Technische Universität Berlin

Regelungen: Gesundheit und Risikogruppen

Im eingeschränkten Präsenzbetrieb ist Arbeiten auf dem Campus unter bestimmten Bedingungen wieder möglich. Wie verhalte ich mich, wenn ich zu einer Risikogruppe gehöre. Was muss ich beachten, wenn ich schwanger bin? Wer kann mir in der TU Berlin helfen und mich beraten? Hier lesen Sie die aktuellen Regelungen an der TU Berlin. Grundsätzlich gilt: Alle TU-Beschäftigten sollen so viel wie möglich das Homeoffice nutzen. Die Regeln dazu gibt es hier.

Wie soll ich mich verhalten, wenn ich Krankheitssymptome bemerke?

Personen mit möglicherweise auf COVID-19 hinweisenden Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) verlassen den Arbeitsplatz bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht durch eine*n Ärzt*in aufgeklärt ist, und treten in Kontakt zu ihrer*ihrem Vorgesetzten, um im Homeoffice zu arbeiten. Hier ist auch jede*r Einzelne gefragt, die eigene gesundheitliche Situation vor Arbeitsbeginn gewissenhaft zu prüfen, um Kolleg*innen sowie andere Menschen auf dem Arbeitsweg nicht in Gefahr zu bringen.

Gibt es Risikogruppen und wenn ja, wie werden diese definiert?

Personen, die zu einer Risikogruppe zählen: Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf erhöht, siehe Hinweise des Robert Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html. Hierzu zählen insbesondere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen wie

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck) 
  • chronische Erkrankungen der Lunge
  • chronische Erkrankungen der Nieren
  • chronischen Lebererkrankungen 
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)      
  • Krebserkrankungen
  • ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Kortison)

Personen, die an diesen Erkrankungen leiden, sollten hauptsächlich bzw. komplett im Homeoffice tätig sein können.

Was müssen Beschäftigte, die an risikoerhöhenden Erkrankungen leiden, beachten?

Beschäftigte, die an einer der genannten risikoerhöhenden Erkrankungen leiden und aus gesundheitlichen Gründen nicht am eingeschränkten Betrieb teilnehmen können, legen bitte ihrer*ihrem Vorgesetzten eine entsprechende haus-, fachärztliche oder betriebsärztliche Bescheinigung vor. Die Vorgesetzten leiten die ärztliche Bescheinigung an das zuständige Personalteam weiterzuleiten. Eine konkrete Benennung der Erkrankung ist ausdrücklich nicht erforderlich. 

Was muss ich tun, wenn eine Person mit risikoerhöhenden Erkrankungen zu meinem Haushalt gehört?

Für den Fall, dass nicht der*die Beschäftigte selbst, sondern eine im gleichen Haushalt lebende Person an einer solchen Erkrankung leidet, ist ebenfalls die Vorlage einer haus- oder fachärztlichen Bescheinigung erforderlich. Mit der ärztlichen Bescheinigung ist die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe zu bestätigen; eine konkrete Benennung der Erkrankung der im gleichen Haushalt lebenden Person ist ausdrücklich nicht erforderlich.

Was gilt für Schwangere?

Laut dem RKI ist eine Schwangerschaft ausweislich der genannten Aufstellung nicht mit einem erhöhten Risiko verbunden. Mitarbeiterinnen, die gleichwohl aus Sorge um die eigene oder die Gesundheit des ungeborenen Kindes nicht im eingeschränkten Betrieb eingesetzt werden wollen, stimmen dies bitte mit ihrer*ihrem Vorgesetzten ab.

Was gilt für Schwerbehinderte?

Eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht im eingeschränkten Betrieb eingesetzt werden können.

 

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Der Betriebsärztliche Dienst der TU Berlin steht Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung: www.tu-berlin.de/?27675

Weitere Stellen an der TU Berlin sind:

Gibt es ein Krisentelefon, das ich nutzen kann?

Ja! Das Krisen-Telefon für TU-Mitarbeiter*innen berät lösungsorientiert. Es ist kostenfrei und prinzipiell anonym möglich. Es versteht sich als soziale Brücke zu den Mitarbeiter*innen der TU Berlin. Das Krisen-Telefon bietet ein offenes Ohr zum konstruktiven Umgang mit der aktuellen Situation.

Das Krisen-Telefon

  • ersetzt nicht das Gespräch mit der*dem Vorgesetzen
  • dient nicht der Beantwortung arbeitsrechtlicher Fragen
  • ersetzt keine spezifische therapeutische Begleitung oder Fachberatung

Telefonische Beratung jeweils: montags und mittwochs von 10 bis 14 Uhr

Beratungs-Hotline: +49 30 314-24091 und +49 30 314-73946

Für Anregungen und Fragen oder Terminvereinbarungen senden Sie bitte eine E-Mail an: alexander.moritz@tu-berlin.de oder bettina.meyer@tu-berlin.de 

Wo kann ich mir Tipps holen, um mich fit zu halten?

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Der TU-Sport bietet online Live-Angebote an. Gebucht werden kann ab sofort über die Homepage des TU-Sports: https://www.tu-sport.de/index.php?id=1822 

Gibt es spezifische Weiterbildungskurse im Bereich Gesundheit?

Für die Themen Gesundheit, Pflege, Familie und Beruf bietet die TU Berlin Weiterbildung an. Die Kurse und aktuelle Informationen sind zu finden unter: https://www.wb.tu-berlin.de/menue/weiterbildungsprogramm_2020/gesundheit_pflege_familie_und_beruf/