Handhabungs- und Montagetechnik

InnoESV – Validierung von innovativen Elektroden-Separator-Verbund-Herstellungsprozessen

Bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien können Zellbildungsverfahren mit hohem Durchsatz zur Beschleunigung der Energiewende beitragen. Ziel von InnoESV ist die Komplettierung des Pilot-Produktionsabschnittes von der Konfektionierung, über die Elektrode-Separator-Verbundherstellung (ESV) bis zur Formierung und Zyklisierung an der TU Berlin, um vielversprechende, aber bisher nicht realisierbare Forschungsarbeiten zu produktivitätslimitierenden Prozess-Produkt-Wechselwirkungen bei Hochdurchsatz-Stapelverfahren experimentell zu ermöglichen. Das geplante Forschungs- und Innovationsportfolio beinhaltet wissenschaftliche Fragestellungen zur qualitäts-, prozess- und materialorientierten Innovationen in den betrachteten Stapeltechnologien. Die auf diesem Investitionsprojekt zukünftig angestrebten Forschungsarbeiten und Innovationen haben das Potenzial, in der nachfolgenden industriellen Anwendung die Produktivität von Stapelverfahren bei gleichbleibend hohem Qualitätsniveau signifikant zu steigern; ein Mehrfaches an Stapelprozessproduktivität ist mittelfristig realistisch.

Eine effizientere Produktion bei gleichbleibenden oder sogar verbesserten Batteriezelleigenschaften generiert einen Wettbewerbsvorteil der nationalen und europäischen Industrie. Mit den beantragten Anlagen zum Zellbau und zur Zellcharakterisierung wird die Weiterentwicklung und TRL-Steigerung neuartiger ESV-Herstellungsprozesse ermöglicht und die Voraussetzung für Produktionsskalierung geschaffen.

Aktuelle ESV-Herstellungsverfahren sind limitierender Engpass in der Batterieproduktion und qualitätsgesicherte Produktivitätssteigerungen dringend erforderlich. Mit dem Projekt InnoESV wird das langfristige Ziel verfolgt Stapelbildungsprozesse zu optimieren und die erforschten Stapelverfahren in industrielle Innovationen zu überführen.

 

 

Laufzeit
01.09.2022 - 31.08.2023

Ansprechpartner
Prof. Dr.-Ing. Franz Dietrich

+49 30 314-22014
sabine.lange(at)tu-berlin.de

Zielsetzung
Kompetenzerweiterung von Prozess-Produkt-Wechselwirkungen bei Hochdurchsatz-Stapelverfahren

Förderkennzeichen
03XPO452

Förderinstitut

 

Projektpartner der TU BerlinArbeitsschwerpunktEntwicklungsziel
Handhabungs- und Montagetechnik (HAMSTER) Prof. Dr.-Ing. Franz Dietrich ProjektkoordinatorValidierung von Hochdurchsatz-StapelverfahrenKompetenzerweiterung von Prozess-Produkt-Wechselwirkungen bei Hochdurchsatz-Stapelverfahren
Elektrische Energiespeichertechnik (EET) Prof. Dr.-Ing. Julia KowalEtablierung einer Prozesskette zur ZellfertigungKompetenzerweiterung Pouch-Zelle größere Formate
 Elektrochemische Charakterisierung 
 Zyklisierung und Alterungsanalysen 
 Post Mortem Analysen