Hydrogeologie

SpreeWasser:N - Adaption an Wasser-Extremereignisse

Dürremanagement, integrierte Wasserbewirtschaftungskonzepte und verbesserte Wasserspeicherung in der Region Berlin-Brandenburg

Stellenausschreibung im Projekt

Wiss. Mitarbeiter*in (PostDoc) (d/m/w) im Fachgebiet Hydrogeologie - Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen / Ausschreibung VI-781/21

Ziele

SpreeWasser:N zielt auf die Entwicklung innovativer Werkzeuge, Strategien und Handlungsoptionen (Best-Practice-Beispiele) für ein integriertes Wasserressourcenmanagement einer Region mit einem der höchsten Wasserdefizite in Deutschland. Ziel ist eine verbesserte Anpassung an klimatisch-hydrologische Extreme unter Berücksichtigung zahlreicher konkurrierender Wassernutzungsinteressen.

Förderung

SpreeWasser:N wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert im Rahmen der Strategie "Forschung für Nachhaltigkeit" innerhalb der Fördermaßnahme "WaX - Wasser-Extremereignisse".

Projektstart: Herbst 2022

Motivation

Herausforderungen für die Wasserwirtschaft in Berlin-Brandenburg:

  • Naturräumlich bedingt geringes Wasserdargebot ("Gewässerreich aber wasserarm")

  • Geringe mittlere jährliche Grundwasserneubildung im Vergleich der Bundesländer

  • Langjähriger negativ Trend der Grundwasserstände auf den Hochflächen

  • Klimaveränderungen werden einen erheblichen Einfluss auf die Wasserbilanzgrößen haben

  • Es kommt bereits jetzt zu Nutzungskonflikten und Einschränkungen

  • Zusätzliche Herausforderungen durch den bevorstehenden Kohleausstieg und Strukturwandel

Lösungsansätze

Ausgewählte Produkte von SpreeWasser:N:

 

(1) Tool-Box zur Wasserspeicherbewirtschaftung:

Beinhaltet Konzepte zur Speicherung von Starniederschlägen (Grundwasseranreicherung) und späteren Nutzung in Trockenperioden.

 

(2) Online Dürre Frühwarnsystem und Risikokommunikation zur Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel:

Führt zu einem gezielten Einsatz von Bewässerungswasser und frühzeitiger Planung landwirtschaftlicher Kulturen.

 

(3) Entwicklung eines langfristigen Wasserbewirtschaftungskonzepts und Anreizmechanismen:

Unter Berücksichtigung der Ökologie, Hydrologie wasserwirtschaftlicher Maßnahmen und regionalen Entwicklungszielen.

Partner

 

TUB: Technische Universität Berlin, FG Hydrogeologie (Projektkoordination)

ZALF:Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e. V., AG: Tieflandhydrologie und Wassermanagement & AG: Ökosystemmodellierung

PIK: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Forschungsbereich II: Klimaresilienz - Klimafolgen und Anpassung

FUB: Freie Universität Berlin, AG Klimadiagnostik und meteorologische Extremereignisse

BfG: Bundesanstalt für Gewässerkunde, Referat U2: Mikrobielle Ökologie

Universität Trier, Institut für Deutsches und Europäisches Wasserwirtschaftsrecht

Adelphi research, Water Cooperations

BWB: Berliner Wasserbetriebe, Forschung und Entwicklung

IPS: Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH

TRUEBNERGmbH

Stakeholder

Naturschutzbund Deutschland (NABU) Kreisverband Fürstenwalde e.V.

Landesbauernverband Brandenburg e.V. (LBV)

Märkischer Wirtschaftsverbund e.V. / fair & regional – BIO Berlin-Brandenburg

Fachverband Bewässerungslandbau Mitteldeutschalnd e.V. (FBM)

Bioland e.V. Beratung Ost

Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE)

Tesla, Inc.

Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA)

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Fürstenwalde und Umland (ZVWA)

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg (MLUK)

Landesamt für Umwelt Brandenburg (LfU)

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin (SenUVK)

Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR)

Umweltamt - Landkreis Oder-Spree (LOS)

Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV)

Flussgebietsgemeinschaft (FGG) Elbe

Regionale Planungsgemeinschaft (RPG) Oderland-Spree

Wasser- und Landschaftspflegeverband (WLV) Untere Spree

Ständiger Ausschuss "Klimawandel" der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA-AK)

Umweltbundesamt (UBA)

Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Deutscher Wetterdienst (DWD)