Industrielle Informationstechnik
KNOW-NOW

Projekt-Beschreibung

Die keramische Multilayertechnik ist aufgrund der Kompaktheit und Robustheit von Multilayerkomponenten eine Schlüsseltechnologie in verschiedenen Anwendungsbereichen. Durch die rasante Entwicklung neuer Technologien wie der Informationstechnik ist eine nachhaltige Entwicklung von hochwertigen keramischen Werkstoffen erforderlich. Die Entwicklung neuer Materialien, die den Umweltanforderungen entsprechen und den laufenden Anforderungen der Industrie gerecht werden, erfordert die Durchführung von Experimenten und Simulationen mit hohem Durchsatz, die enorme Datenmengen erzeugen.

Zielstellung:

Das übergeordnete Ziel des KNOW-NOW Projektes ist es, digitale Werkzeuge zu implementieren, die Versuchsdaten aus der Materialentwicklung und der Multilayertechnik zusammenführen und für den industriellen Einsatz schneller nutzbar machen. Dazu wird eine erweiterbare Ontologie für die keramische Multilayertechnik entwickelt, die materialbezogene und technologische Daten automatisch mit Simulationen verknüpft und für ingenieurtechnische Fragestellungen ausgewertet werden kann. Die entwickelte Ontologie schafft durch ihre Metadaten und Semantik Transparenz der generierten Daten für Dritte und ermöglicht grundsätzlich erweiterte Einsatzmöglichkeiten für die Entwicklung und Herstellung keramischer Produkte in Forschung und Industrie.

Herausforderungen:

Durch die Aufbewahrung und Aufbereitung der erzeugten Daten lässt sich die effiziente Entwicklung neuer Materialien verbessern. Es reicht nicht aus, die Daten nur zu sammeln und zu speichern, sondern die gesammelten Daten aus verschiedenen Quellen, seien es Experimente oder Simulationen, müssen formalisiert und mit einer gemeinsamen Sprache kombiniert werden, damit sie für verschiedene Personen und auch Maschinen verständlich und anwendbar sind. Daher ist die Interoperabilität von Informationen, Modellen, Software und Daten erforderlich, um einen integrierten Ansatz für die Materialgestaltung und Produktverbesserung zu ermöglichen.

Lösungen:

•    Modellierungs- und Simulationsreferenzprozesse und eine Metrik zur Bestimmung des Reifegrades von Digitalen Zwillingen

•    Zusammenarbeitsmuster für eine effiziente Entwicklung von Digitalen Zwillingen

•    Mit künstlicher Intelligenz angereicherte Hybridsimulationen zur Gewährleistung der Konvergenz von Simulation und Realität

•    Eine Infrastruktur für die verkettete Identifizierung von Artefakten bezüglich glaubwürdigen Digitalen Zwillingen

 

Ansprechpartnerin

Laufzeit

01.10.20 bis 30.09.23

Fördermittelgeber