierfür notwendige Fachwissen und die notwendigen Fachkompetenzen werden vorrangig in den Modulen der zwei Wahlpflichtbereiche erworben. Durch die zweigeteilte Kategorisierung erhalten die Teilnehmenden zudem einen vertieften Einblick in eine andere Fachdisziplin, was sie zu einem interdisziplinären Arbeiten befähigen soll.

 

strukturelle Organisation des Nachhaltigkeitszertifikats


Der Präsident der TU Berlin verleiht das Nachhaltigkeitszertifikat an Studierende auf Empfehlung durch den Nachhaltigkeitsrat.

Der Nachhaltigkeitsrat trifft Grundsatzentscheidungen mit Bezug auf das Zertifikatsprogramms, hierzu zählt unter anderem auch die Verabschiedung von Richtlinien zum Erwerb des Zertifikats sowie die Anerkennung von Lehrveranstaltungen/Modulen, die im Rahmen des Zertifikats belegt werden können.

Zur Vorbereitung von Entscheidungen und zur allgemeinen Begleitung des Zertifikatsprogramms richtet der Nachhaltigkeitsrat eine Unterkommission ein in der alle Interessierten mitwirken können.

 

Mitarbeit in der Unterkommission des Nachhaltigkeitsrats


Das Präsidium der TU Berlin hat Ende April 2017 das Zertifikatsprogramm auf Empfehlung des Nachhaltigkeitsrats eingerichtet.

Der Nachhaltigkeitsrat trifft Grundsatzentscheidungen in Bezug auf das Zertifikatsprogramms, hierzu zählt unter anderem die Verabschiedung von Richtlinien zum Erwerb des Zertifikats sowie die Anerkennung von Modulen, die im Rahmen des Zertifikats belegt werden können.

Zur Vorbereitung von Entscheidungen richtet der Nachhaltigkeitsrat eine ständige Unterkommission ein, die die organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung des Zertifikatsprogramms kontinuierlich begleitet. Neben den (stellv.) Mitgliedern des Nachhaltigkeitsrats können alle Interessierten in der Unterkommission mitwirken. Insbesondere Personen mit inhaltlicher und methodischer Expertise aus verschiedenen Fachgebieten und Disziplinen sowie Teilnehmende und Alumni des Zertifikatsprogramms sind herzlich eingeladen das Zertifikatsprogramm mitzugestalten.

Bei Interesse an einer Mitarbeit in der Unterkommission des Nachhaltigkeitsrats nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

 

Struktur des Nachhaltigkeitszertifikats


Das Zertifikatsprogramm bietet Studierenden die Möglichkeit in ihrem regulären Studium einen individuellen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu setzen und Kompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu erwerben. Zugleich zielt das Programm darauf ab, die engagierten Studierenden innerhalb der TU Berlin zu vernetzen und einen Austausch auch über das Studium hinaus zu befördern.

Das inter- und transdisziplinär ausgerichtete Zertifikat wird durch den Präsidenten der TU Berlin verliehen. Hierzu sind folgende Leistungen zu erbringen:

 

 

Pflichtmodul Kritische Nachhaltigkeit - 6 ECTS TING_D Kurs


Das Nachhaltigkeitszertifikat hat ein Pflichtmodul im Umfang von 6 ECTS, das von allen Teilnehmenden des Zertifikatsprogramms belegt wird. Hier kommen Studierende über die verschiedenen Grenzen ihres Studiums hinweg zusammen, das heißt Studierende aus ganz unterschiedlichen Studiengängen von Architektur bis Wirtschaftsinformatik, vom ersten Bachelorsemester bis zum letzten Mastersemester, aus Berlin und der ganzen Welt. Gemeinsam analysieren sie die Wechselverhältnisse von Technik, Individuen, Natur, Gesellschaft und Demokratie (TINS_D) und lernen diese durch individuelle und kollektive Handlungen zu demokratisieren.

Für das Pflichtmodul können alle 6 ECTS Kurse aus dem Bereich TINS_D Bildung belegt werden.
 

 

 

Zwei Wahlbereiche - Technik/Natur und Individuum/Gesellschaft


Das Nachhaltigkeitszertifikat umfasst zwei Wahlbereiche: 1) Natur/Technik sowie 2) Individuum/Gesellschaft. In beiden Wahlbereichen sind jeweils 6 Leistungspunkte zu erbringen. Das Ziel dieser Zweiteilung des Zertifikats ist, dass die Teilnehmenden Kompetenzen einer weiteren Fachdisziplin erwerben und zukünftig in inter-/multidisziplinäres Arbeiten einbringen können.

Die Auswahl der Module obliegt den Teilnehmenden denen so die Aufgabe zukommt, sich mit dem Begriff Nachhaltigkeit in Bezug auf ihr eigenes Studium und ihr Privat-/Berufsleben auseinanderzusetzen. Sie müssen daher für sich und gegenüber anderen begründen, wie die gewählten Module zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die Module können sowohl aus der Regellehre der TU Berlin stammen, als auch von anderen Hochschulen. Durch dieses Vorgehen wird es ermöglicht, dass neue Module schnell Eingang in das Zertifikatsprogramm finden, bzw. Module nicht mehr berücksichtigt werden, die keinen ausreichenden Nachhaltigkeitsbezug aufweisen. Eine erste Entscheidung über die Anerkennung der gewählten Module trifft die zuständige Unterkommission des Nachhaltigkeitsrats.

Welche Kriterien muss ein Modul erfüllen, um angerechnet zu werden?

Die Teilnehmenden des Zertifikatsprogramm wählen eigenständig, welche Module sie in die zwei Wahlbereiche einbringen. Insgesamt sollen die gewählten Module Kompetenzen einer Nachhaltigen Entwicklung vermitteln.

Dies trifft insbesondere auf Module, die eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen: Module, die

  • Aspekte einer Fachdisziplin mit dem Themenfeld Nachhaltigkeit verbinden
  • explizit zu mindestens einem der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) beitragen
  • komplexe gesellschaftliche Problemstellungen aufgreifen
  • eine inter- und/oder transdisziplinäre Ausrichtung aufweisen
  • partizipative Gestaltungsmöglichkeiten bieten
  • Reflexion fördern und Werte thematisieren
  • eines der beiden Module soll aus einem anderen Studiengang, möglichst einer anderen Fakultät stammen
  • eines der beiden Module muss von der TU Berlin sein, das andere Modul kann von einer anderen Hochschule sein

In begründeten Einzelfällen können auch Module eingebracht werden, die keinen direkten Nachhaltigkeitsbezug aufweisen, aber durch die individuelle Gestaltung der Prüfungsleistungen eine klare Ausrichtung erkennen lassen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn eine umfassende Projektarbeit explizit Themen der Nachhaltigkeit zum Schwerpunkt hat.

Beispiel: Eine Elektrotechnik-Studentin bringt das Modul “Leistungselektronik für Erneuerbare Energien” im Bereich Natur/Technik ein und das Modul “Partizipative Umweltplanung und Naturschutzökonomie” im Bereich Individuum/Gesellschaft. Ein MINTGrün-Student nutzt das “Projektlabor Chemie” zu einer eigenständigen Forschung im Bereich der Nachhaltigkeit, um den Bereich Natur/Technik abzudecken und bringt das Seminar “Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart” in den Wahlbereich Individuum/Gesellschaft ein.

 

Wie werden Module dem Bereich Technik/Natur oder Individuum/Gesellschaft zugeordnet?

Module der Natur- und Ingenieurswissenschaften werden in der Regel dem Wahlbereich Natur/Technik zugeordnet. Module der Geistes-, Gesellschafts-, Planungs- und Wirtschaftswissenschaften werden in der Regel dem Wahlbereich Individuum/Gesellschaft zugeordnet.

 

Kann ich Pflicht-, Wahlpflicht, freie Wahl- oder Zusatzmodule einbringen?

Die Module der zwei Wahlbereiche sollen eine individuelle Schwerpunktsetzung aufzeigen. Daher sollen diese im Wahlpflichtbereich, im freien Wahlbereich oder als Zusatzmodul belegt werden. Im Idealfall gibt es in jedem Studiengang mindestens ein Wahlpflichtmodul, das eingebracht werden kann, so dass das Nachhaltigkeitszertifikat nicht ausschließlich im freien Wahlbereich erworben werden muss.

Einzelne Studiengänge haben einen sehr hohen Anteil an Pflichtmodulen und nahezu keine Wahlpflichtmodule. In diesen Fällen können ebenfalls Pflichtmodule eingebracht werden.

 

Habe ich ein Recht darauf, an einem bestimmten Modul teilzunehmen?

Durch die Teilnahme am Zertifikatsprogramm ergibt sich nicht der Anspruch, an einem bestimmten Modul an der TU Berlin teilnehmen zu können. Die Zulassungsregelung für Lehrveranstaltungen ist in § 36 der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (AllgStuPo) verbindlich geregelt.

Kann ich Module von anderen Hochschulen und dergleichen einbringen?

Lehrveranstaltungen anderer Universitäten, Hochschulen, Sommeruniversitäten sowie rein elektronische Lehrveranstaltungen, wie z.B. der Virtuellen Akademie für Nachhaltigkeit, können ebenfalls für den Erwerb des Nachhaltigkeitszertifikats berücksichtigt werden. Die Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Institution gelten entsprechend. Eines der beiden Wahlmodule muss aber von der TU Berlin sein - das andere kann von einer anderen Hochschule sein.

 

Ich habe keine Ahnung von der anderen Fachdisziplin und komme in dem Modul überhaupt nicht mit. Was soll ich tun?

Das Zertifikatsprogramm soll den Austausch über Fachgrenzen hinweg befördern. Im Idealfall finden sich daher Kommilliton_innen, die ebenfalls das Nachhaltigkeitszertifikat erwerben wollen und die das Modul im Rahmen ihres Studiengang belegen. Gegebenenfalls können diese ein Modul empfehlen, dass weniger fachliche Voraussetzungen aufweist. Zusätzlich kann das Gespräch mit den Lehrenden direkt gesucht werden.

 

Was muss ich tun, um ein Modul anerkannt zu bekommen?

Mit dem Antrag auf Ausstellung des Zertifikats begründen sie schriftlich, welche Module sie für die zwei Wahlbereiche einbringen möchten. Die folgenden Fragen sind hierfür zu beantworten:

  • Was ist der Beitrag der gewählten Module zu Nachhaltigkeit/einer nachhaltigen Entwicklung?
  • Was kann die eigene Fachdisziplin von der anderen Fachdisziplin lernen? Und umgekehrt.
  • Welche gesellschaftlichen Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Verbindung der beiden gewählten Module?

Zusätzlich sind die Modulbeschreibungen und ein Nachweis über die erfolgreichen Prüfungen vorzulegen.

 

Wer entscheidet über die Anerkennung der Module in den Wahlbereichen?

Auf Grundlage der Modulbeschreibung und der schriftlichen Begründung der Modulwahl entscheidet die zuständige Unterkommission darüber, ob sie dem Nachhaltigkeitsrat eine Anerkennung der gewählten Module zu empfehlen. Der Nachhaltigkeitsrat entscheidet daraufhin über eine Empfehlung an den Präsidenten der TU Berlin zur Verleihung des Nachhaltigkeitszertifikat. Der Präsident trifft damit die finale Entscheidung.

 

Warum gibt es keine feste Modulliste, die in den zwei Wahlbereichen belegt werden können?

Bestehende Lehrveranstaltungen werden regelmäßig inhaltlich und methodisch überarbeitet, bzw. ganz neue Lehrveranstaltungen werden angeboten. Hinzu kommt, dass Nachhaltigkeit als normatives Konzept individuell unterschiedlich aufgefasst wird und einem steten begrifflichen Wandel unterliegt. Die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen weisen zudem unterschiedliche Bezüge zu Nachhaltigkeit auf und tragen so auf verschiedene Weise zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft bei.

 

 

Abschlussarbeit oder Projekt mit Nachhaltigkeitsbezug


Die Bachelor- und/oder Masterarbeit, bzw. eine zusätzliche Projektarbeit zeigen klare Bezüge zu Themen der Nachhaltigkeit auf.

Selbst bei sehr technik- oder naturwissenschaftlich ausgerichteten Abschlussarbeiten ist die Integration möglich, z.B. in dem man lebenswegbezogene ökologische und soziale Auswirkungen wie u.a. den Ursprung der verwendeten Rohstoffe, die Arbeitsbedingungen, mögliche Nutzungsszenarien oder Risiken anspricht. Insgesamt kann auch immer eine Technikbewertung Teil einer technischen Abschlussarbeit sein. Ähnlich verhält es sich für Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Mathematik und Naturwissenschaften. Bei Bedarf kann hier auch eine Rücksprache mit den Verantwortlichen erfolgen und eine im Einzelfall eine Ausnahme gemacht werden.

Die Nachhaltigkeitsaspekte der Abschlussarbeit werden in einem allgemein verständlichen extended abstract zusammengefasst und sind Teil der Antragstellung. Eine vollständige Einreichung ist nicht notwendig.

 

 

Antragsstellung


Sobald alle Voraussetzung erfüllt sind, kann das Formular unten ausgefüllt werden. Der Antrag wird anschließend geprüfft und im Fall eines positiven Votums der zuständigen Unterkommission, wird der Präsidentin der TU Berlin empfohlen das Nachhaltigkeitszertifikat zu verleihen. Der Prozess dauert in der Regel etwa zwei Wochen.

Persönliche Angaben


Wahlbereiche Technik/Natur und Individuum/Gesellschaft
Kurzübersicht - weitere Infos siehe Webseite: Je 6 Leistungspunkte aus den Natur-/Technikwissenschaften und Geistes-/Gesellschafts-/Planungswissenschaten. Bitte gebt jeweils den deutschen UND den englischen Titel des Moduls an, auch wenn es nur in einer Sprache unterrichtet wurde. Ein Modul kann aus dem Pflicht-/Wahlpflichtbereich des eigenen Studiengang kommen, das andere sollte ein fachfremdes Modul sein. Die gewählten Module vermitteln Kompetenzen einer Nachhaltigen Entwicklung. Dies trifft insbesondere auf Module, die eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen: Module, die

- Aspekte einer Fachdisziplin mit dem Themenfeld Nachhaltigkeit verbinden
- explizit zu mindestens einem der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) beitragen
- komplexe gesellschaftliche Problemstellungen aufgreifen
- eine inter- und/oder transdisziplinäre Ausrichtung aufweisen
- partizipative Gestaltungsmöglichkeiten bieten
- Reflexion fördern und Werte thematisieren
- eines der beiden Module soll aus einem anderen Studiengang, möglichst einer anderen Fakultät stammen
- eines der beiden Module muss von der TU Berlin sein, das andere Modul kann von einer anderen Hochschule sein



Abschlussarbeit/Projekt

Kurzdarstellung des Nachhaltigkeitsbezugs der Abschlussarbeit/Projektarbeit - Überblicksartige Zusammenfassung des Inhalts der Abschlussarbeit, insbesondere die Darstellung des Beitrags zu einer Nachhaltigen Entwicklung, z.B. durch den Bezug zu den 17 SDGs, einen inter-/transdisziplinären Charakter, die Bearbeitung von komplexen gesellschaftlichen Problemstellungem, reflexive Betrachtungen etc. - etwa 300 Wörter.



Nachhaltigkeitszertifikat - Insgesamt

Beantwortung der folgenden Fragen mit Blick auf die gesamte Teilnahme am Zertifikatsprogramm: Pflichtmodul Kritische Nachhaltigkeit, Wahlmodule Technik/Natur und Individuum/Gesellschaft und Abschlussarbeit mit Bezug zu Nachhaltigkeit - insgesamt etwa 300 Wörter:

- Wie hat sich dein Nachhaltigkeitsverständnis während der Teilnahme am Zertifikatsprogramm geändert?
- Welche Kompetenzen hast du erworben, um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen?
- Was wird dein zukünftiger Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung sein?

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