Koordinationsbüro für Frauenförderung und Gleichstellung

Weiterbildungen des KFG

Das Koordinationsbüro für Frauenförderung und Gleichstellung (KFG) bietet verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung an. Das Angebot umfasst die Bereiche Genderkompetenz, Qualifizierung, Empowerment und Allyship. Es zielt darauf ab,

  • Führungskräften, Amtsträger*innen und Lehrpersonen Handlungssicherheit sowie hilfreiches Wissen zu Gleichbehandlung und Diskriminierungsschutz zu vermitteln,
  • Betroffene von geschlechtsbezogener oder sexualisierter Diskriminierung zu ermächtigen
  • sowie alle Hochschulangehörige für Diskriminierung zu sensibilisieren und Möglichkeiten der Prävention und Intervention aufzuzeigen.

Das Angebot wird laufend ergänzt.

Aktuelle Veranstaltungen

21.-22.02.24, 9:00-17:30 | Online training and coaching for female postdocs: „Career development through research funding“

Training: 21 February 2024, 9.30-17.00 h
Coaching: 22 Februrary 2024, individual appointment

In the German and European academic system, third-party funding is becoming increasingly important, both for academic institutions and their continued existence, as well as for individual career development. However, such third-party funding is often acquired without systematic strategic planning and without taking into account the potential and goals of the researchers involved. This workshop therefore takes a fundamentally different approach by focussing on the participants' previous experiences and respective plans. In this respect, it aims to provide participants with strategies for acquiring funding against the background of their individual plans and interests. The training will be held in English.

On the second day of the event, participants will have the opportunity to reflect on their plans externally through a coaching session or to present their scientific projects in a simulated review situation. The coaching can take place in either English or German.

The training and coaching will be conducted by Dr. Beate Scholz. She works as a strategy consultant, trainer, coach, expert and reviewer for universities, research institutions and scientific organisations on an international level. She is also an active member of the scientific community.

Participation is only possible on both days. To register, please send us an email to beratung@zfa.tu-berlin.deby 28 January. The number of participants is limited.

07.06.2024, 10:00-11.30 | Interaktiver Vortrag für Mitglieder von Berufungskommissionen zum Thema „Unconscious Bias“

„Die besten Köpfe“ zu gewinnen ist nicht immer einfach und reproduziert – oft trotz bester Intentionen – gesellschaftliche Ausschlussmechanismen. Um Berufungsverfahren zu gestalten, die Chancengleichheit gewährleisten, wird rechtliches und prozessuales Grundwissen benötigt, aber auch ein reflektierter und sensibilisierter Umgang mit verschiedenen, im Hochschulkontext typischen Stereotypen und Vorurteilen. In dieser Einführung werden gezielt kognitive und implizite Biases vorgestellt, die in Berufungsverfahren bzw. der Leistungsbewertung von Wissenschaftler*innen eine Rolle spielen.

Inhalte:

  • Einführung in eine Auswahl an kritischen Stellen im Berufungsverfahren (mit Blick auf (Gender-)Biases und Stereotype
  • Übersicht über implizite (Gender-)Biases und Stereotypen und deren Auswirkung auf wissenschaftliche Karrieren
  • Sofortmaßnahmen im Berufungsverfahren

15.11.2024, 10:00-11.30 | Interactive lecture for members of appointment committees on the topic of "Unconscious Bias"

Winning "the best minds" is not always easy and oftentimes reproduces social exclusion mechanisms, despite the best intentions. Creating appointment procedures that ensure equal opportunity requires basic legal and procedural knowledge, but also awareness of the various stereotypes and prejudices typical for the university context. This introduction will highlight and explain the cognitive and implicit biases that might occur in appointment procedures or performance evaluations of academics.

Contents:

  • Introduction to some of the most critical points in the appointment process (regarding (gender) biases and stereotypes).
  • Overview of implicit (gender) biases and stereotypes and their impact on scientific careers
  • Immediate measures in the appointment process

Archiv vergangener Veranstaltungen

Allyship

01.12.2023 | Workshop „Aktiv werden statt zusehen – Ein Bystander Training für Hochschulangehörige“

Die Universität hat den Anspruch, Bildung für alle gleichermaßen verfügbar zu machen. In der Praxis steht diesem Ziel aber häufig einiges im Weg. Jede größere Organisation, Institution oder soziale Gruppe ist zumindest potenziell anfällig für verschiedene Formen von Diskriminierung und Gewalt. Dort, wo diesen Raum gegeben wird, erschweren sie den gleichen Zugang zu Bildung oder verhindern ihn sogar. Das Bystander Training basiert auf der Überzeugung, dass diskriminierungsarme Räume nicht von selbst entstehen, sondern durch das Verhalten aller Beteiligten geschaffen werden. Bei Verletzungen der persönlichen Integrität sind oft nicht nur zwei Personen im Spiel, sondern auch solche, die zuschauen, beobachten, mitgehen. Um den – meist unbewusst – exkludierenden und diskriminierenden Praktiken im Universitätsalltag entgegenzuwirken, braucht es nicht nur theoretisches, sondern auch praktisches Wissen über Verhaltensweisen von beobachtenden Personen in problematischen Situationen. Die Kursteilnehmenden von des Bystander Trainings entwickeln gemeinsam Strategien für einen verantwortungsvollen und solidarischen Umgang mit solchen Situationen mithilfe von Rollenspielen.

Referentinnen: Rebekka Hufendiek ist Professorin für Philosophie an der Universität Ulm. Seit 2016 hat sie gemeinsam mit Deborah Muehlebach das Bystander Training konzipiert und an zahlreichen Universitäten in der Schweiz und in Deutschland durchgeführt. Sarah Heinzmann hat an der Universität Bern und der Humbold-Universität zu Berlin Philosophie studiert und führt die Trainings seit 2022 durch.

09.02.2023 | Mitläufer oder Bystander – Was kann ich als Mann bei sexueller Belästigung an der Hochschule tun? Online-Workshop

Häufig ist sexuelle Belästigung aus männlicher Perspektive mit Unsicherheiten und Befürchtungen verbunden. Doch es ist wichtig sich mit dem Thema zu befassen, um im Ernstfall nicht als Zuschauer oder Mitläufer dazustehen, sondern aktiv eingreifen zu können. Studien zeigen ein großes Ausmaß und weitgehende Auswirkungen für die Betroffenen von sexueller Belästigung. In einer Untersuchung der Ruhr-Universität Bochum gaben 54,7 % der Frauen an, sexuelle Belästigung während der Studienzeit erlebt zu haben, wobei der Großteil der Fälle unter Studierenden geschieht. Der Workshop soll helfen sich zu informieren und handlungssicherer zu werden. Auf folgende Fragen wird hierbei eingegangen: Was ist sexuelle Belästigung? Was macht es schwierig, sich einzumischen? Was hilft, um einzuschreiten? Was kann ich tun?

Workshopleitung: Prof. Michael Herschelmann ist Professor für Soziale Arbeit und Vertrauensperson zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an der Hochschule Emden/Leer. Er forscht unter anderem zu Kinderschutz und Prävention sexueller Gewalt. Seine Workshops behandeln die Schnittstelle von Männlichkeit(en), Hochschule und SDG.

26. und 03.07.23 | TIN-Personen an der Hochschule. Unterstützungsmöglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Der Workshop gibt einen Einblick in die Studien- und Arbeitsbedingungen von trans, inter und nicht-binären Personen an Hochschulen, die aktuelle Gesetzeslage betrachten, und erörtert, was dies für die konkrete Arbeit von Gleichstellungsakteurinnen bedeutet.

Workshopleitung: Josephine Bürgel

Dieses Projekt wird durch das Land Berlin im Zusammenhang mit der Exzellenzstrategie von Bund und Länder über die Einstein Stiftung Berlin gefördert.

12.11.19 | Sexismus, #metoo, Feminismus – reine Frauenthemen?

Sind das reine Frauenthemen? Betrifft Sexismus und Feminismus nur Frauen? Spätestens durch die #MeToo-Bewegung wird in der Gesellschaft und an Hochschulen wieder mehr über Geschlechtergerechtigkeit, Sexismus und Geschlechterprivilegien diskutiert. Wiederholt wurde und wird Männern dabei der Vorwurf gemacht, ihre sexistische Männlichkeit beziehungsweise ihr Rollenverständnis als Mann sei das Problem. Doch wir haben uns unsere gesellschaftliche Stellung nicht ausgesucht, sondern wurden in sie hineingeboren. Im Workshop gehen wir von der Annahme aus, dass wir in einer sexistisch und patriarchal geprägten Gesellschaft leben.

Wir wollen gemeinsam der Frage nachgehen, was es heißt als Mann sozialisiert zu sein. Wer oder was macht uns zum Mann? Und wie? Wie haben sich herrschende Normen von Männlichkeit in unser Denken, Handeln und Fühlen eingeschrieben und welche Vor- und Nachteile bringt es (im Hochschulbetrieb) mit sich, ein Mann zu sein. Wie können wir (an der Universität) solidarisch mit Frauen* sein und unser Lern-, Arbeits- und Lebensumfeld gemeinsam gestalten?

Workshopleitung: Nenad Čupić

05.11.19 | Zusammen sind wir stärker

Das Konzept der Verbündetenschaft (engl. allyship) beschreibt Strategien, wie Menschen mit gewissen Privilegien mit Menschen zusammen kämpfen können, die diese Privilegien nicht haben. Dazu werden wir folgende Fragen bearbeiten: Was bedeutet Verbündetenschaft? Wo liegen die Ursprungsideen? Wer kann mit wem verbündet-sein und warum? Wie kann ich mit meinen Privilegien achtsam umgehen und sie teilen? Wie kann ich mich mit anderen verbünden?

Referent*innen: queer_topia*

Einführungsvortrag Geschlechtliche Vielfalt in Verwaltung und Lehre

Die Existenz von geschlechtlicher Vielfalt wird immer mehr Menschen bewusst. Doch wie geht es eigentlich trans*, inter* und abinären Studierenden und Beschäftigten an unseren Universitäten? Dieser und weiteren Fragen sind wir in einem Einführungsvortrag zum Thema trans* und geschlechtliche Vielfalt an Hochschulen im deutschsprachigen Raum nachgegangen. Im Vortrag ging es darum, welche Hürden trans*, inter* und abinäre Personen in ihrem Alltag an der Hochschule oft erleben. Aber auch darum wie sie mit den jeweiligen Herausforderungen an ihrer Universität umgehen. Welche Chancen und Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren aufgetan? Wie können wir als Mitarbeitende der Hochschule wertschätzend und unterstützend sein?

Der Vortrag kann unter folgendem Link abgerufen werden.

Workshopleitung: Né Fink

Empowerment

22.11.2023 | Online-Workshop: Argumentation workshop against antifeminism and queerphobia

The influence of antifeminist discourse in various areas of society has increased significantly in recent years and manifests itself in different guises: in attacks against trans rights and equality policies, in mobilizations against the right to bodily autonomy or against educational programs that aim to accept gender, sexual and familial diversity.

The workshop aims to equip participants with argumentation strategies against antifeminist statements and to develop action strategies against discriminatory and anti-diversity positions. Together we will collect arguments that we can fall back on in the next (off- or online) discussion and try them out in different ways.

TRAINER
Jana Haskamp is a sex educator and antidiscrimination trainer. She works with students and professionals on the topics of lgbtiq+ lives, sexuality, (queer)feminism and discrimination.

REGISTRATION
The number of participants is limited. To register, send an email to beratung@zfa.tu-berlin.de. Please indicate whether you are a student and/or staff member at TU Berlin.

24.10.2023 | Argumentationstraining gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit

In den letzten Jahren sind antifeministische, trans- und queerfeindliche Positionen gesamtgesellschaftlich präsenter geworden. Der Workshop hat zum Ziel, die Teilnehmer*innen für derartige diskriminierende Argumentationsmuster zu sensibilisieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Gemeinsam sammeln wir Argumente und Strategien, auf die wir in der nächsten (off- oder online) Diskussion zurückgreifen können, und probieren diese auf verschiedene Weisen aus.

Referentin: Jana Haskamp 

Jana Haskamp ist Bildungsreferentin und Sexualpädagogin. Sie arbeitet mit Jugendlichen und Multiplikator*innen zu den Thema lsbtiq+ Lebensweisen, Sexualität, (Queer-)Feminismus und Diskriminierung.

18.07.2023 | Vernetzungsworkshop für TIN* Studierende und Mitarbeitende

Ein Workshop für alle Studierenden und Mitarbeitenden, die sich als trans*, inter* oder/und nichtbinär bezeichnen oder die sich fragen, ob einer dieser Begriffe für sie passend sein könnte.

Trans*, inter* und nichtbinäre Personen erleben es häufig, in ihren Lebensrealitäten ignoriert, weniger ernst genommen oder gekränkt zu werden. An der Universität gibt es zudem strukturelle Hürden, die ihren Alltag erschweren können. Rückmeldungen haben gezeigt, wie wertvoll und hilfreich der Austausch zu Alltagserfahrungen unter TIN* Personen in einem geschützten Kontext ist. Der Vernetzungsworkshop bietet diese Möglichkeit und lässt Raum für Überlegungen, wie eine selbstorganisierte Vernetzung von TIN* Personen an der TU Berlin zukünftig aussehen kann.
Der Rahmen des Workshops ist vertraulich.

Workshopleitung:

Né Fink ist systemischer Berater und als Trainer für geschlechtliche Vielfalt selbständig. Dey (Pronomen) hat zwei Jahre lang das Projekt „Unterstützung von trans* Studierenden“ an der Georg-August-Universität Göttingen koordiniert. Durch Beratungsgespräche mit Studierenden und Consultinggesprächen mit Angestellten und Lehrenden der Universität hat dey Einblicke in die Situation von vielen trans* und nichtbinären Studierenden und Mitarbeiter*innen bekommen. Ehrenamtlich engagiert sich Né in der Trans*- und Angehörigen-Beratung im Queeren Zentrum in Göttingen.

Né bezeichnet sich selbst als trans*und abinär und bringt Erfahrungen als mitarbeitende Person und studierender Mensch an zwei verschiedenen Universitäten mit.

Anmeldung:
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.
Zur Anmeldung senden Sie eine Mail an Beratung(at)zfa.tu-berlin.de. Geben Sie bitte an, ob sie Student*in und/oder Mitarbeiter*in an der TU Berlin sind. Es gibt natürlich die Möglichkeit sich mit einem Rufnamen anzumelden.

Dieses Projekt wird durch das Land Berlin im Zusammenhang mit der Exzellenzstrategie von Bund und Länder über die Einstein Stiftung Berlin gefördert.

07.03.2023 | Empowerment-Workshop zu Strategien gegen sexualisierte Belästigung für FLINTA*

Dieser Empowerment‐Workshop vermittelt Strategien, um sich bei sexualisierten Grenzüberschreitungen verbal, nonverbal und nötigenfalls auch physisch zur Wehr zu setzen. Zudem zeigt der Workshop die rechtlichen Möglichkeiten des AGG, des Strafrechts und der Richtlinie der Universität auf. So, dass der Beschwerdeweg transparent wird und eine bessere Einschätzung erfolgen kann, wie durch das Recht sexualisierte Belästigung definiert wird.

Workshopleitung: Nives Bercht ist Wendo‐Trainerin. Wendo ist ein Selbstbehauptungstraining für Frauen und Mädchen, bei dem z.B. selbstbewusstes Auftreten, verbale Konfrontation, Grenzen setzen über Stimme, Körpersprache und Befreiungsgriffe vermittelt werden. Nives Bercht unterrichtet bei Wendo Berlin. Monika Hermann ist Juristin und Referentin mit den Schwerpunkten Antidiskriminierungsrecht, Arbeitsrecht, Migrationsrecht, Mobbing und Konflikte. Zudem arbeitet sie als Mediatorin.

04.11.2022 | Online Empowermentworkshop für TIN* Studierende & Mitarbeitende

Empowerment bedeutet, uns persönlich und gemeinschaftlich in unserer Selbstbestimmung zu bestärken. Oft sind wir als trans*, inter* und nichtbinäre Personen damit konfrontiert, in unseren Lebensrealitäten ignoriert, weniger ernst genommen oder gekränkt zu werden. Wir stehen deshalb an der Uni, auf der Arbeit oder im privaten Umfeld häufig vor der Entscheidung, ob wir uns überhaupt outen wollen. Unsere Erfahrungen werden im Alltag leider noch immer verbesondert, nicht verstanden oder unsichtbar gemacht. Zudem gibt es insbesondere im universitären Kontext strukturelle Hürden, die uns den Alltag schwer machen können.

Im Workshop tauschen wir uns über unsere Alltagserfahrungen als TIN* im Unikontext (z.B. Unsichtbarkeit, falsche Namen, unangemessene Fragen, Starren, Toilettensituation etc.) aus. Dann werden wir gemeinsam Umgangsstrategien für solche Situationen entwickeln. Wir arbeiten dafür praktisch mit verschiedenen Methoden. Der Rahmen des Workshops ist vertraulich. Es gibt natürlich die Möglichkeit sich mit einem Rufnamen anzumelden.

Workshopleitung: Né Fink ist systemischer Berater und als Trainer für geschlechtliche Vielfalt selbständig. Dey (Pronomen) hat zwei Jahre lang das Projekt „Unterstützung von trans* Studierenden“ an der Georg-August-Universität Göttingen koordiniert. Durch unzählige Beratungsgespräche mit Studierenden und Consultinggesprächen mit Angestellten und Lehrenden der Universität hat dey Einblicke in die Situation von vielen trans* und nichtbinären Studierenden und Mitarbeiter*innen, sowie die alltäglichen Probleme in deren Alltag an der Hochschule bekommen. Ehrenamtlich engagiert sich Né Fink in der Trans*- und Angehörigen-Beratung.

 

16.04.2021, 26.10.2021 und 22.04.2022 | Argumentationstraining „Hassrede kontern“

Workhopinhalt: Aufgrund der Corona-Pandemie entstehen zunehmend digitale Räume für Vernetzung und Austausch. Eigentlich eine schöne Entwicklung! Gleichzeitig birgt sich hier Potenzial für problematische Dynamiken. Getarnt als „Humor“ oder „endlich mal die Wahrheit“ füllen einige wenige diese Räume mit rassistischen, sexistischen, antisemitischen, homofeindlichen oder anders menschenverachtenden Inhalten. Wir alle sind dafür zuständig, solchen Inhalten zu widersprechen! Denn wir alle legen gemeinsam fest, was akzeptabel ist und was nicht, und damit welchen Inhalten wir die Türen in einem Gesprächsraum öffnen. Darum: Gegenreden! Die Wenigsten finden allerdings regemäßig den Mut oder die Kraft, problematischen Aussagen zu widersprechen. Wir alle kennen das. Es ist jedoch möglich, gute Reaktionen auf solche Situationen zu üben. Wir können Strategien entwickeln, auf die wir in solchen Fällen spontan zurückgreifen können

31.01.20 | Was tun bei sexualisierter Diskriminierung und Gewalt? Workshop zum Umgang mit SDG-Fällen

Die Veranstaltung richtet sich an die Beschäftigten aus Wissenschaft und Verwaltung der TU Berlin. Die Teilnehmer*innen werden für das Thema sexuelle Belästigung und andere Formen von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt am Arbeitsplatz sensibilisiert. Sie lernen, wodurch sexuelle Belästigung gekennzeichnet ist und welche Auswirkungen sie für die Betroffenen und für das gesamte Arbeitsumfeld haben kann. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, was Einzelne tun können, wenn ihnen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz widerfährt oder sie sexuelle Belästigung gegenüber anderen beobachten. Es wird u.a. aufgezeigt, an welche Stellen sich betroffene Personen mit ihrer Beschwerde oder ihrem Wunsch nach vertraulicher Beratung wenden können. Auf Basis des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes werden die Rechte der Beschäftigten auf der einen Seite und die Pflichten des Arbeitgebers auf der anderen Seite bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz erläutert. Präventionsmaßnahmen werden vorgestellt. Die Situation der Studierenden, wenngleich nicht Schwerpunkt der Veranstaltung, wird ebenfalls beleuchtet.

Workshopleitung: Wendy Stollberg

12.11.19 | Sexismus, #metoo, Feminismus – reine Frauenthemen?

Sind das reine Frauenthemen? Betrifft Sexismus und Feminismus nur Frauen? Spätestens durch die #MeToo-Bewegung wird in der Gesellschaft und an Hochschulen wieder mehr über Geschlechtergerechtigkeit, Sexismus und Geschlechterprivilegien diskutiert. Wiederholt wurde und wird Männern dabei der Vorwurf gemacht, ihre sexistische Männlichkeit beziehungsweise ihr Rollenverständnis als Mann sei das Problem. Doch wir haben uns unsere gesellschaftliche Stellung nicht ausgesucht, sondern wurden in sie hineingeboren. Im Workshop gehen wir von der Annahme aus, dass wir in einer sexistisch und patriarchal geprägten Gesellschaft leben.

Wir wollen gemeinsam der Frage nachgehen, was es heißt als Mann sozialisiert zu sein. Wer oder was macht uns zum Mann? Und wie? Wie haben sich herrschende Normen von Männlichkeit in unser Denken, Handeln und Fühlen eingeschrieben und welche Vor- und Nachteile bringt es (im Hochschulbetrieb) mit sich, ein Mann zu sein. Wie können wir (an der Universität) solidarisch mit Frauen* sein und unser Lern-, Arbeits- und Lebensumfeld gemeinsam gestalten?

Workshopleitung: Nenad Čupićleuchtet

02.12.19 | Strategien (verbal, nonverbal, physisch) gegen sexualisierte Belästigung

Dieser Empowerment‐Workshop vermittelt Strategien, um sich bei sexualisierten Grenzüberschreitungen verbal, nonverbal und nötigenfalls auch physisch zur Wehr zu setzen. Zudem zeigt der Workshop die rechtlichen Möglichkeiten des AGG, des Strafrechts und der jeweiligen Richtlinien/Dienstvereinbarungen der Universität auf. So, dass der Beschwerdeweg transparent wird und eine bessere Einschätzung erfolgen kann, wie durch das Recht sexualisierte Belästigung definiert wird.

Workshopleitung: Nives Bercht & Monika Hermann

Genderkompetenz

Fortlaufend: Online-Einführung: (Gender-)Bias und Stereotype - Eine Weiterbildung für Berufungskommissionen

„Die besten Köpfe“ zu gewinnen ist nicht immer einfach und reproduziert – oft trotz bester Intentionen – gesellschaftliche Ausschlussmechanismen. Um Berufungsverfahren zu gestalten, die Chancengleichheit gewährleisten, wird rechtliches und prozessuales Grundwissen benötigt, aber auch ein reflektierter und sensibilisierter Umgang mit verschiedenen, im Hochschulkontext typischen Stereotypen und Vorurteilen. In dieser Einführung werden gezielt kognitive und implizite Biases vorgestellt, die in Berufungsverfahren bzw. der Leistungsbewertung von Wissenschaftler*innen eine Rolle spielen.

Inhalte:

  • Einführung in eine Auswahl an kritischen Stellen im Berufungsverfahren (mit Blick auf (Gender-)Biases und Stereotype
  • Übersicht über implizite (Gender-)Biases und Stereotypen und deren Auswirkung auf wissenschaftliche Karrieren
  • Sofortmaßnahmen im Berufungsverfahren

Online-Introduction: (Gender)Bias and Stereotypes - Training for appointment committees

Winning "the best minds" is not always easy and oftentimes reproduces social exclusion mechanisms, despite the best intentions. Creating appointment procedures that ensure equal opportunity requires basic legal and procedural knowledge, but also awareness of the various stereotypes and prejudices typical for the university context. This introduction will highlight and explain the cognitive and implicit biases that might occur in appointment procedures or performance evaluations of academics.

Contents:

  • Introduction to some of the most critical points in the appointment process (regarding (gender) biases and stereotypes).
  • Overview of implicit (gender) biases and stereotypes and their impact on scientific careers
  • Immediate measures in the appointment process

Geschlechtliche Vielfalt in der Lehre

Geschlechtliche Vielfalt wird auch an der Universität, insbesondere in der Lehre immer sichtbarer. Geschlechtliche Vielfalt, unter anderem die sprachliche Inklusion dieser im Lehr- und Lernalltag, werden jedoch noch oft als Herausforderung erlebt. Wie gehe ich mit neuen Namen oder Neo-Pronomen in der Vorlesung oder im Seminar um? Wie kann ich als Lehrende*r geschlechtliche Vielfalt mitdenken und das Thema in meinem Feld kompetent unterrichten? Ist es möglich dieses Thema als Querschnitt in der Lehre in den verschiedenen Fächern zu integrieren?

In diesem Workshop werden Grundlagen zum Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt im Lehralltag vermittelt und Unsicherheiten diesbezüglich geklärt. Begriffe, die oft im Zusammenhang mit geschlechtlicher Diversität auftauchen (u.a. inter*, trans*, non-binary) werden definiert. Die referierende Person führt beispielhaft in die Lebensrealitäten sogenannter geschlechtlicher Minderheiten ein und gibt einen Überblick, welche Missverständnisse und Hürden es besonders im Kontext Lehre geben kann. Zusätzlich gibt es praktische Tipps und Übungen für den respektvollen Umgang mit dieser Zielgruppe und deren Bedarfe, damit der Kontakt im universitären Alltag kompetent, leicht und selbstverständlich gelingt

Referent:

Né Fink ist systemischer Berater und als Trainer für geschlechtliche Vielfalt selbständig. Dey (Pronomen) hat zwei Jahre lang das Projekt „Unterstützung von trans* Studierenden“ an der Georg-August-Universität Göttingen koordiniert. Durch unzählige Beratungsgespräche mit Studierenden und Consultinggesprächen mit Angestellten und Lehrenden der Universität hat dey Einblicke in die Situation von vielen trans* und abinären Studierenden und Mitarbeiter*innen bekommen. Né begleitet und berät bundesweit verschiedene Hochschulabteilungen zum Themenkomplex Inklusion von geschlechtlicher Vielfalt. Ehrenamtlich engagiert sich Né Fink in der Trans*- und Angehörigen-Beratung.

Anmeldung:
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.Zur Anmeldung senden Sie eine Mail an beratung(at)zfa.tu-berlin.de.

Dieses Projekt wird durch das Land Berlin im Zusammenhang mit der Exzellenzstrategie von Bund und Länder über die Einstein Stiftung Berlin gefördert.

16.06.2023 | Gender und Diversität in der Lehre – Bausteine zur diversitätsreflektierenden Gestaltung von Lehr-/Lernmethoden, Kommunikation, Curricula und Rahmenbedingungen

Gender- und Diversitätsreflektierende Lehre kann viel dazu beitragen, dass Studierende, unabhängig von ihren Erfahrungen und Lebenssituationen, gleiche und faire Möglichkeiten haben, miteinander zu lernen und sich zu entfalten. Was bedeutet das im Hinblick auf Methoden, Kommunikation und Rahmenbedingungen von Lehre – und auf die eigene Position, als Lehrende? Wie kann Lehre diskriminierungskritisch gestaltet werden? Wie können Perspektiven der Geschlechter- und Diversitätsforschung in Curricula integriert werden?

Der Workshop bietet einen Einstieg in diese Fragestellungen. Er führt an die Konzepte Diversität und (Macht-)Differenzen, Intersektionalität und Diskriminierung heran und setzt diese in Beziehung zum eigenen Lehrhandeln. Die Teilnehmenden diskutieren Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung für die eigene Lehre und haben Gelegenheit für Austausch und Vernetzung.

Inhalte/ Lernziele:

  • Daten und Definitionen im Kontext von Diversität und (Macht-)Differenzen, Intersektionalität und Diskriminierung an Hochschulen in Grundzügen kennenlernen
  • Die eigene soziale Position im Hinblick auf Gender und Diversität einstiegsweise reflektieren
  • Möglichkeiten der Integration von Gender- und Diveristätsperspektiven in die eigene Lehre kennenlernen (im Hinblick z.B. auf Lehr- und Lernmethoden, Lehrinhalte oder die Gestaltung von Curricula, Kommunikation in der Lehre, Gestaltung der Rahmenbedingungen)
  • Handlungsmöglichkeiten kennenlernen, wie Diskriminierungsrisiken in der eignen Lehre aktiv begegnet werden kann.

Arbeitsformen: Methodenmix aus Input, Einzel- und Gruppenarbeiten und Diskussion & Austausch.

Workshopleitung: Pia Garske (Diplom Politikwissenschaft), Referentin für Gender und Diversität in Lehre und Studium in der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität der Georg-August-Universität Göttingen und Freie Referentin und Trainerin im Themenfeld Gender und Diversität im Hochschulkontext; Systemische Beraterin (DGSF) in Ausbildung.

15.12.2020 | Online-Workshop: Geschlechtliche Vielfalt in Verwaltung und Lehre

Die Existenz von geschlechtlicher Vielfalt wird immer mehr Menschen bewusst. Doch wie geht es eigentlich trans*, inter* und abinären Studierenden und Beschäftigten an unseren Universitäten? Dieser und weiteren Fragen sind wir in einem Einführungsvortrag zum Thema trans* und geschlechtliche Vielfalt an Hochschulen im deutschsprachigen Raum nachgegangen.

Im Vortrag ging es darum, welche Hürden trans*, inter* und abinäre Personen in ihrem Alltag an der Hochschule oft erleben. Aber auch darum wie sie mit den jeweiligen Herausforderungen an ihrer Universität umgehen. Welche Chancen und Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren aufgetan? Wie können wir als Mitarbeitende der Hochschule wertschätzend und unterstützend sein?

Workshopleitung: Né Fink

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

17.01.-24.01.24 | Filmstreaming "Picture a Scientist"

im November fand eine durch das Koordinationsbüro für Frauenförderung und Gleichstellung organisierte Podiumsdiskussion zu Frauen in der Wissenschaft statt. Im Vorfeld hatten Interessierte die Möglichkeit, sich den eindrücklichen Dokumentarfilm Picture a Scientist anzusehen. Aufgrund des großen Interesses gibt es zwischen dem 17. und 24. Januar 2024 eine weitere Chance, den Film zu streamen.

Picture a Scientist – Frauen in der Wissenschaft

USA 2020, Ian Cheney & Sharon Shattuck

97 Minuten, Englisch mit deutschen Untertiteln

 

Wer macht eigentlich Wissenschaft? Und weshalb ist es in unserer Vorstellung immer noch „der Wissenschaftler“? In PICTURE A SCIENTIST nehmen sich eine Biologin, eine Chemikerin und eine Geologin dieser Fragen an und führen das Publikum auf eine Reise durch die Erfahrungen ihrer akademischen Laufbahn – als Frauen der Wissenschaft. In ihren Karrieren sind sie von Beginn an Diskriminierungen ausgesetzt. Wissenschaftlerinnen müssen einen stetigen Kampf um Anerkennung, Respekt und Gleichberechtigung führen.

Der Dokumentarfilm gibt Hoffnung, denn er erzählt die Geschichte von Stärke und Solidarität, von mutigen Wissenschaftlerinnen, die sich gegen Ungerechtigkeit stemmen und einen weltweiten Diskurs des Wandels und der Gleichberechtigung ins Rollen bringen. In futuristischen Laboratorien und auf spektakulären Schauplätzen der Feldarbeit macht er deutlich, von welch unschätzbarem Wert die Arbeit von Forscherinnen ist und wie sich die Wissenschaft durch systematische und strukturelle Umwälzungen zum Besseren bewegen lässt – für eine Welt, in der Mädchen ihren Traum vom Forschen verwirklichen können, für eine Welt voller Biologinnen, Astronautinnen, Chemikerinnen und Mathematikerinnen.

10.11.2023, 10:00-12:00 | Picture a Scientist – Film-Streaming und Podiumsdiskussion zu Frauen in der Wissenschaft

Film-Screening on demand vom 03.-09. November 2023
Podiumsdiskussion am 10. November 2023 von 10-12 Uhr

Führende Wissenschaftsorganisationen wie die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina haben ihre Sorge zum Ausdruck gebracht, dass die Fortschritte zur Beteiligung von Frauen in allen wissenschaftlichen Positionen noch immer zu gering ausfallen und die Dynamik zur Verbesserung der Chancengleichheit der Geschlechter im Wissenschaftssystem nachzulassen scheint.

Wie Wissenschaftlerinnen ihre Karrieren gestalten, was sich in den letzten Jahrzehnten verbessert hat und welche Hürden für Frauen auf dem Weg an die Spitze in der Wissenschaft noch immer bestehen, diskutiert die Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte mit Professorinnen der TU Berlin. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich zur Podiumsdiskussion am 10. November 2023 um 10 Uhr in den Hörsaal 3005 ins Hauptgebäude der TU Berlin ein. 

Im Vorfeld der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, den Dokumentarfilm "Picture a Scientist" von Sharon Shattuck und Ian Cheney online zu sehen. Der Film portraitiert Forscherinnen in den USA, die von Diskriminierungserfahrungen, Sexismus und Rassismus und ihrem Kampf um Anerkennung, Respekt und Gleichberechtigung in der Wissenschaft berichten.

Diskutantinnen auf dem Podium:

•       Prof. Dr. Geraldine Rauch, Präsidentin der TU Berlin (Begrüßung)

•       Prof. Dr. Steffi Knorn, Fachgebiet Regelungstechnik, Fakultät für Prozesswissenschaften, TU Berlin

•       Prof. Dr. Beate Krickel, Fachgebiet Philosophie der Kognition, Fakultät für Geistes- und Bildungswissenschaften, TU Berlin

•       Prof. Dr. Ulrike Woggon, Fachgebiet Nichtlineare Optik, Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften, TU Berlin

•       Prof. Dr. Maisha-Maureen Auma, Gastprofessorin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, TU Berlin

Umgang mit Beschwerden wegen sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt: Weiterbildung für Führungskräfte der TU Berlin

Referentin: Antje Bahnik
Termin: verschoben
Ein neuer Termin sowie weitere Informationen werden in Kürze bekanntgegeben.

07.03.2023 | Empowerment-Workshop zu Strategien (verbal, nonverbal, physisch) gegen sexualisierte Belästigung für FLINTA*

Dieser Empowerment‐Workshop vermittelt Strategien, um sich bei sexualisierten Grenzüberschreitungen verbal, nonverbal und nötigenfalls auch physisch zur Wehr zu setzen. Zudem zeigt der Workshop die rechtlichen Möglichkeiten des AGG, des Strafrechts und der Richtlinie der Universität auf. So, dass der Beschwerdeweg transparent wird und eine bessere Einschätzung erfolgen kann, wie durch das Recht sexualisierte Belästigung definiert wird.

Referentinnen: Monika Hermann und Nives Bercht

09.02.2023 | Mitläufer oder Bystander – Was kann ich als Mann bei sexueller Belästigung an der Hochschule tun? Online-Workshop

Häufig ist sexuelle Belästigung aus männlicher Perspektive mit Unsicherheiten und Befürchtungen verbunden. Doch es ist wichtig sich mit dem Thema zu befassen, um im Ernstfall nicht als Zuschauer oder Mitläufer dazustehen, sondern aktiv eingreifen zu können. Studien zeigen ein großes Ausmaß und weitgehende Auswirkungen für die Betroffenen von sexueller Belästigung. In einer Untersuchung der Ruhr-Universität Bochum gaben 54,7 % der Frauen an, sexuelle Belästigung während der Studienzeit erlebt zu haben, wobei der Großteil der Fälle unter Studierenden geschieht. Der Workshop soll helfen sich zu informieren und handlungssicherer zu werden. Auf folgende Fragen wird hierbei eingegangen: Was ist sexuelle Belästigung? Was macht es schwierig, sich einzumischen? Was hilft, um einzuschreiten? Was kann ich tun?

Workshopleitung: Prof. Michael Herschelmann ist Professor für Soziale Arbeit und Vertrauensperson zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an der Hochschule Emden/Leer. Er forscht unter anderem zu Kinderschutz und Prävention sexueller Gewalt. Seine Workshops behandeln die Schnittstelle von Männlichkeit(en), Hochschule und SDG.

17.01.2023 | Frauenvollversammlung zum Thema sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt

Geschlechtsspezifische, sexualisierte Diskriminierung, Belästigung und Gewalt ist ein globales Phänomen, dass auch vor den Hochschulen in Deutschland keinen Halt macht. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an der TU Berlin nehmen jüngst einen Anstieg von Beratungsfällen zu sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt wahr. Jährlich wird am 25. November mit dem Tag gegen Gewalt auf das Thema aufmerksam gemacht. Doch auch abseits dieses Tages muss über das Problem informiert, sensibilisiert und diskutiert werden.

Welche Aspekte stehen im Fokus der Diskurse und feministischen Kämpfe auch an Hochschulen? Was ist aus der Forschung zum Thema bekannt? Welche intersektionalen Perspektiven ergeben sich im Hinblick auf das Thema. Über diese Fragen und weitere Aspekte von geschlechtsspezifischer, sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt wurde im Rahmen der Frauenvollversammlung an der TU Berlin am 17.01.2023 von 10-12 Uhr (digital) diskutiert. Wir danken Prof. Maisha Auma für den Impulsvortrag "Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt - (k)ein Thema an deutschen Hochschulen? Eine intersektionale Perspektivierung der #metooinscience Mobilisierung"

Referentin: Prof. Dr. Maisha Auma

Den Vortrag finden Sie unter folgendem Link.