Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät III
Studierende sitzen in einem Hörsaal der Technischen Universität Berlin © Alexander Rentsch

Netzwerke

Anlässlich des Frauen*kampftags am 8. März haben wir in Zusammenarbeit mit den Frauenbeauftragten der Fakultät VII einige feministische Netzwerke mit vielfältigen Schwerpunkten zusammengetragen. Diese Netzwerke setzen sich für Frauen*rechte ein, bieten Weiterbildungsangebote, informieren und unterstützen durch gegenseitigen Austausch und Vernetzung. Gemeinsam lässt sich Vieles erreichen!

Machtmissbrauch in der Wissenschaft

gender.macht.wissenschaft

Sexismus und sexualisierte Diskriminierung und Gewalt sind an deutschen Hochschulen – genauso wie in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens – alltäglich. Davon betroffen sind alle Status- und Beschäftigtengruppen, wobei Abhängigkeitsverhältnisse und Hierarchien das Problem oftmals gravierend verschärfen. Das Netzwerk gender.macht.wissenschaft möchte diese sexistischen und diskriminierenden Verhältnisse nicht länger hinnehmen, Reflexionsprozesse in Gang setzen sowie Veränderungen anstoßen. Hierfür wurde eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, die online unterzeichnet werden kann. Auf der Website können außerdem Erfahrungen mit Sexismus in der Wissenschaft anonymisiert dokumentiert und veröffentlicht werden. 

Hier geht es zur Website gender.macht.wissenschaft.

 

mw - Netzwerk gegen Machtmissbrauch in der Wissenschaft

Das Netzwerk hat zum Ziel, Bewusstsein für das Thema „Machtmissbrauch in der Wissenschaft“ zu schaffen und Betroffenen eine von Organisationen unabhängige Beratung zu bieten. Es versteht sich darüber hinaus als Ansprechpartner für Ombudspersonen, die mit Fällen von Machtmissbrauch konfrontiert sind, und für Institutionen, die Machtmissbrauch präventiv begegnen wollen. Machtmissbrauch, gefördert durch Abhängigkeitsbeziehungen und eine Kultur der Angst, ist immer noch ein Tabuthema in der Wissenschaft. Mit seiner Arbeit will das Netzwerk das Bewusstsein für die systemimmanente Problematik schärfen und dadurch inklusive und offene Strukturen als Voraussetzung für wissenschaftliche Kreativität und Wissenschaftsfreiheit fördern.

Hier geht es zur Website Netzwerk gegen Machtmissbrauch in der Wissenschaft.

 

#metooscience

metooscience bietet Betroffenen von sexualisierter Gewalt im wissenschaftlichen Kontext ein Sprachrohr und Schutz durch Solidarität und Anonymität. Auf der Plattform treten die beiden Gründerinnen und andere von Machtmissbrauch Betroffene heraus aus der Scham und der Unsichtbarkeit. Im Schulterschluss bewegen sich alle weg vom Einzelfall-Narrativ hin zu einer breiten Awareness – das ist die Vision und der Zweck von #metooscience. Darüber hinaus angeboten werden Workshops für alle, die ihre Räume gewaltfrei und sicher gestalten wollen und Beratung für Betroffene, Bystander*innen, Institutionen und Veranstaltende.

Hier geht es zur Website von #metooscience.

Mutterschaft und Beruf

Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft 

Dieses Netzwerk bietet allen eine Plattform, die sich als Mutter identifizieren und im Wissenschaftsbetrieb arbeiten. Es hat sich zum Ziel gesetzt, den derzeitigen ungesunden und wettbewerbsorientierten Wissenschaftsbetrieb strukturell zu verändern.

Angeboten werden Lesungen aus den von den Initiatorinnen des Netzwerks verfassten Büchern zu Mutterschaft und Wissenschaft, sowie verschiedene Workshops. Außerdem gibt es in 18 deutschen Städten Ortsgruppen, bei denen sich Interessierte austauschen können.

Die Mitgliedschaft ist kostenlos, über den Netzwerkverteiler gibt es regelmäßig Infos zu aktuellen Themen und Veranstaltungen. Hier finden Sie den Link zur Website.

 

VBM - Verband berufstätiger Mütter

Der Verband setzt sich auf politischer Ebene für die Interessen berufstätiger Frauen ein. Ziel ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für alle Menschen durch Veränderungen in den Bereichen Betreuung&Bildung, Arbeit&Karriere, Familie&Rollenbilder sowie Recht&Steuern.

Die Mitgliedschaft kostet 60 Euro/Jahr und ist für alle Menschen möglich, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für alle Menschen einsetzen wollen. Hier finden Sie den Link zur Website.

 

 

LSBTIQ

Lamda Bundesverband

Lambda ist ein Netzwerk junger queerer Menschen, die sich für Verbesserungen ihrer Lebenssituation einsetzen. Zu den zahlreichen Angeboten zählt die bundesweite Beratung von LSBTIQ, Workshops und DIY-Projekte. Außerdem setzt sich das Netzwerk auf Bundes- und Länderebene für die politischen Interessen queerer Menschen ein.

Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist für junge LSBTIQ bis zum 27. Geburtstag kostenfrei. Hier finden Sie die Website.

 

 

Ingenieurwissenschaften und Technik

Girls in Tech Berlin

Die Tech-Branche ist nach wie vor männlich dominiert, Girls in Tech hat es sich aus diesem Grund zur Mission gemacht, Frauen* technischer Studiengänge und Berufe zu vernetzen. Berlin ist dabei eine von vielen Ortsgruppen weltweit mit mehr als 70.000 Menschen.

Girls in Tech hat eine eigene Stellenbörse, organisiert Hackathons und coding, design & Startup Bootcamps.

Die Mitgliedschaft ist für Alle kostenlos. Hier finden Sie den Link zur Website.

 

VDI - Verband deutscher Ingenieurinnen

Mitglieder sind berufstätige Ingenieur*innen, aber auch Studierende der Ingenieurwissenschaften (außerdem sind Personen aus allen anderen Berufssektoren dazu eingeladen, Mitglied zu werden).

Das Netzwerk bietet eine Plattform zum gegenseitigen Austausch und Unterstützung von Frauen* in der Technik. 

Ziele des Netzwerks sind: 

  • Netzwerkveranstaltungen zur Mitgliederbetreuung
  • Angebote zur Qualifizierung
  • Verbesserung der Sichtbarkeit von Ingenieur*innen und deren Leistungen intern und in der Öffentlichkeit
  • Positionierung und Vertretung der Interessen von Ingenieur*innen

Studierende können für 35 Euro/ Jahr Mitglied werden. Hier finden Sie den Link zur Website.

 

DIB - Deutscher Ingenieurinnenbund e.V.

Mitglieder sind berufstätige Ingenieur*innen, aber auch Studierende der Ingenieurwissenschaften. 

Das Netzwerk setzt sich für die Anliegen von Frauen* in technischen Berufen ein. Schwerpunkte hierbei sind nationale sowie internationale Lobby- und Gremienarbeit. Es gibt deutschlandweit Regionalgruppen, die regelmäßige Treffen und Veranstaltungen organisieren.

Studierende können für 25 Euro/Jahr Mitglied werden. Hier finden Sie den Link zur Website.

 

#InnovativeFrauen

#InnovativeFrauen ist eine Plattform für exzellente Frauen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel der Plattform ist es, innovative Frauen mit ihren Leistungen und Potentialen, aber auch mit ihren Ideen, Erfindungen und Inspirationen gleichberechtigt sichtbar zu machen. So soll die Zukunft mitgestaltet, Lösungen für drängende Probleme gefunden und andere Frauen* inspiriert werden. Außerdem soll erreicht werden, dass Frauen in allen Berufssparten und auf allen Karrierestufen als selbstverständlich wahrgenommen und in ihren Ideen und Visionen bestärkt werden. 

Exzellente Wissenschaftlerinnen, Forscherinnen und Leistungsträgerinnen sowie junge, aufstrebende Innovatorinnen können sich auf #InnovativeFrauen in eine Datenbank eintragen und so mit ihren Leistungen und Potentialen sichtbar werden.

Nachwuchswissenschaftler*innen, Student*innen und Schüler*innen haben hier die Gelegenheit, innovative Frauen kennenzulernen und Inspirationen für ihren eigenen Karriereweg zu erhalten.

Politik

Netzwerk F

Das Netzwerk F ist ein feministisches Netzwerk für politisch aktive Frauen und nicht-binäre Menschen und solche, die es werden wollen. Ziel ist es ein Netzwerk und Knowledge-Hub aufzubauen, um junge Frauen und nicht-binäre Menschen strukturell, strategisch und kommunikativ darin zu unterstützen, aktive Rollen in der Politik einzunehmen. Dafür benötigt es vor allem Kontakte, das Netzwerk soll also vernetzen und eine Community schaffen, die sich auf ihrem Weg gegenseitig unterstützt und für die nächsten Bundestagswahlen bereit macht.

In regelmäßigen Abständen gibt es Bewerbungsrunden, um Mitglied des mentoring-Programms mit Workshops und Events zu werden. Hier finden Sie den Link zur Website.

 

Deutscher Frauenrat

Der deutsche Frauenrat ist ein Dachverband von 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen und somit die größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessenvertretung in Deutschland. Der Verband setzt sich für die rechtliche und faktische Gleichstellung aller Menschen in allen Lebensbereichen ein. Der deutsche Frauenrat verfasst Pressemitteilungen und Stellungnahmen zu feministischen Themen und erledigt politische Gremienarbeit.

Eine klassische Mitgliedschaft ist hier nicht möglich, allerdings informiert der Frauenrat in einem Newsletter regelmäßig über aktuelle Themen. Hier geht es zur Anmeldung zum Newsletter. 

 

Berliner Erklärung - Deutschlandweites Bündnis zur Gleichstellung

Um gemeinsam Gleichstellung in allen Bereichen der Gesellschaft zu erzielen, haben sich verschiedene Organisationen, Verbände, Initiativen und Parlamentarier*innen zusammen geschlossen. Das Bündnis setzt sich auf politischer Ebene für die Ziele Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern, Parität auf allen Ebenen, gleiche Bezahlung und Leben frei von Gewalt ein. Regelmäßig werden Pressemitteilungen veröffentlicht, sowie öffentlichkeitswirksame Aktionen organisiert. 

Eine klassische Mitgliedschaft ist hier nicht möglich, allerdings informiert das Bündnis regelmäßig über aktuelle Aktionen und erzielte Fortschritte auf deren Website.