Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz (SDU)

Dienstreisen

Dienstreisen und Fernexkursionen sind häufig notwendige Elemente in Forschung und Lehre. Doch wir haben es in der Hand, die Häufigkeit und das Verkehrsmittel zu wählen. So können negative Auswirkungen auf Kosten und Umwelt vermieden werden.

Verkehrsmittelwahl, Selbstverpflichtung & Alternativen

Verkehrsmittelwahl

Ein Flug hat gegenüber einer Bahnfahrt einen bis zu zehn Mal höheren Treibhausgas-Ausstoß, darüber hinaus ist die Belastung durch große Flughöhen stärker.

Seit 2020 ist die Berücksichtigung umweltbezogener Aspekte bei der Wahl des Reisemittels durch den Bund legitimiert. So ist eine Bahnfahrt auch dann wählbar, wenn sie teurer als ein Flug ist.

Viele Hochschulen erlauben für Kurzstrecken (z.B. unter 1000km) keine Flüge mehr, an der TU Berlin gibt es dazu von vielen Beschäftigten eine Selbstverpflichtung.

Wenn es doch ein Flug sein muss, dann hat man zumindest persönlich die Möglichkeit, die Klimaauswirkung durch Unterstützung von Klimaschutzprojekten zu kompensieren. Verschiedene Anbieter wie z.B. Atmosfair bieten sowohl einen Rechner für die Schadenshöhe als auch die Spendenmöglichkeit für entsprechende ausgleichende Projekte an.

Selbstverpflichtung

Im Rahmen einer Kampagne der Scientists for Future (www.scientists4future.de) haben sich über 400 Beschäftigte selbst verpflichtet, auf Flüge unter 1000km zu verzichten. Berlinweit beteiligten sich im Wissenschaftsbereich über 1700 Personen – ein starkes Signal für mehr Klimaschutz.

Alternativen zu Dienstreisen

Auch wenn im Laufe von Projekten der persönliche Kontakt nötig ist, muss doch nicht jedes Arbeitstreffen in Präsenz stattfinden. In der Coronazeit haben wir verstärkt gelernt, mit Videokonferenzen umzugehen. Der Treibhausgasausstoß ist dabei, insbesondere bei internationalen Treffen, erheblich niedriger als bei Präsenzveranstaltungen.