Fakultät IV - Elektrotechnik und Informatik

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Großer Erfolg von Doktoranden der Fakultät IV beim Tiburtius-Preis

Wissenschaftler*innen, die ihre Dissertationen an der TU Berlin abgeschlossen haben, wurden für ihre Leistungen im Rahmen des Tiburtius-Preises ausgezeichnet. Zwei von insgesamt sechs Preisen gingen an FAK IV-Kandidaten. Verliehen wurden die Auszeichnungen am 6. Dezember 2022 an der Freien Universität Berlin.

Den ersten Preis erhielt Dr. Eike Köhnen, der bei Prof. Dr. Steve Albrecht an der TU Berlin und am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie im Fachgebiet Perowskit Tandemsolarzellen promoviert hat. Er arbeitete an so genannten Tandemsolarzellen, einer neuartigen Photovoltaik-Technologie, die deutlich höhere Wirkungsgrade verspricht. Im Team von Prof. Steve Albrecht kombinierte er konventionelle Siliziumsolarzellen mit einer Perowskitzelle und analysierte mit modernen Messmethoden, wie es zu Verlusten kommen kann. Mit diesem tieferen Verständnis solcher Verlustprozesse gelang es, den Wirkungsgrad auf über 29 Prozent zu erhöhen. Dieser Wert war mehr als acht Monate lang ein absoluter Weltrekord. Zudem hat er im Laufe seiner Promotion zwei Patente erzielt. „Optical and Electrical Optimization by Advanced Characterization of Monolithic Perovskite/Silicon Tandem Solar Cells” lautet der Titel seiner Doktorarbeit.

Ebenfalls einen Anerkennungspreis erhielt Dr.-Ing. Christian Hans für seine Arbeit „Operation control of islanded microgrids“ unter der Betreuung von Prof. Dr. Jörg Raisch am Fachgebiet Regelungssysteme der TU Berlin. Er hat sich mit der Verbesserung der Einspeisung erneuerbarer Energien in Stromnetze beschäftigt und eine Strategie zur Betriebsführung entwickelt, durch die sich Netze mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien sicherer betreiben lassen.

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