Technische Universität Berlin

Allgemeine Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Wichtige Regelungen der Technischen Universität Berlin

Eingeschränkter Präsenzbetrieb - was bedeutet das konkret?

Donnerstag, 14. Mai 2020

Die Phase 3 „Beendigung des Präsenznotbetriebs und Übergang in den eingeschränkten Präsenzbetrieb – ohne Präsenzlehre – mit Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten auf dem Campus“ gilt ab 18. Mai 2020 an der TU Berlin.

Was bedeutet Phase 3 mit dem eingeschränkten Präsenzbetrieb konkret?

Phase 3 bedeutet:

  • Beendigung des Präsenznotbetriebs an der TU Berlin am 17. Mai 2020
  • Start des eingeschränkten Präsenzbetriebs mit der Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten auf dem Campus am 18. Mai 2020
  • Fortführung der digitalen Lehre ohne Präsenzlehre, jedoch mit begründeten Ausnahmen.

Phase 1 galt ab 20. März 2020 mit dem Präsenznotbetrieb, Phase 2 startete ab 23. April 2020 mit Ausnahmen zum Präsenznotbetrieb.
 
Ab wann gilt die Phase 3?

Die TU Berlin wird ab 18. Mai 2020 in den eingeschränkten Präsenzbetrieb – ohne Präsenzlehre – mit Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten auf dem Campus und unter Beibehaltung der digitalen Lehre starten. 

Auf welcher Grundlage wurde die Phase 3 beschlossen?

Grundlage dieser Phase 3 ist die Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin vom 7. Mai 2020.

Aktuelle Informationen für Beschäftigte der TU Berlin

Abschluss von Arbeitsverträgen

Für den Abschluss von Arbeitsverträgen gilt Folgendes:

Ab sofort werden Arbeitsverträge in der Regel digital versandt, d.h. der Blankovertrag wird inklusive der Einstellungsunterlagen durch die zuständige Sachbearbeitung per E-Mail an die*den Einzustellende*n versendet. Die*der Einzustellende druckt zwei Exemplare sowie die restlichen Unterlagen aus, unterzeichnet alles und schickt es per Post an das zuständige Personalteam zurück. Nachdem der Vertrag von der Personalstelle unterzeichnet wurde, wird ein Original an die*den Einzustellende*n per Post zugesandt.

Sollte ein rechtzeitiger Abschluss des Arbeitsvertrages so nicht möglich sein (z. B. weil der Postweg zu lange dauert), kann in absoluten Ausnahmefällen ein persönlicher Termin vereinbart werden.

Für sonstige Angelegenheiten, die einer Unterschrift bedürfen, gilt grundsätzlich ebenfalls eine digitale Vorgehensweise.

Der Servicebereich Personal wird in den kommenden Wochen prioritär Fristsachen bearbeiten. Prioritär werden Stellenausschreibungen, Einstellungsverfahren, Arbeitsvertragsabschlüsse, Vertragsbeendigungen und Arbeitszeitänderungen bearbeitet, die relevant für die Gehaltszahlung sind. 

Information zu Stellenausschreibung und Bewerbungsgesprächen

Da Stellenausschreibungen und Bewerbungsverfahren der TU Berlin bis auf Weiteres im Homeoffice bearbeitet werden, wird die Personalabteilung ab sofort in Stellenausschreibungen darauf hinweisen, dass Bewerbungen ausschließlich per E-Mail erfolgen sollen.

In den Stellenausschreibungen erfolgt eine Information an die Bewerber*innen, dass datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung von Bewerberdaten gemäß DSGVO auf der Webseite der Personalabteilung bereitgestellt werden.

Für die Durchführung von Bewerbungsgesprächen steht Ihnen WebEx zur Verfügung. Aufgrund höherer Datenschutzsicherheit bitten wir Sie, WebEx für die Durchführung von Bewerbungsgesprächen zu verwenden.

Reisekostenstelle

Der Servicebereich Reisekosten (II RK) reduziert ebenfalls den persönlichen Kontakt. Anfragen werden bis auf Weiteres nur telefonisch oder per E-Mail beantwortet.

Personalvorgänge

Die Personalteams und die Personalräte haben Verabredungen und Regelungen getroffen, um Verlängerungen, Einstellungen und Berufungen nicht komplett zu verschieben. Zunächst werden die Vorgänge bearbeitet, die zeitkritisch sind (z.B. Verlängerungen im März/April 2020) oder die personelle Notsituationen verhindern sollen (Eintritt in die Arbeitslosigkeit). Wir bitten momentan von Fragen abzusehen, da sich die Beteiligten organisieren. Wir werden Sie über diesen Punkt auf dem Laufenden

Vereinfachte Form zur Inanspruchnahme der 4 %-Regelung

In der aktuellen Situation soll die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, insbesondere zur Pflege und/oder Betreuung, erleichtert werden. Hierzu kann ab sofort bis zum 30.06. für einen Zeitraum von 6 oder 12 Monaten die Reduzierung der Besoldung/des Entgelts von 1 % bis zu 4 % für ein Arbeitszeitguthaben beantragt werden. Anträge können per E-Mail zunächst an die direkte Führungskraft gesendet und zustimmend von dort ins zuständige Personalteam weitergeleitet werden.

Nach Zustimmung der zuständigen Führungskraft, können die zusätzlichen Arbeitszeitkontotage sofort in Anspruch genommen werden. Die entsprechenden Besoldungs- bzw. Entgeltreduzierungen werden nach der Krisensituation durch die Personalteams bearbeitet.

Hier finden Sie eine Mustermail an das zuständige Personalteam über die direkte Führungskraft:

Sehr geehrte*r,

hiermit beantrage ich nach der DV-Flex, 4 %-Regelung

  • ab dem XXXXX die Reduzierung meiner/s Besoldung/Entgelts
  • um X % (1, 2, 3 oder 4 %)
  • für einen Zeitraum von X Monate (6 oder 12 Monate).

Weitergehende Informationen zum Thema

Informationen aus dem Familienbüro

Das Familienbüro hat hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Sie die Zeit im Homeoffice organisieren und für sich und Ihre Kinder abwechslungsreich gestalten können. Auch Studierende und Mitarbeitende mit pflegebedürftigen Angehörigen finden hier hilfreiche Informationen. Weiterhin werden Beratungen vom Familienbüro durchgeführt – per E-Mail und Telefon.

Zum Thema Best Practice im Homeoffice möchte das Familienbüro gern zu folgenden Fragen mit Ihnen in den Austausch treten: Was funktioniert gut in der Vereinbarkeit von Homeoffice und Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen? Was ist eher herausfordernd? Teilen Sie Ihre Erfahrungen unter:

Beteiligung und Beratung der Frauenbeauftragten

Die Beantwortung von Anfragen, Beratungen und die Entgegennahme von Beschwerden erfolgen bis auf Weiteres grundsätzlich telefonisch oder per E-Mail. Bezüglich der Beteiligung der Frauenbeauftragten an Personalvorgängen gilt Folgendes: Personalvorgänge werden mit allen üblichen Unterlagen elektronisch versandt. Die Zustimmung oder Ablehnung der Frauenbeauftragten zu einem elektronischen Vorgang erfolgt per E-Mail.

Das Gleiche gilt auch für die Schwerbehindertenvertretung.

Dienstantrittsmeldungen

Zur Aufnahme der Gehaltszahlungen bei Neueinstellungen oder Umsetzungen bzw. nach der Beendigung von Sonderurlaub oder Elternzeit ist das Vorliegen der entsprechenden Dienstantrittsmeldung im Bereich II T erforderlich. Um die rechtzeitige Aufnahme insbesondere dieser Gehaltszahlungen sicherstellen zu können, sind aktuell Dienstantrittsmeldungen per E-Mail von den zuständigen Führungskräften/Bereichen an die betreffenden Personalteams möglich. Eine zusätzliche Dienstantrittsmeldung per Papierpost ist in diesen Fällen nicht erforderlich. Diese Regelung gilt bis zur Wiederaufnahme des Dienstbetriebs an der TU Berlin.

Beschaffungen und Bestellung

Im erweiterten Präsenzbetrieb sind Beschaffungen und Bestellungen wieder möglich. Bitte beachten Sie, dass dennoch die Bearbeitungszeit vom Eingang einer Rechnung an der TUB bis zur Überweisung durch die Finanzbuchhaltung länger als gewohnt dauern kann. Insofern sollt nicht bei Händlern bestellt werden, die lediglich eine Zahlungsfrist von 10 Tagen einräumen. Für gewöhnlich ist das der Fall bei Online-Versendern, die danach auch häufig hohe Mahnkosten geltend machen.

Schließung des Barzahlungsschalters der Universitätskasse

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt der Barzahlungsschalter der Universitätskasse weiterhin geschlossen. Es wird darauf hingewiesen, dass es keine Ausnahmen und Einzelfälle für die Annahme und Auszahlung von Bargeldern gibt und auch keine Einzelfalllösungen möglich sind. Treffen Sie bitte Vorsorge durch geeignete Maßnahmen. Informieren Sie bitte Ihre Studierenden, Kunden etc.

Alle unbaren Zahlungen sind davon nicht betroffen und werden weiterhin täglich ausgeführt. 

Rechnungsvorgänge

Für die Rechnungsbearbeitung ist der papierne Weg vorrangig zu nutzen. Hier gibt es der besonderen Situation angepasst, einige Änderungen, die den Papierweg ermöglichen, auch wenn nicht die zwei erforderlichen Unterschriften im Original möglich sind. Die Rechnungsanordnenden Bereiche der TUB sind über die Details informiert.

Von der persönlichen Überbringung von Vorgängen bitten wir abzusehen. Das gilt für alle Bereiche der Abt. III, also auch für den Bereich Personalwirtschaft – III PW – und den Bereich Finanzmanagement – III FIMA –.

Baumaßnahmen und Umzüge

Die Beratungen zu Baumaßnahmen werden auf das zwingend notwendigste Maß reduziert. Die Landesbaumaßnahmen müssen bis zur Einstellung der Bautätigkeiten mit Mitarbeiter*innen vor Ort abgesichert werden. Sonstige Baumaßnahmen werden, solange diese nicht vollständig eingestellt sind, weiter betreut. Umzüge finden nur noch statt, wenn die*der jeweilige Nutzer*in dies wünscht. Die Sperrmüllentsorgung sollte in der kommenden Zeit eingestellt werden.

Störmeldungen

Störmeldungen werden weiterhin bearbeitet. Es sind bitte nur noch dringende Störungen zu melden. Die Abarbeitung kann sich verzögern. Bei Gefahr im Verzug sind bitte die Mitarbeiter*innen der Abt. IV telefonisch zu benachrichtigen.

Reinigung, Post und Abfallentsorgung

Reinigung und Postverteilung findet weiterhin statt. Der Gebäudebetrieb findet in der gewohnten Art und Weise statt. Wir bitten darauf zu achten, dass es zu erheblichen Verzögerungen aufgrund der verringerten Personalanzahl kommen kann. Abfallentsorgung und die Druckereierzeugnisse werden ebenfalls abgesichert.

Unterstützung von Forschungsanträgen

Zur Vermeidung der sozialen Kontakte und im Interesse der Verringerung von Infektionsgefahren wird die Abteilung V grundsätzlich vom Homeoffice aus arbeiten. Gleichwohl werden einzelne Kolleg*innen aus den jeweiligen Teams sowie die Referats- und Teamleiter*innen und die Abteilungsleiterin anwesend sein. Wir stellen daher alle persönlichen Sprechstunden ein und bitten darum, von Besuchen und pers. Herreichen von Unterlagen abzusehen.

Die Erreichbarkeit aller Bereiche per E-Mail besteht uneingeschränkt fort.

Die Abteilung V wird ihren Betreib bestmöglich und weitestgehend aufrechterhalten und folgende Leistungen nach Priorität erbringen:

  • Mittelfreigaben für Personaleinstellungen
  • Auszahlungsanordnungen 
  • Projekteinrichtungen
  • Projekthochrechnungen
  • Nachweise und Zahlungsabrufe
  • Vertragsprüfungen und Vertragsverhandlungen mit Industriepartnern und Mittelgebern inkl. telefonische Beratung der Wissenschaftler*innen 
  • Sämtliche rechtsverbindliche Unterschriften 
  • Korrespondenzen

Internationale Wissenschaftskooperationen

Für Nachfragen zu Gastwissenschaftler*innen, Joint PhDs und anderen Aspekten der Internationalen Wissenschaftskooperation kontaktieren Sie bitte beziehungsweise für viele Länder des Globalen Südens das Team Internationale Projekte .

Die Referatszuständigkeit und Ansprechpersonen für die einzelnen Länder des Globalen Südens.

Alle geplanten Treffen mit Partnerinstitutionen werden, wo möglich, online stattfinden.

Regelungen zu den Gremiensitzungen

Zur Gewährleistung der Arbeitsfähigkeit der Akademischen Gremien vor dem Hintergrund der SARS-CoV-Krise hat die Senatskanzlei - Wissenschaft und Forschung - Hinweise zur Durchführung von Gremiensitzungen übermittelt. Die Senatskanzlei erachtet unter den derzeitigen Bedingungen Abweichungen vom Grundsatz der körperlichen Anwesenheit unter Nutzung der technischen Möglichkeiten von in erster Linie Video- und nachrangig Telefonkonferenzen für vertretbar. Hierbei sind eine hinreichende Übertragungsqualität sowie die Stimmabgabe nur durch die stimmberechtigten Gremienmitglieder zu gewährleisten. Die Ausführungen zur Beschlussfassung gehen von offenen Abstimmungen aus. Die weiteren Bedingungen, unter denen die Möglichkeiten der Video- und Telefonkonferenzen genutzt werden können, entnehmen Sie bitte dem Schreiben der Senatskanzlei vom 26.03.2020.

Bitte gewährleisten Sie die Öffentlichkeit bei öffentlich zu behandelnden Tagesordnungspunkten durch entsprechende Freigaben der Zugänge. Die Unterlagen mit Hinweis auf den Zugang zur Sitzung sollten im Netz für alle zugreifbar veröffentlicht werden. Um gleichzeitig die technische Machbarkeit aufrechtzuerhalten, wird empfohlen, in die Einladung einen Passus mit der Bitte aufzunehmen, sich trotz Öffentlichkeit der Sitzung nur mit berechtigtem Interesse einzuschalten, um die Kapazität, Stabilität und Bandbreite der Übertragung nicht zu überfordern und die Durchführbarkeit der Sitzung für Mitglieder und Berater*innen des Gremiums zu gewährleisten.

Eine weitere Möglichkeit für die Beschlussfassung ermöglicht das Umlaufverfahren, sofern kein Mitglied dem Verfahren widerspricht (§ 47 Absatz 4 Satz 3 BerlHG). Muster und Hinweise für die Einleitung von Umlaufverfahren per E-Mail.

Zur Gewährleistung der Öffentlichkeit bei öffentlich zu behandelnden Tagesordnungspunkten ist im Netz darauf hinzuweisen, dass die betroffenen Tagesordnungspunkte im Umlaufverfahren abgestimmt werden. Nach erfolgter Abstimmung ist das Ergebnis ebenfalls unverzüglich zu veröffentlichen. Bitte achten Sie darauf, dass auf die Hinweise auf den Zugang zur Sitzung, die Unterlagen und Protokolle auch von außerhalb des TU-Netzes zugegriffen werden kann.

Wir weisen darauf hin, dass unabhängig von der Wahl des Verfahrens die Rechte weiterer Verfahrensbeteiligter (Frauenbeauftragte, Personalrat etc.) sowie die nach den jeweils anzuwendenden Geschäftsordnungen geltenden Fristen zu beachten sind.

Über weitere Informationen der Senatskanzlei zum Thema „Gremiensitzungen“ werden wir Sie informieren.

Keine öffentlichen Veranstaltungen auf dem Campus

Bis auf weiteres finden keine Präsenzveranstaltungen wie öffentliche Events, wissenschaftliche Tagungen, Kongresse, Messen u.a. auf dem Campus der TU Berlin statt. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass Online-Formate und andere kreative Möglichkeiten geschaffen werden, um einen Ersatz schaffen zu können. Die Lange Nacht der Wissenschaften fällt aus. 

Kommunikation über die Regelungen der TU Berlin

Der Krisenstab wird auch während des Präsenznotbetriebs regelmäßig, momentan täglich, tagen und die Lage beurteilen. Er wird weiterhin Infobriefe mit bindenden Regelungen herausgeben. Die Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni wird während der Zeit des Notfalls eine kontinuierliche Kommunikation zu Ihnen und über die aktuelle Situation der Universität bieten. Bitte informieren Sie sich täglich über die Webseite der TU Berlin.

Bitte nutzen Sie hierfür auch die offiziellen und zentralen Social-Media-Kanäle der TU Berlin:

 Sollten Sie Fragen zur aktuellen Situation rund um die TU Berlin, ihre Beschäftigungsstelle usw. haben, dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail.

Präsenzkurse des Hochschulsports bis auf weiteres abgesagt

Der Hochschulsport der TU Berlin bietet bis auf Weiteres keine Präsenzveranstaltungen an. Alle Hallen sind geschlossen. Aktuelle Informationen zu Alternativangeboten finden Sie auf der Webseite des Hochschulsports

Kinderbetreuung – Die TU-Regelungen für Eltern

Allgemeines

Auch Kitas und Schulen haben (zum Teil) geschlossen. Die Kinder müssen Zuhause betreut werden. Homeoffice und Homeschooling bedeuten eine große Herausforderung für die Eltern. Das Land Berlin und die TU Berlin hat folgende Regelungen getroffen, die wir hier aufzeigen. Bei Fragen wenden Sie sich an ihr zuständiges Personalteam oder an Ihre*n Vorgesetzt*en. Auch das Familienbüro der TU Berlin steht Ihnen gern zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass das die Regelungen für das Land Berlin sind. In anderen Bundesländern gelten zum Teil andere Vorgaben. 

Kita- und Schulschließung: Folgen für Eltern mit betreuungspflichtigen Kindern

Dienstag, 07. April 2020

Für die TU Berlin wurde die Regelung getroffen, dass bis zu 10 Arbeitstage unter Fortzahlung der Bezüge auf Antrag gewährt werden. Zur Klarstellung möchten wir darauf hinweisen, dass die 10 Tage Freistellung nicht zusammenhängend in Anspruch genommen werden müssen. Ist diese Freistellung zur Kinderbetreuung erschöpft, kann durch die Inanspruchnahme von Urlaub oder Mehrarbeit-Guthaben der sich anschließende Zeitraum sichergestellt werden. Die Inanspruchnahme des Gleitzeitkontos zur Sicherstellung der Kinderbetreuung ist im Rahmen der DV Arbeitszeit für die studentischen Beschäftigten bzw. der DV Flex für die Beschäftigten möglich. 

Entschädigungsmöglichkeit für Sorgeberechtigte betreuungsbedürftiger Kinder

Dienstag, 07. April 2020

Durch das Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite wurde mit Wirkung zum 30. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 unter anderem § 56 des Infektionsschutzgesetzes geändert.

Danach erhalten erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern,

  • die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, 
  • in dem Zeitraum, in dem Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen geschlossen sind, 
  • wenn sie die Kinder selbst betreuen müssen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können, 

eine finanzielle Entschädigung für ihren Verdienstausfall. Gleiches gilt für Pflegeeltern, die ein Kind in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII in den Haushalt aufgenommen haben. 

Die Entschädigung wird in Höhe von 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für längstens sechs Wochen gewährt. Für einen vollen Monat beträgt die Entschädigung höchstens 2.016,00 Euro. Die Auszahlung erfolgt durch die Technische Universität Berlin für die zuständige Behörde.

Gegenüber der zuständigen Behörde und der Arbeitgeberin (der Technischen Universität Berlin) müssen die Sorgeberechtigten bzw. Pflegeeltern, die den Erstattungsanspruch geltend machen, darlegen, dass sie in diesem Zeitraum keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit (bspw. Anspruch auf Notbetreuung, Betreuung durch andere Personen, die nicht einer sog. Risikogruppe angehören, Möglichkeit des zumutbaren Homeoffice) sicherstellen können.

Der Entschädigungsanspruch besteht nicht, soweit eine Schließung der Einrichtung zur Betreuung von Kindern oder der Schule ohnehin wegen Schulferien oder Feiertagen erfolgen würde. Ein Entschädigungsanspruch besteht auch dann nicht, wenn die Sorgeberechtigten bzw. die Pflegeltern bereits nach anderen Grundlagen unter Fortzahlung des Entgelts dem Dienst fernbleiben können. Dies ist der Fall, solange die Sorgeberechtigten bzw. Pflegeeltern die vom Krisenstab der TU Berlin unter dem 11. März 2020 eröffnete Möglichkeit nutzen können, eine bezahlte Freistellung für die Dauer von 10 Arbeitstagen zu erhalten, wenn das zu betreuende Kind/die zu betreuenden Kinder (bis einschließlich 12 Jahren) nicht erkrankt ist/sind, aber Kita/Schule geschlossen ist. Gleiches gilt, wenn ihnen noch Zeitguthaben zusteht oder für sie eine zumutbare Möglichkeit besteht im Homeoffice zu arbeiten - denn die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens sind vorrangig zu nutzen.

Antragsstellung:

Beschäftigte, die diese Möglichkeit in Anspruch nehmen, senden bitte unverzüglich einen formlosen, händisch unterzeichneten Antrag mit Darlegung, dass sie in dem Zeitraum ab TT.MM.JJJJ bis zum TT.MM.JJJJ 

  • keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können, 
  • keine Arbeit im Homeoffice verrichten können
  • und ihr Zeitguthaben sowie die 10-tägige Freistellung zur Kinderbetreuung unter Fortzahlung des Entgelts bereits aufgebraucht haben

und daher von ihrem Entschädigungsanspruch Gebrauch machen, an die Personalabteilung. Dem Antrag ist ein Nachweisdokument beizufügen, aus dem hervorgeht, dass die Kita/Schule des zu betreuenden Kindes/der zu betreuenden Kinder in diesem Zeitraum geschlossen ist bzw. dass Kinder der entsprechenden Altersklasse/Jahrgangsstufe nicht betreut oder unterrichtet werden.

Sollte bisher nicht bekannt sein, ab wann die Schule/Schulklasse/Kita wieder geöffnet ist, vermerken Sie dies bitte in Ihrem Antrag und reichen diese Information entsprechend nach, sobald sie Ihnen vorliegt.

Bitte nutzen Sie für die Antragsstellung zunächst den elektronischen Weg, anschließend versenden Sie das Original bitte per Post!

Ab dem Zeitpunkt der elektronischen Antragseinreichung kann die*der Beschäftigte zur Kinderbetreuung zuhause bleiben. Einer vorherigen Genehmigung seitens der Personalabteilung bedarf es nicht.

Hinsichtlich möglicher Klärungsbedarfe im Verlauf der weiteren Antragsbearbeitung bitten wir Sie, der Personalabteilung über die von Ihnen genutzte E-Mail-Adresse für Fragen etc. zur Verfügung zu stehen.

Die Beschäftigten unterrichten zudem bitte unverzüglich ihre*ihren Vorgesetzte*n über ihr Fernbleiben vom Dienst und halten regelmäßigen Kontakt zu ihr*ihm.

Für Vorgesetzte gilt: Das Formular „Erkrankungsanzeige“ wird auch in diesen Abwesenheitsfällen weiterhin ausgefüllt und den Personalteams von II T zugeschickt. Der Abwesenheitsgrund unter „wegen“ wird handschriftlich aufgeführt - „notwendige Kinderbetreuung aufgrund der Kita-/Schulschließung wegen COVID 19“ - und die sonst anzukreuzenden Kästchen werden frei gelassen. Auch in diesen Fällen wird das Formular zur Gesundmeldung/Dienstantrittsmeldung verwendet. 

Für Beamt*innen gilt die Regelung entsprechend.

Neuigkeiten für Kita und Schule

Dienstag, 07. April 2020

In den Schulen des Landes Berlin läuft seit 11.05.2020 ein reduzierter Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen. Für genaue Informationen müssen die Eltern Kontakt mit der jeweiligen Schule halten. Die Senatsverwaltung spricht für die Kitas seit 14. Mai 2020 von einer "Eingeschränkten Betreuung" nicht mehr von einer Notbetreuung.

Aktuelle Informationen zu den Anspruchsvoraussetzungen

Seit 14.05.2020 neue Liste der systemrelevanten Berufe.

Eltern sollten sich dringend über die schrittweise Öffnung der eingeschränkten Kinderbetreuung informieren. Nach und nach werden die Kitas für weitere Altersgruppen (in der Regel im Abstand von 10 bis 14 Tagen) geöffnet. Für diese Altersgruppen entfällt mit der jahrgangsorientierten Öffnung ab dem 14. Mai der Vorrang der häuslichen Betreuung.

Beschäftigte, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen möchte, müssen den Antrag ausfüllen, der am Ende der Anlage der anspruchsberechtigten Berufe zu finden ist (siehe Link) und einen Nachweis von der Arbeitgeberin TU Berlin erbringen.

Für die Gruppe „Mitarbeitende Präsenznotbetrieb“: Als Nachweis der Arbeitsgeberin können Sie den Passierschein für Personal im Präsenznotbetrieb Ihrem Antrag beifügen.

Beschäftigte, die interaktive Lehre für Studierende durchführen, wenden sich für eine entsprechende Bescheinigung an vp-sl@tu-berlin.de. Bitte fügen Sie Ihrer Anfrage eine Bestätigung Ihrer*s Vorgesetzten bei, in der diese*r bestätigt, dass Sie aktuell interaktive Lehre durchführen. Bitte nutzen Sie folgenden Text für den formlosen Antrag zur Bescheinigung einer Tätigkeit in der interaktiven Lehre an der TU Berlin.

Hiermit bestätige ich als Vorgesetze*r:
Titel Vorname Name:
Name des Instituts:
Name des*der betreffenden Mitarbeiter*in:
Sie*Er ist im Sommersemester 2020 an der TU Berlin an interaktive Lehre beteiligt und gestaltet sie.
Berlin, den

Bescheinigung durch

Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß
Vizepräsident für Studium, Nachhaltigkeit und Digitalisierung der TU Berlin
Berlin, den   

Weiterhin gelten in Berlin Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Ab dem 27. April 2020 ist aber eine private, insbesondere nachbarschaftliche Betreuungshilfe erlaubt. Dies gilt für maximal drei Kinder. In einem weiteren Schritt sollen die Kinder, die im Sommer in die Schule gehen, in die Kitas zurückkommen.

Der Umfang der Notbetreuung ist jeweils individuell mit der Kitaleitung zu klären. Bitte beachten Sie, dass in Brandenburg ggf. andere Regelungen und Voraussetzungen gelten.

Für Rückfragen steht Ihnen das Familienbüro der TU Berlin zur Verfügung.
Ansprechpartner*innen

Vereinfachte Form zur Inanspruchnahme der 4 %-Regelung

In der aktuellen Situation soll die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, insbesondere zur Pflege und/oder Betreuung, erleichtert werden. Hierzu kann ab sofort bis zum 30.06. für einen Zeitraum von 6 oder 12 Monaten die Reduzierung der Besoldung/des Entgelts von 1 % bis zu 4 % für ein Arbeitszeitguthaben beantragt werden. Anträge können per E-Mail zunächst an die direkte Führungskraft gesendet und zustimmend von dort ins zuständige Personalteam weitergeleitet werden.

Nach Zustimmung der zuständigen Führungskraft, können die zusätzlichen Arbeitszeitkontotage sofort in Anspruch genommen werden. Die entsprechenden Besoldungs- bzw. Entgeltreduzierungen werden nach der Krisensituation durch die Personalteams bearbeitet.

Hier finden Sie eine Muster-Email an das zuständige Personalteam über die direkte Führungskraft.

Sehr geehrte*r,

hiermit beantrage ich nach der DV-Flex, 4 %-Regelung

  • ab dem XXXXX die Reduzierung meiner/s Besoldung/Entgelts 
  • um X % (1, 2, 3 oder 4 %)
  • für einen Zeitraum von X Monate (6 oder 12 Monate).

Mit freundlichen Grüßen

Weitergehende Informationen zum Thema