NUPS

Kurzprofil

Das FIS-Vernetzungsprojekt "Paradigmenwechsel" (nups)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat 2016 das Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) ins Leben gerufen. Damit verfolgt das BMAS das Ziel, die unabhängige Sozialpolitikforschung zu stärken. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen sich in diesem Wissensfeld etablieren können, die jeweiligen Hochschulen im Bereich der Sozialpolitik Strukturen ausbauen bzw. neu bilden können. Das Vernetzungsprojekt verzahnt sich dazu mit den Aktivitäten des  FIS-Netzwerkes wie auch mit dem Deutschen Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS).

Als Teil des FIS-Netzwerkes führt das Vernetzungsprojekt „Paradigmenwechsel in der Migrationsgesellschaft“ (NUPS) Wissenschaftler:innen im Wissensfeld Migration speziell zu zwei zentralen Themenfeldern interdisziplinär zusammen. Sie arbeiten zu verschiedenen Unterthemen und analysieren diese unter den Bedingungen multipler Krisenkonstellationen. Diese Überthemen sind:

  • „Auswirkungen des Klimawandels auf Migration“ 
  • „Technologische Entwicklungen, Migration und die Zukunft der Arbeit“

Das Vernetzungsprojekt Paradigmenwechsel integriert die Wissensbestände aus Praxis, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Übergeordnetes Projektziel ist es, bislang wenig beachtete sozialpolitische Implikationen im Übergang Deutschlands zur Migrationsgesellschaft zu identifizieren, das vorhandene Wissen zu strukturieren und dieses wissenschaftlich zu bearbeiten. Das Vernetzungsprojekt hat die Aufgabe, die Entwicklung von Forschungsfragen- und inhalten jenseits von Denksilos anzuregen und neue, insbesondere internationale, Expertise zu generieren.

Im Zuge des Pre-Conference-Prozesses wurden zwei hochrangige, international besetzte Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, die zu den oben genannten Themen arbeiten. Diese Arbeitsgruppen bestehen weiter.

Die Arbeitsergebnisse der beiden ins Leben gerufenen Arbeitsgruppen wurden durch  durch research briefspolicy briefing notes und webinare  festgehalten.

Pre-Conference-Process

Eine Zusammenschau des Pre-Conference-Process finden Sie hier: clavis (2022)

Das Vernetzungsprojekt Paradigmenwechsel kooperierte eng mit dem Vorbereitungsteam der BMAS-taskforce IMCB22 und unterstützte so die Planung, Organisation und Durchführung der 25. Internationalen Metropolis-Konferenz, die vom 04. bis 09. September 2022 in Berlin  (www.imcb22.de). Das Vernetzungsprojekt übernahm den Chair der Plenary session zu „Klimawandel und Migration“ während der Konferenz. Mehr zum Plenary:

Das Vernetzungsprojekt richtete das PhD.-Forum der Metropoliskonferenz aus. Hieraus ist eine eigenständige PhD-Gruppe entstanden.

Parallel zum Konferenzprozess hattenMaster-Studierende der Humboldt-Universität wie auch der Technischen Universität Berlin durch den Besuch von Master-Veranstaltungen die Möglichkeit, ihre Vorstellung über zukünftige Forschungsthemen in den Konferenzprozess einzubringen. Sie erstellten student paper, die hier abgerufen werden können: Publikationen

Das Vernetzungsprojekt hat eine Datenbank zu den beiden Themen aufgesetzt

Es sind Publikationen in Arbeit. Ein Special Issue mit dem internationalen, peer reviewten journal „Glocalism“ befindet sich im Erscheinen, ebenfalls ein Sammelband der Nachwuchswissenschaftler:innen ist in Vorbereitung.

Es erscheint ein monatlicher, interner Newsletter des Vernetzungsprojektes. Dieser kann hier angefordert werden: boahenhe@tu-berlin.de

Die Arbeitsgruppen werden in den kommenden Monaten um weitere Mitglieder ergänzt, der inhaltliche Fokus wird sich zusätzlich auf Fragen der Fachkräftesicherung richten. Es werden Forschungsaktivitäten und bilaterale Kooperationen in der universitären Lehre entwickelt

 

Kontakt

Anschrift

Technische Universität Berlin

Institut für Stadt- und Regionalplanung

Büro

030-314-21260

Hardenbergstr. 40a, Raum 227

10623 Berlin     

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