Technische Universität Berlin

Gleichstellung

Die Technische Universität Berlin setzt sich aktiv für die Herstellung von Chancengleichheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Insbesondere die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses gehört seit vielen Jahren zu den zentralen Aufgaben.

Im Dezember 2019 hat der Akademische Senat die Diversitätsstrategie der Universität verabschiedet: „Das Ziel ist, eine plurale, inklusive und partizipative Institution zu sein […] Die Gewährleistung diskriminierungsfreier, chancengleicher und inklusiver Studien-, Forschungs- und Arbeitsbedingungen“ ist uns ein großes Anliegen (Strategie). Mit dieser Verabschiedung ist zugleich beschlossen worden, dass sich die TU Berlin in 2020 schwerpunktmäßig der Fokusthemen der sozialen Herkunft (First Generation) und der geschlechtlichen Vielfalt widmen wird

Im Rahmen seiner Aufgaben unterstützt das Nachwuchsbüro der TU Berlin, TU-DOC, die Gleichstellungsaktivitäten und bietet allen Promovend*innen und Postdocs der TU Berlin zu diesem Thema Beratung an. Insbesondere durch das Programm proMotion bietet TU-DOC ein bewährtes Angebot für den weiblichen promovierenden Nachwuchs. In einer im TU-DOC angesiedelten Studie zu den Karrieren von Promovierten werden zudem Karriereverläufe der weiblichen Promovierenden der "First Generation" untersucht. Darüber hinaus hat das Nachwuchsbüro im Bereich Internationales weitreichende Erfahrung und Unterstützung zu bieten, um internationalen Wissenschaftler*innen diskriminierungsfreie und chancengleiche Forschungs- und Arbeitsbedingungen zu ermöglichen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die TU Berlin trägt bereits seit längerem das Gütesiegel „TOTAL E-QUALITY“ und ist als familengerechte Hochschule zertifziert („audit familiengerechte hochschule“).

Als Teil des Lenkungsausschusses „Familiengerechte Hochschule“ wirkt das Nachwuchsbüru TU-DOC unter anderem an der Ausgestaltung der „familienpolitischen Komponente“ mit, durch die im Wissenschafts-Zeitvertragsgesetz eine Vertragsverlängerungsmöglichkeit für Eltern eingeräumt wird. Alle wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen an der TU Berlin können sich zu diesem Thema beim Nachwuchsbüro beraten lassen. Für Promovend*innen und Postdocs mit einem Stipendium der TU Berlin ist TU-DOC zudem die Anlaufstelle für die Beantragung einer Kinderzulage.

Weitere Informationen zur familienpolitischen Komponente finden Sie auf den Seiten des Familienbüros der TU Berlin.
Details zu Gleichstellungsmaßnahmen der TU Berlin können Sie auf der folgenden Webseite nachlesen.

 

Angebote für Promovendinnen

Trainings, Austausch, Netzwerk, Coaching etc.

Das Programm "proMotion" für Doktorandinnen bietet Training, Austausch und Netzwerkbildung für alle Frauen, die an der TU promovieren. "proMotion training" besteht aus einer festen Gruppe von Doktorandinnen. Ziel ist es, Sie durch Workshops in Ihrem Promotionsprojekt zu unterstützen und den überfachlichen Austausch und die Netzwerkbildung der Teilnehmerinnen untereinander zu befördern. Das Programm wird jedes Wintersemester auf Deutsch und jedes Sommersemester auf Englisch angeboten. Die Bewerbungsfrist für "proMotion training" ist aktuell abgelaufen. Sie können sich zum Wintersemester wieder für das deutschsprachige Programm bewerben.

Neben dem Qualifizierungsprogramm gibt es das flankierende Rahmenprogramm "proMotion support". Diese bietet informative Lunchtalks zu Karrierethemen und zum Netzwerken, individuelle Coachings und Angebote zur kollegialen Begleitung der Promotion. Mehr Informationen finden Sie auf unser Webseite, außerdem können Sie sich dort für den Newsletter eintragen lassen.

Abschlussstipendien des Frauenbeirats

Der Frauenbeirat der TU Berlin vergibt pro Semester sechs Abschlussstipendien für Doktorandinnen der TU Berlin, vornehmlich aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Die Stipendien werden jeweils zum 1. April und zum 1. Oktober eines Jahres ausgeschrieben und für sechs Monate gewährt. Die Stipendienhöhe beträgt derzeit 1.000 Euro monatlich plus 200 Euro/Monat für Betreuungsleistungen.  
Aktuelle Ausschreibungen und Vergabebedingungen finden Sie ca. 2 Monate vor Beginn der Laufzeit auf den Webseiten der Zentralen Frauenbeauftragten der TU Berlin.

ProMotion Programm

Einrichtung V B - Nachwuchsbüro TU-DOC
DRS, BGSHS, proMotion, NWK

Angebote für Postdocs

Internationale Postdoc-Initiative (IPODI)

Die Internationale Postdoc-Initiative (IPODI) der TU Berlin ist Teil der Gleichstellungsinitiative „Wissenschaftlerinnen an die Spitze“, die darauf abzielt, die Zahl der Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Seit 2013 vergab das IPODI in vier internationalen offenen Ausschreibungen 30 zweijährige Stipendien an herausragende Forscherinnen. Das Programm richtet sich an exzellente Forscherinnen und Forscher unabhängig von Nationalität und Alter und ist offen für Bewerbungen aus allen an der TU Berlin vertretenen Forschungsbereichen. Forscher, die aus Zeiten internationaler Mobilität (Forschung außerhalb Deutschlands), Mobilität zwischen Sektoren (Arbeit im privaten Sektor) oder nicht-akademischer Mobilität (zum Beispiel nach der Elternzeit) zurückkehren, werden besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Die Stipendien werden in international offenen Ausschreibungen ausgeschrieben und im Rahmen eines leistungsorientierten internationalen Auswahlverfahrens vergeben. Weitere Informationen finden Sie auf der IPODI-Website.

Professionalisierung für Frauen in Forschung und Lehre (ProFil)

ProFil ist ein gemeinsames Projekt der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der TU Berlin. Über zwölf Monate werden die Programmteilnehmerinnen berufsbegleitend bei der Planung und Entwicklung ihrer Karriere unterstützt. Dabei sollen sie sich auf künftige Führungs- und Managementaufgaben in der Wissenschaft vorbereiten. Zielgruppen sind habilitierte Wissenschaftlerinnen, Habilitandinnen, Juniorprofessorinnen, Leiterinnen von Nachwuchsgruppen und Postdoktorandinnen der drei Universitäten. Erfahrene Mentorinnen und Mentoren beraten die Teilnehmerinnen bei der Karriereplanung und vermitteln eigenes Wissen über Strukturen, Prozesse und Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb. Neben dem Mentoring bilden wissenschaftsspezifisch ausgerichtete Trainings und Seminare sowie strategisches Networking den großen Teil des Programms.