Fahrerverhaltensbeobachtung für energetische Optimierung und Unfallvermeidung

Vorgehensweise zur Beantragung

Folgende Vorgehensweise ist zur Beantragung einer Studien-, Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit zwingend notwendig:

  • Wer eine Abschlussarbeit am FG Fahrerverhaltensbeobachtung für energetische Optimierung und Unfallvermeidung schreiben möchte, wendet sich an seinen Ansprechpartner aus dem FG, der die Arbeit fachlich betreuen soll.
  • Eine Themenfindung für die Arbeit erfolgt gemeinsam, das heißt, es können Vorschläge gemacht werden, aber die Ausformulierung des Themas sowie der Bearbeitungsschwerpunkte obliegt der Hochschule.
  • Es besteht die Möglichkeit (Möglichkeit bedeutet nicht, dass dies ein einklagbares Recht ist), die Arbeit außerhalb der TU Berlin, z.B. in einem Industriebetrieb, zu schreiben. Dabei sind die Richtlinien für die Anfertigung einer externen Arbeit zu beachten.
  • Wenn das Thema grob umrissen ist, wird die Arbeit vom Studenten im Prüfungsamt (PA) angemeldet.
  • Der Betreuer wird dem PA nach Aufforderung den genauen Titel und die Aufgabenstellung mitteilen. Das PA leitet dies dann in einem Brief an den Studenten offiziell weiter und schreibt die exakte Bearbeitungsdauer vor.

think-cell PowerPoint Erweiterung für Studierende

think-cell ist ein Add-in für Microsoft PowerPoint, mit dem Sie Ihre komplexen Diagramme, wie z.B. Linien-, Balken-, Wasserfall-, Mekko- und Gantt-Diagramme so schnell und einfach erstellen können wie eine Skizze auf Papier. Mit think-cell erstellte Diagramme finden von selbst das richtige Layout und sehen so immer ansprechend aus. Alle Folienelemente – Verbinder, Pfeile, usw. – lassen sich mit einem Mausklick erstellen und werden automatisch genau dort platziert, wo sie hingehören. Die einheitliche Gestaltung aller Diagramme garantiert ein stets akkurates und professionelles Erscheinungsbild. Verwaltung und Pflege von Agenda und Inhaltsverzeichnis sind selbstverständlich ebenso möglich.

Die Software kann von Studierenden und Lehrkräften des Fachbereichs kostenfrei genutzt werden. Studierende können Lizenzen über den Betreuer ihrer Arbeit an der Forschungsgruppe erhalten.

Sie können die aktuelle Version von think-cell jederzeit herunterladen. Bitte geben Sie dazu Ihre E-Mail-Adresse (Uni) auf der folgenden Seite ein:

https://www.think-cell.com/downloads

Themen für studentische Abschlussarbeiten

Dekarbonisierungspotenzial eines kommunalen Fuhrparks am Beispiel Grünflächenamt Berlin-Lichtenberg

Beschreibung

Veränderte klimatische Bedingungen mit geringen Niederschlägen und steigenden Durchschnittstemperaturen stellen die innerstädtischen Pflanzen- und Baumbestände vor große Herausforderungen. Gleichzeitig verschärfen sich die Anforderungen an den zulässigen CO2-Ausstoß im Rahmen des Klimapakets „Fit for 55“ der EU. Bis 2030 soll die EU ihre Emissionen im Vergleich zum Referenzjahr 1990 um 55% senken, bis 2050 sollen die CO2-Emissionen netto Null betragen. Ab 2035 müssen zugelassene Neuwagen emissionsfrei sein. Dies geht mit veränderten Anforderungen an kommunale Fuhrparks einher.

 

Vielfach ist unbekannt, welches Dekarbonisierungspotenzial aktuelle kommunale Fuhrparks bieten.

 

Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll der Ist-Zustand eines solchen Fuhrparks am Beispiel des Grünflächenamtes Berlin-Lichtenberg festgestellt und auf Basis dessen ein Dekarbonisierungskonzept abgeleitet werden. Zu berücksichtigen sind dabei im Besonderen:

  • Zusammensetzung der Flotte
  • Tages-, Jahres- und Gesamtbetriebslaufzeiten der Fahrzeuge
  • Einzelfahrzeugoptimierung und Flottenoptimierung

Das Grünflächenamt Berlin-Lichtenberg ist als Kooperationspartner direkt in die Arbeit eingebunden und steht als externer Ansprechpartner zur Verfügung.

Aufgaben

  • Bestandaufnahme Fuhrpark
    • Analyse des Fahrzeugbestands und der Fahrzeugnutzung
    • Berücksichtigung von Einsatzzweck, Wegstrecken, Energieverbrauch, Wartungs-, Betriebskosten und Zuverlässigkeit
  • Entwicklung von Konzeptanforderungen
    • Optimierung von Kosten und CO2-Emissionen
    • Berücksichtigungen der Fuhrpark-Rahmenbedingungen und politischen Vorgaben
  • Bewertung und Ausblick
    • Bewertung des Konzeptes und Empfehlungen für die Umsetzung am Beispiel Grünflächenamt Berlin-Lichtenberg und weitere Schritte
    • Beurteilung der Übertragbarkeit auf andere kommunale Einrichtungen
    • Kurzer Ausblick auf die Umsetzbarkeit bis 2030/2050 und Fazit

Ansprechpartner

Prof. Dr.

Stefanie Marker

stefanie.marker@tu-berlin.de

Sekretariat TIB 13-5
Gebäude TIB13

CWS-Daten für die Reichweitenprognose von Elektrofahrzeugen (Masterarbeit)

Beschreibung

Die Elektromobilität ist als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors identifiziert. Als Haupthemmnisse der Technologie gelten derzeit die im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen erhöhten Investitionskosten und die begrenzte Reichweite. Eine Lösungsmöglichkeit ist die Verwendung einer an das Fahrprofil angepasst dimensionierten Batterie, dabei muss die Einsetzbarkeit des Fahrzeuges auf allen geplanten Touren sichergestellt sein. Dies erfordert eine genaue Prognose des auf jeder vorgesehenen Tour anfallenden Energieverbrauches. Da die Wetterlage einen relevanten Einfluss auf den Energieverbrauch besitzt, erfordert eine präzise Prognose eine ebenso genaue Kenntnis der Wetterbedingungen auf der befahrenen Route.

 

Wetterdaten können von professionellen Wetterdiensten wie dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bezogen werden, deren Netzwerke jedoch recht grob ausfallen und im urbanen Raum nahezu gar nicht vertreten sind. Eine interessante Alternative stellen hier von Privatpersonen betriebene Stationen dar (Citizen Weather Stations, CWS): So sind für Berlin allein über den Anbieter netatmo ca. 3000 Stationen verfügbar, während der DWD im Stadtgebiet derzeit lediglich vier aktive Stationen betreibt. Ein großer Nachteil dieser Datenquelle besteht in den nicht einheitlichen Messbedingungen und den daraus entstehenden Abweichungen. Für die Verwendung in der Verbrauchsprognose ist damit zuvor eine umfassende Datenaufbereitung erforderlich.

Aufgaben

In dieser Arbeit soll ein Verfahren entwickelt werden, mit dem vorhandene CWS-Messdaten für den Einsatz in der Energieverbrauchsprognose automatisiert aufbereitet werden, indem nicht geeignete Messungen identifiziert und ggf. auch korrigiert werden. Die Ergebnisse können durch Abgleich mit professionellen Messungen bewertet werden.

Ziele der Arbeit sind daher

  • Überblick über Messbedingungen und mögliche Fehlerquellen
  • Erarbeitung eines Konzeptes zur automatisierten CWS-Messdatenanalyse für den Einsatzweck Fahrzeugtechnik
  • Konzeptumsetzung und Validierung der Ergebnisse
  • Kritische Betrachtung des Vorgehens und der Ergebnisse

Ansprechpartner

Sekretariat TIB 13-5
Gebäude TIB13

Weiterführende Themen für Abschlussarbeiten

Für weiterführende Abschlussarbeitsthemen konsultieren Sie bitte auch die Themenübersicht des Fachgebietes für Kraftfahrzeugtechnik oder kontaktieren Sie die unsere wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, falls deren Themenschwerpunkt für Sie interessant ist.