Angewandte Geochemie

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Die „Lange Nacht der (Geo-)Wissenschaften“ 2022

Zum ersten Mal seit zwei Jahren konnte im Großraum Berlin-Potsdam wieder die „Lange Nacht der Wissenschaften“ mit den übergreifenden Beteiligungen verschiedenster Forschungsinstitute stattfinden. Zu diesem Anlass öffnete auch das Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU Berlin am Samstag, den 2. Juli 2022 zwischen 17:00 und 24:00 Uhr seine Türen für die Öffentlichkeit und beteiligte sich, mit großem Erfolg, im „Haus der Kristalle“ (BH-N Gebäude der TU Berlin) mit vier aufeinander abgestimmten Programmen an der Veranstaltung.

Zu diesen Programmen gehörten (1) die Öffnung der Mineralogischen Sammlung, die für den laufenden Besucherverkehr leider in den letzten beiden Jahren verschlossen bleiben musste, (2) die „Mineral- und Gesteinsbestimmung“ bei der Interessierte geowissenschaftliche Urlaubsfunde, Mitbringsel, Kellerfunde etc. bestimmen lassen konnten, (3) die „Edelsteinbestimmung“, bei der alter und neuer Schmuck und unbekannte Erbstücke, etc. auf dem Prüfstand standen, sowie (4) die nun endlich wieder angebotene Führung durch den Bergbaustollen der TU Berlin, einer rekonstruierten historischen Bergbaustrecke unter dem Erweiterungsbau des Campus Charlottenburg Süd.

Wir freuen uns sehr über das hohe Interesse der Besucher an unserem Programm. Schließlich fanden am Samstag 601 Besucher Ihren Weg in die Mineralogische Schausammlung. Das angebotene Programm wurde vielseitig genutzt. 150 Besuchern konnten wir eine Führung durch den Bergbaustollen ermöglichen. Das Interesse war noch viel höher, doch leider konnten die Plätze zur Führung nur limitiert angeboten werden. Wir hoffen, dass all die Besucher, die keinen Platz mehr bekommen konnten, sich im nächsten Jahr an der interessanten Führung mit kurzem Abriss der Bergbaugeschichte der TU Berlin und ihrer Vorgängerinstitutionen, erfreuen können. Nach der „Langen Nacht der Wissenschaft“ ist vor der „Langen Nacht der Wissenschaft“, und so freuen wir uns auf das nächste Jahr und viele interessierte Besucher.

Mein besonderer Dank gebührt allen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie ehrenamtlichen Kollegen, des Instituts für Angewandte Geowissenschaften: Cordelia Lange, Paul Böttcher, Susanne Herting-Agthe, Christian Agthe, Robert Bussert, Anika Braun, Ferdinand Hampel, Frederik Dunkel, Antonia Roesrath, Henrik Prell, Ole Schröder, Joshua Sawall und Luka Altenburg, für ihren außerordentlichen Beitrag zu den Veranstaltungen.

 

Johannes Giebel (Kustos der Mineralogischen Sammlungen der TU Berlin)