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Handhabungs- und Montagetechnik

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Interview Pinar Bilge: Altteile sind keine Abfälle, sondern Ressourcen

Für eine zirkuläre Wertschöpfung müssen Altteile stets als Ressource und nicht als Abfälle betrachtet werden, erklärt Pinar Bilge. Eine Veränderung von linearen zu zirkulären Produktions- und Wertschöpfungsprozessen finde aber erst dann statt, wenn Unternehmen darin einen Mehrwert, einen Wettbewerbsvorteil, erkennen können. Dabei spiele die Nachfrage durch den Kunden eine entscheidende Rolle.

Technik könne diese Umstellung dadurch befördern, indem sie kostenintensive Wertschöpfungsbeiträge in der Montage und Demontage, Instandhaltung, Reparatur und Aufbereitung rationalisiere. Ziel dabei sei ein möglichst hoher Werterhalt für die nächste Lebenszyklusphase. KI-Methoden wie das maschinelle Lernen und Deep Learning sowie digitale Werkerassistenzsysteme können bei der Rückwärtslogistik und Aufbereitung zum Einsatz kommen, wie das Projekt EIBA zeige. Damit soll die Identifikation der Altteile, die Unikate darstellen, möglichst fehlerfrei erfasst werden. Außerdem soll der Zustand möglichst zutreffend erkannt und bewertet werden. Aktuell könnten fünf bis sieben Prozent der Altteile in der Automobilindustrie nach der ersten Nutzungsphase manuell nicht identifiziert werden.

Das komplette Interview ist auf https://www.plattform-lernende-systeme.de nachzulesen.