Bodenkunde

Dr.

Frederick Büks

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Böden im Anthropozän

Verknüpfung des menschlichen Verhaltens mit der Funktionalität und Nutzung des Bodens

Seit dem Eintritt in das Industriezeitalter hat die Menschheit einen stark zunehmenden Einfluss auf die natürlichen Ökosysteme und überschreitet die planetarischen Grenzen, indem sie die ökologischen Senken überlastet und die regenerativen Ressourcen überbeansprucht. Dies führt zu einer Störung der Bodenprozesse, die für die Ernährung der Erdbevölkerung, den Erhalt der Artenvielfalt und der Lebensqualität unerlässlich sind.
Die Arbeitsgruppe "Böden im Anthropozän" befasst sich mit biogeochemischen Prozessen im Kontinuum von Bodenmatrix, Bodenbiom und menschlicher Aktivität, die der Störung und Wiederherstellung von Schlüsselfunktionen des Bodens zugrunde liegen. Unsere aktuelle Forschung zielt auf die Auswirkungen von Mikroplastik auf die Bodenstruktur und das Bodenbiom sowie auf die Wiederherstellung der Bodenstruktur und der Bodenqualitätsparameter durch die vielfältigen Praktiken der so genannten regenerativen Landwirtschaft.