Technische Universität Berlin

Allgemeine Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Dienstreisen

Dienstreisen sind ab sofort (8. Juli 2020) auch wieder ins Ausland möglich, sofern sie zwingend erforderlich sind.

Ausgenommen hiervon sind Gebiete, die seitens des RKI und des Auswärtigen Amtes als Risikogebiete eingestuft werden bzw. für welche eine Reisewarnung ausgesprochen wurde. In diese Gebiete sind Dienstreisen weiterhin nicht zugelassen.

Exkursionen können unter Beachtung der definierten Risikogebiete und Regionen, für welche eine Reisewarnung besteht, wieder über Berlin und Brandenburg hinaus durchgeführt werden. Bis auf Weiteres ist hierzu weiterhin ein Antrag beim Vizepräsidenten für Lehre vp-sl(at)tu-berlin.de mit entsprechendem Raum- und Ablaufkonzept zu stellen.

Wichtige Regelungen der Technischen Universität Berlin

Quarantäne nach privaten Reisen

Mit Blick auf die Urlaubszeit möchten wir Sie bitten, sich vor Ihrer Abreise über die Bestimmungen zu erkundigen, die bei Ihrer Rückreise gelten werden, insbesondere dazu, ob Sie sich nach Reisen in Risikogebiete nach Rückkehr ggf. in Quarantäne zu begeben haben.

Aktuelle Informationen finden Sie auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes und des BMI.

Bitte beachten Sie auch die Ordnungen und Allgemeinverfügungen der Bundesländer.

Bitte beachten Sie, dass sich diese in Berlin und Brandenburg voneinander unterscheiden können.

Bitte beachten Sie: Sofern Sie zum Zeitpunkt der Abreise in eine Region, welche als Risikogebiet definiert wurde, wussten oder hätten wissen können, dass die Reise damit verbunden sein wird, bei Rückkehr in Quarantäne gehen zu müssen und Sie Ihre Arbeitsleistung dann nicht bzw. nicht vollständig im Homeoffice erbringen können, verlieren  Sie unter Umständen den Anspruch auf die Fortzahlung Ihres Entgelts für den Zeitraum, in welchem Sie quarantänebedingt Ihre Arbeitsleistung nicht oder nicht vollständig erbringen können.

Dokumentation von in Anspruch genommenen Urlaubs- und Gleittagen

Die Beschäftigten werden gebeten, Urlaub- und Gleittage, die im Homeoffice per E-Mail beantragt und genehmigt wurden, auf dem Urlaubsnachweis für das Kalenderjahr 2020 und der Übersicht zu den Gleitzeittagen nachzutragen, damit die Ansprüche korrekt dokumentiert und nachgehalten werden können.

Eingeschränkter Präsenzbetrieb - was bedeutet das konkret?

Donnerstag, 14. Mai 2020

Die Phase 3 „Beendigung des Präsenznotbetriebs und Übergang in den eingeschränkten Präsenzbetrieb – ohne Präsenzlehre – mit Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten auf dem Campus“ gilt ab 18. Mai 2020 an der TU Berlin.

Was bedeutet Phase 3 mit dem eingeschränkten Präsenzbetrieb konkret?

Phase 3 bedeutet:

  • Beendigung des Präsenznotbetriebs an der TU Berlin am 17. Mai 2020
  • Start des eingeschränkten Präsenzbetriebs mit der Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten auf dem Campus am 18. Mai 2020
  • Fortführung der digitalen Lehre ohne Präsenzlehre, jedoch mit begründeten Ausnahmen.

Phase 1 galt ab 20. März 2020 mit dem Präsenznotbetrieb, Phase 2 startete ab 23. April 2020 mit Ausnahmen zum Präsenznotbetrieb.
 
Ab wann gilt die Phase 3?

Die TU Berlin wird ab 18. Mai 2020 in den eingeschränkten Präsenzbetrieb – ohne Präsenzlehre – mit Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten auf dem Campus und unter Beibehaltung der digitalen Lehre starten. 

Auf welcher Grundlage wurde die Phase 3 beschlossen?

Grundlage dieser Phase 3 ist die Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin vom 7. Mai 2020.

Aktuelle Informationen aus den Abteilungen der Zentralen Universitätsverwaltung

Abteilung I – Studierendenservice

Persönliche Sprechstunden vor Ort finden aktuell in keinem der Referate statt.

Die persönliche Annahme und Ausgabe von Unterlagen und Studierendenausweisen findet aktuell nicht statt.

Auskünfte, die Einsicht in die Prüfungsakten (Papier) erfordern, sind aktuell nur zeitverzögert möglich.

Beglaubigungen, Vorbeglaubigungen und Ersatzausfertigungen für TU-Dokumente können – sofern sie mit Archivakten verbunden sind – nur zeitverzögert erfolgen.

Anfragen an die einzelnen Referate sind möglichst per E-Mail vorzunehmen. Hierdurch kann die schnellstmögliche Beantwortung sichergestellt werden.

Abteilung II – Personal und Recht

Der Servicebereich Personal arbeitet in hohem Umfang aktenbasiert und kann seine Vorgänge nur sehr eingeschränkt im Homeoffice erledigen. Trotz der vergleichsweise hohen Quote an Mitarbeitenden vor Ort, kam es und kommt es derzeit zu zum Teil erheblichen Verzögerungen bei der Vorgangsbearbeitung.

Bis auf Weiteres wird eine Beschränkung auf die Bearbeitung derjenigen Arbeitsvorgänge vorgenommen, die für die Funktionsfähigkeit der TU Berlin von Bedeutung sind und/oder deren Nichtbearbeitung zu existentiellen Notsituationen führen wird. Beispielhaft seien an dieser Stelle Vorgänge zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder erhebliche finanzielle Härten für die Beschäftigten durch Ausfall von Gehaltszahlungen oder Besoldung genannt. Dies bedeutet, dass zur Bewältigung des Vorgangsaufkommens derzeit vorrangig Einstellungsangelegenheiten, Verlängerungen von Arbeitsverhältnissen, kurzfristig fällige Anträge auf Elterngeld sowie die Beendigung von Arbeitsverhältnissen bearbeitet werden.

Der Servicebereich Personal kann bei der Abarbeitung der prioritären Vorgänge konkret dadurch unterstützt werden, indem vor Übersendung die Priorität und Eilbedürftigkeit durch die zuständigen Führungskräfte in den Abteilungen und Fakultäten geprüft und bei Einstellungsvorgängen ein Bearbeitungsvorlauf von vier Wochen sichergestellt wird.

Abteilung III – Finanzen

Für die Rechnungsbearbeitung gilt grundsätzlich der papierne Weg. Um den besonderen Bedingungen des Shut-Downs gerecht zu werden, wurde ein „digitaler“ Weg eröffnet, der nur für Notfälle galt. Für den eingeschränkten Präsenzbetrieb (Phase 3) seit 18. Mai 2020 wurde eine Mischform zwischen digital und Papier eingerichtet. Damit ist sichergestellt, dass die Buchhaltung einen papiernen Vorgang erhält. Die anordnenden Bereiche sind darüber informiert.

Sämtliche Rechnungen können von der Buchhaltung nur unter der Voraussetzung bearbeitet werden, dass die Vorgänge die Buchhaltung in Papierform erreichen. Ressourcen für die Bearbeitung von Dateien oder für die Anfertigung von Ausdrucken stehen nicht zur Verfügung.

Zur Erleichterung sollten Bestellungen nur bei vorhandenen Kreditoren erfolgen. Die Neuanlage von Kreditoren bindet in der Phase des derzeitigen eingeschränkten Präsenzbetriebs zu viel Ressource. Hinzu kommt, dass insbesondere vermeintlich günstige Internetanbieter oftmals eine Zahlungsfrist von 10 Tagen mit sofort anschließendem Mahnwesen haben. Da nicht sichergestellt werden kann, dass eine Rechnung die Buchhaltung innerhalb von 10 Tagen erreicht, sind Mahnkosten somit schon vorprogrammiert.

Größere Beschaffungen, die über die Vergabestelle organisiert werden müssen, können wieder erfolgen und sind nicht nur auf Beschaffungen zur Aufrechterhaltung des Notbetriebs beschränkt.

Der Barzahlungsverkehr bleibt weiterhin geschlossen.

Abteilung IV – Gebäude- und Dienstemanagement

Die Planung und die Durchführung von baulichen und technischen Maßnahmen sowie der Betrieb der Liegenschaften mit den zugehörigen Gebäuden erfolgt weiterhin mit einer verminderten Personalstärke.

Der erhebliche zeitliche Mehraufwand für die aktuellen Planungen und die Organisation der Durchführungen aus dem Homeoffice führen weiterhin zu einem wachsenden Instandhaltungsstau und zu Durchführungsverzögerungen.

Auch in der Bauabteilung soll die Zahl der sozialen Kontakte möglichst gering gehalten werden. Dies steht jedoch im Gegensatz zu Bauplanungen und Bauberatungen sowie zu erforderlichen Vor-Ort-Abstimmungen.

Es wird daher darum gebeten, nur essentiell erforderliche bauliche oder technische Maßnahmen anzumelden.

Abteilung V – Forschung

Es wird darum gebeten, gerade in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie die bestehenden internen zeitlichen Maßgaben zu berücksichtigen, z.B. neue Forschungsantragsvorhaben mit mindestens zwei Wochen Vorlauf einzureichen. Andernfalls kann es leider insbesondere bei kurzfristig eingereichten Anträgen in Einzelfällen dazu kommen, dass eine vollständige Antragsprüfung nicht mehr fristgerecht durchgeführt werden kann. Dies hängt auch damit zusammen, dass Verwendungsnachweise etc. für die Fördermittelgeber Priorität bei der Bearbeitung durch die Forschungsabteilung haben müssen. Die fristgerechte Bearbeitung der Drittmittelnachweise ist letztendlich im Sinne aller Hochschulangehörigen, da Fristverletzungen und ähnliche Verstöße gegenüber den Fördermittelgebern die Reputation einer Universität unter den Förderern beeinträchtigen können. Vor diesem Hintergrund bittet die Forschungsabteilung um Verständnis für diese Prioritätensetzung.

INT – Internationales

Sprechstunden finden weiter nur telefonisch oder per E-Mail statt. Alle Referate sind per E-Mail oder telefonisch erreichbar, es kann jedoch bei der Bearbeitung der Anfragen zu Verzögerungen kommen.

Aktuelle Informationen für Beschäftigte der TU Berlin

Zugang zu TU-Gebäuden

Im jetzigen eingeschränkten Präsenzbetrieb gelten weiterhin Zugangsbeschränkungen zu den Gebäuden der TU Berlin. Beschäftigte haben Zutritt nach den Regeln des letzten Informationsschreibens des Krisenstabs: Erforderlich ist das Vorliegen von konkreten Einsatzplänen pro Organisationseinheit. Bei TU-Gebäuden mit Pförtnerloge erfolgt der Zugang über den Haupteingang und es wird eine Kontrolle des TU-Dienstausweises oder eines anderen Nachweises der Beschäftigung an der TU Berlin (ausgestellt von der*dem Vorgesetzten) geben. Informationen über Dienstausweise, Informationen zur Erstellung oder Neuausstellung eines Dienstausweises finden Sie im TUB-Portal unter „Mein Profil“ -> „Ersatzkarte beantragen.

Grundsätzlich geschlossen sind die Gebäude für Studierende und den Publikumsverkehr. Hiervon gibt es einige Ausnahmen, die wir zu beachten bitten.

Studierende wurden in einem Infobrief bereits gesondert zu Ausnahmen informiert.

Bewerber*innen, Arbeitsvertragsunterzeichnende sowie Teilnehmende an wissenschaftlichen Aussprachen müssen an den Logen ihre Einladungen vorzeigen. Wir bitten die jeweils betroffenen Bereiche, dies explizit in den Einladungen zu erwähnen.

Gremienmitglieder und die zu einigen Gremien zugelassene Öffentlichkeit wenden sich bitte je nach Gremium an das jeweilige Fakultätsservicecenter bzw. das Referat für Angelegenheiten der Akademischen Selbstverwaltung.

Hier nicht genannte Personen wenden sich in begründeten Ausnahmefällen bitte zunächst an ihre bisherigen Ansprechpartner*innen.

Auch Lieferanten und Entsorgungsunternehmen haben nicht automatisch Zutritt zu den Gebäuden der TU Berlin. Bereiche, die eine Bestellung aufgeben oder ein Unternehmen für eine Entsorgung beauftragen, wenden sich bitte rechtzeitig an bauabteilung(at)tu-berlin.de, um eine entsprechende Zugangsberechtigung für das jeweilige Unternehmen zu erhalten.

Haftung von Beschäftigten

In der derzeitigen Situation befinden wir uns in einer Ausnahmesituation, in der wir alle gehalten sind, schnelle und effiziente Lösungen zu finden. Entscheidungen müssen getroffen werden, dabei können übliche Prozesse, Verfahren und rechtliche Standards nicht immer eingehalten werden.

Eine Verunsicherung tritt dadurch auf, dass Beschäftigte Sorge haben, für Entscheidungen, die sie unter Berücksichtigung der besonderen Situation getroffen haben, ggf. später in die Haftung genommen zu werden.

Grundsätzlich haften Beschäftigte für Schäden, die im Rahmen der Erfüllung der arbeitsvertraglichen oder dienstrechtlichen Pflichten verursacht werden, nur, wenn Grund für die Schäden vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln ist. Dieses Haftungsprivileg ergibt sich aus § 48 Beamtenstatusgesetz, welcher sowohl für Beamte als auch, aufgrund entsprechender Regelung im TV-L Berliner Hochschulen, für Tarifbeschäftigte gilt.

Nur wer also wissentlich und willentlich gegen seine Pflichten verstößt oder die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt, indem er nicht beachtet, was im gegebenen Fall jedem einleuchten muss, ist dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber den durch dieses Verhalten entstandenen Schaden zu ersetzen.

Bei der Beurteilung, ob ein Verhalten grob fahrlässig ist, sind die Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen. Umstände, die den Beschäftigten im Einzelfall ein sorgfältiges Handeln erschweren, etwa bei einer erheblichen Arbeitsüberlastung, Eilbedürftigkeit oder der Notwendigkeit, in einer bestimmten Gefahrensituation schnell zu handeln, können dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit entgegenstehen.

Abschluss von Arbeitsverträgen

Für den Abschluss von Arbeitsverträgen gilt Folgendes:

Ab sofort werden Arbeitsverträge in der Regel digital versandt, d.h. der Blankovertrag wird inklusive der Einstellungsunterlagen durch die zuständige Sachbearbeitung per E-Mail an die*den Einzustellende*n versendet. Die*der Einzustellende druckt zwei Exemplare sowie die restlichen Unterlagen aus, unterzeichnet alles und schickt es per Post an das zuständige Personalteam zurück. Nachdem der Vertrag von der Personalstelle unterzeichnet wurde, wird ein Original an die*den Einzustellende*n per Post zugesandt.

Sollte ein rechtzeitiger Abschluss des Arbeitsvertrages so nicht möglich sein (z. B. weil der Postweg zu lange dauert), kann in absoluten Ausnahmefällen ein persönlicher Termin vereinbart werden.

Für sonstige Angelegenheiten, die einer Unterschrift bedürfen, gilt grundsätzlich ebenfalls eine digitale Vorgehensweise.

Der Servicebereich Personal wird in den kommenden Wochen prioritär Fristsachen bearbeiten. Prioritär werden Stellenausschreibungen, Einstellungsverfahren, Arbeitsvertragsabschlüsse, Vertragsbeendigungen und Arbeitszeitänderungen bearbeitet, die relevant für die Gehaltszahlung sind. 

Information zu Stellenausschreibung und Bewerbungsgesprächen

Da Stellenausschreibungen und Bewerbungsverfahren der TU Berlin bis auf Weiteres im Homeoffice bearbeitet werden, wird die Personalabteilung ab sofort in Stellenausschreibungen darauf hinweisen, dass Bewerbungen ausschließlich per E-Mail erfolgen sollen.

In den Stellenausschreibungen erfolgt eine Information an die Bewerber*innen, dass datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung von Bewerberdaten gemäß DSGVO auf der Webseite der Personalabteilung bereitgestellt werden.

Für die Durchführung von Bewerbungsgesprächen steht Ihnen WebEx zur Verfügung. Aufgrund höherer Datenschutzsicherheit bitten wir Sie, WebEx für die Durchführung von Bewerbungsgesprächen zu verwenden.

Reisekostenstelle

Der Servicebereich Reisekosten (II RK) reduziert ebenfalls den persönlichen Kontakt. Anfragen werden bis auf Weiteres nur telefonisch oder per E-Mail beantwortet.

Informationen zu Dienstreisen

Reisende werden gebeten, keine Gutscheine für eine nicht erbrachte Reiseleistung in Empfang zu nehmen, sondern auf der Rückerstattung der Reisekosten zu bestehen.

Kann die gebuchte Reiseleistung vom Anbieter nicht erbracht werden, hat der Reisende einen Anspruch auf Erstattung der Reisekosten durch den Anbieter. Dies gilt zumindest dann, wenn die Reiseleistung über ein deutschsprachiges Portal gebucht wurde und dementsprechend deutsches Recht anwendbar ist. Es handelt sich dann um einen Fall der rechtlichen Unmöglichkeit, mit der Folge, dass Leistung und Gegenleistung entfallen. Es gibt aktuell keine gesetzliche Regelung, die das Recht des Kunden auf Rückerstattung einschränkt.

Sogar wenn Gutscheine freiwillig entgegengenommen werden, soll der Kunde im Falle der Nichtnutzung ein Recht auf Erstattung des Reisepreises haben.

Es werden also alle Dienstreisende gebeten, auf der Rückerstattung der Reisekosten zu bestehen, wenn die Reiseleistung vom Anbieter nicht erbracht wurde (z.B. der Flug wurde gestrichen, das Hotel war geschlossen o.ä.).

Im Informationsschreiben des Krisenstabes vom 11. März 2020 hatten wir mitgeteilt, dass Stornogebühren für abgesagte Dienstreisen von der TU Berlin übernommen werden. In diesem Zusammenhang ist die Frage aufgekommen, wie die Stornokosten kontiert werden. Stornokosten sind mit demselben Sachkonto zu kontieren wie die Reise selbst.

Personalvorgänge

Die Personalteams und die Personalräte haben Verabredungen und Regelungen getroffen, um Verlängerungen, Einstellungen und Berufungen nicht komplett zu verschieben. Zunächst werden die Vorgänge bearbeitet, die zeitkritisch sind (z.B. Verlängerungen im März/April 2020) oder die personelle Notsituationen verhindern sollen (Eintritt in die Arbeitslosigkeit). Wir bitten momentan von Fragen abzusehen, da sich die Beteiligten organisieren. Wir werden Sie über diesen Punkt auf dem Laufenden

Vereinfachte Form zur Inanspruchnahme der 4 %-Regelung

In der aktuellen Situation soll die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, insbesondere zur Pflege und/oder Betreuung, erleichtert werden. Hierzu kann ab sofort bis zum 30.06. für einen Zeitraum von 6 oder 12 Monaten die Reduzierung der Besoldung/des Entgelts von 1 % bis zu 4 % für ein Arbeitszeitguthaben beantragt werden. Anträge können per E-Mail zunächst an die direkte Führungskraft gesendet und zustimmend von dort ins zuständige Personalteam weitergeleitet werden.

Nach Zustimmung der zuständigen Führungskraft, können die zusätzlichen Arbeitszeitkontotage sofort in Anspruch genommen werden. Die entsprechenden Besoldungs- bzw. Entgeltreduzierungen werden nach der Krisensituation durch die Personalteams bearbeitet.

Hier finden Sie eine Mustermail an das zuständige Personalteam über die direkte Führungskraft:

Sehr geehrte*r,

hiermit beantrage ich nach der DV-Flex, 4 %-Regelung

  • ab dem XXXXX die Reduzierung meiner/s Besoldung/Entgelts
  • um X % (1, 2, 3 oder 4 %)
  • für einen Zeitraum von X Monate (6 oder 12 Monate).

Weitergehende Informationen zum Thema

Informationen aus dem Familienbüro

Das Familienbüro hat hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Sie die Zeit im Homeoffice organisieren und für sich und Ihre Kinder abwechslungsreich gestalten können. Auch Studierende und Mitarbeitende mit pflegebedürftigen Angehörigen finden hier hilfreiche Informationen. Weiterhin werden Beratungen vom Familienbüro durchgeführt – per E-Mail und Telefon.

Zum Thema Best Practice im Homeoffice möchte das Familienbüro gern zu folgenden Fragen mit Ihnen in den Austausch treten: Was funktioniert gut in der Vereinbarkeit von Homeoffice und Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen? Was ist eher herausfordernd? Teilen Sie Ihre Erfahrungen unter:

Beteiligung und Beratung der Frauenbeauftragten

Die Beantwortung von Anfragen, Beratungen und die Entgegennahme von Beschwerden erfolgen bis auf Weiteres grundsätzlich telefonisch oder per E-Mail. Bezüglich der Beteiligung der Frauenbeauftragten an Personalvorgängen gilt Folgendes: Personalvorgänge werden mit allen üblichen Unterlagen elektronisch versandt. Die Zustimmung oder Ablehnung der Frauenbeauftragten zu einem elektronischen Vorgang erfolgt per E-Mail.

Das Gleiche gilt auch für die Schwerbehindertenvertretung.

Dienstantrittsmeldungen

Zur Aufnahme der Gehaltszahlungen bei Neueinstellungen oder Umsetzungen bzw. nach der Beendigung von Sonderurlaub oder Elternzeit ist das Vorliegen der entsprechenden Dienstantrittsmeldung im Bereich II T erforderlich. Um die rechtzeitige Aufnahme insbesondere dieser Gehaltszahlungen sicherstellen zu können, sind aktuell Dienstantrittsmeldungen per E-Mail von den zuständigen Führungskräften/Bereichen an die betreffenden Personalteams möglich. Eine zusätzliche Dienstantrittsmeldung per Papierpost ist in diesen Fällen nicht erforderlich. Diese Regelung gilt bis zur Wiederaufnahme des Dienstbetriebs an der TU Berlin.

Beschaffungen und Bestellung

Im erweiterten Präsenzbetrieb sind Beschaffungen und Bestellungen wieder möglich. Bitte beachten Sie, dass dennoch die Bearbeitungszeit vom Eingang einer Rechnung an der TUB bis zur Überweisung durch die Finanzbuchhaltung länger als gewohnt dauern kann. Insofern sollt nicht bei Händlern bestellt werden, die lediglich eine Zahlungsfrist von 10 Tagen einräumen. Für gewöhnlich ist das der Fall bei Online-Versendern, die danach auch häufig hohe Mahnkosten geltend machen.

Schließung des Barzahlungsschalters der Universitätskasse

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt der Barzahlungsschalter der Universitätskasse weiterhin geschlossen. Es wird darauf hingewiesen, dass es keine Ausnahmen und Einzelfälle für die Annahme und Auszahlung von Bargeldern gibt und auch keine Einzelfalllösungen möglich sind. Treffen Sie bitte Vorsorge durch geeignete Maßnahmen. Informieren Sie bitte Ihre Studierenden, Kunden etc.

Alle unbaren Zahlungen sind davon nicht betroffen und werden weiterhin täglich ausgeführt. 

Rechnungsvorgänge

Für die Rechnungsbearbeitung ist der papierne Weg vorrangig zu nutzen. Hier gibt es der besonderen Situation angepasst, einige Änderungen, die den Papierweg ermöglichen, auch wenn nicht die zwei erforderlichen Unterschriften im Original möglich sind. Die Rechnungsanordnenden Bereiche der TUB sind über die Details informiert.

Von der persönlichen Überbringung von Vorgängen bitten wir abzusehen. Das gilt für alle Bereiche der Abt. III, also auch für den Bereich Personalwirtschaft – III PW – und den Bereich Finanzmanagement – III FIMA –.

Baumaßnahmen, Umzüge und Sperrmüllentsorgung

Die Beratungen zu Baumaßnahmen werden auf das zwingend notwendigste Maß reduziert. Die Landesbaumaßnahmen müssen bis zur Einstellung der Bautätigkeiten mit Mitarbeiter*innen vor Ort abgesichert werden. Sonstige Baumaßnahmen werden, solange diese nicht vollständig eingestellt sind, weiter betreut.

Umzüge und die Sperrmüllentsorgung finden unter Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen wieder statt.

Störmeldungen

Störmeldungen werden weiterhin bearbeitet. Es sind bitte nur noch dringende Störungen zu melden. Die Abarbeitung kann sich verzögern. Bei Gefahr im Verzug sind bitte die Mitarbeiter*innen der Abt. IV telefonisch zu benachrichtigen.

Reinigung, Post und Abfallentsorgung

Reinigung und Postverteilung findet weiterhin statt. Der Gebäudebetrieb findet in der gewohnten Art und Weise statt. Wir bitten darauf zu achten, dass es zu erheblichen Verzögerungen aufgrund der verringerten Personalanzahl kommen kann. Abfallentsorgung und die Druckereierzeugnisse werden ebenfalls abgesichert.

Unterstützung von Forschungsanträgen

Zur Vermeidung der sozialen Kontakte und im Interesse der Verringerung von Infektionsgefahren wird die Abteilung V grundsätzlich vom Homeoffice aus arbeiten. Gleichwohl werden einzelne Kolleg*innen aus den jeweiligen Teams sowie die Referats- und Teamleiter*innen und die Abteilungsleiterin anwesend sein. Wir stellen daher alle persönlichen Sprechstunden ein und bitten darum, von Besuchen und pers. Herreichen von Unterlagen abzusehen.

Die Erreichbarkeit aller Bereiche per E-Mail besteht uneingeschränkt fort.

Die Abteilung V wird ihren Betreib bestmöglich und weitestgehend aufrechterhalten und folgende Leistungen nach Priorität erbringen:

  • Mittelfreigaben für Personaleinstellungen
  • Auszahlungsanordnungen 
  • Projekteinrichtungen
  • Projekthochrechnungen
  • Nachweise und Zahlungsabrufe
  • Vertragsprüfungen und Vertragsverhandlungen mit Industriepartnern und Mittelgebern inkl. telefonische Beratung der Wissenschaftler*innen 
  • Sämtliche rechtsverbindliche Unterschriften 
  • Korrespondenzen

Internationale Wissenschaftskooperationen

Für Nachfragen zu Gastwissenschaftler*innen, Joint PhDs und anderen Aspekten der Internationalen Wissenschaftskooperation kontaktieren Sie bitte beziehungsweise für viele Länder des Globalen Südens das Team Internationale Projekte .

Die Referatszuständigkeit und Ansprechpersonen für die einzelnen Länder des Globalen Südens.

Alle geplanten Treffen mit Partnerinstitutionen werden, wo möglich, online stattfinden.

Regelungen zu den Gremiensitzungen

Zur Gewährleistung der Arbeitsfähigkeit der Akademischen Gremien vor dem Hintergrund der SARS-CoV-Krise hat die Senatskanzlei - Wissenschaft und Forschung - Hinweise zur Durchführung von Gremiensitzungen übermittelt. Die Senatskanzlei erachtet unter den derzeitigen Bedingungen Abweichungen vom Grundsatz der körperlichen Anwesenheit unter Nutzung der technischen Möglichkeiten von in erster Linie Video- und nachrangig Telefonkonferenzen für vertretbar. Hierbei sind eine hinreichende Übertragungsqualität sowie die Stimmabgabe nur durch die stimmberechtigten Gremienmitglieder zu gewährleisten. Die Ausführungen zur Beschlussfassung gehen von offenen Abstimmungen aus. Die weiteren Bedingungen, unter denen die Möglichkeiten der Video- und Telefonkonferenzen genutzt werden können, entnehmen Sie bitte dem Schreiben der Senatskanzlei vom 26.03.2020.

Bitte gewährleisten Sie die Öffentlichkeit bei öffentlich zu behandelnden Tagesordnungspunkten durch entsprechende Freigaben der Zugänge. Die Unterlagen mit Hinweis auf den Zugang zur Sitzung sollten im Netz für alle zugreifbar veröffentlicht werden. Um gleichzeitig die technische Machbarkeit aufrechtzuerhalten, wird empfohlen, in die Einladung einen Passus mit der Bitte aufzunehmen, sich trotz Öffentlichkeit der Sitzung nur mit berechtigtem Interesse einzuschalten, um die Kapazität, Stabilität und Bandbreite der Übertragung nicht zu überfordern und die Durchführbarkeit der Sitzung für Mitglieder und Berater*innen des Gremiums zu gewährleisten.

Eine weitere Möglichkeit für die Beschlussfassung ermöglicht das Umlaufverfahren, sofern kein Mitglied dem Verfahren widerspricht (§ 47 Absatz 4 Satz 3 BerlHG). Muster und Hinweise für die Einleitung von Umlaufverfahren per E-Mail.

Zur Gewährleistung der Öffentlichkeit bei öffentlich zu behandelnden Tagesordnungspunkten ist im Netz darauf hinzuweisen, dass die betroffenen Tagesordnungspunkte im Umlaufverfahren abgestimmt werden. Nach erfolgter Abstimmung ist das Ergebnis ebenfalls unverzüglich zu veröffentlichen. Bitte achten Sie darauf, dass auf die Hinweise auf den Zugang zur Sitzung, die Unterlagen und Protokolle auch von außerhalb des TU-Netzes zugegriffen werden kann.

Wir weisen darauf hin, dass unabhängig von der Wahl des Verfahrens die Rechte weiterer Verfahrensbeteiligter (Frauenbeauftragte, Personalrat etc.) sowie die nach den jeweils anzuwendenden Geschäftsordnungen geltenden Fristen zu beachten sind.

Über weitere Informationen der Senatskanzlei zum Thema „Gremiensitzungen“ werden wir Sie informieren.

Keine öffentlichen Veranstaltungen auf dem Campus

Bis auf weiteres finden keine Präsenzveranstaltungen wie öffentliche Events, wissenschaftliche Tagungen, Kongresse, Messen u.a. auf dem Campus der TU Berlin statt. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass Online-Formate und andere kreative Möglichkeiten geschaffen werden, um einen Ersatz schaffen zu können. Die Lange Nacht der Wissenschaften fällt aus. 

Kommunikation über die Regelungen der TU Berlin

Der Krisenstab wird auch während des Präsenznotbetriebs regelmäßig, momentan täglich, tagen und die Lage beurteilen. Er wird weiterhin Infobriefe mit bindenden Regelungen herausgeben. Die Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni wird während der Zeit des Notfalls eine kontinuierliche Kommunikation zu Ihnen und über die aktuelle Situation der Universität bieten. Bitte informieren Sie sich täglich über die Webseite der TU Berlin.

Bitte nutzen Sie hierfür auch die offiziellen und zentralen Social-Media-Kanäle der TU Berlin:

 Sollten Sie Fragen zur aktuellen Situation rund um die TU Berlin, ihre Beschäftigungsstelle usw. haben, dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail.

Präsenzkurse des Hochschulsports bis auf weiteres abgesagt

Der Hochschulsport der TU Berlin bietet bis auf Weiteres keine Präsenzveranstaltungen an. Alle Hallen sind geschlossen. Aktuelle Informationen zu Alternativangeboten finden Sie auf der Webseite des Hochschulsports

Kinderbetreuung – Die TU-Regelungen für Eltern

Allgemeines

Homeoffice und Homeschooling bedeuten eine große Herausforderung für die Eltern. Das Land Berlin und die TU Berlin hat folgende Regelungen getroffen, die wir hier aufzeigen. Bei Fragen wenden Sie sich an ihr zuständiges Personalteam oder an Ihre*n Vorgesetzt*en. Auch das Familienbüro der TU Berlin steht Ihnen gern zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass das die Regelungen für das Land Berlin sind. In anderen Bundesländern gelten zum Teil andere Vorgaben. 

Freistellung zur Betreuung von Kindern

Die mit Informationen des Krisenstabs der TU Berlin vom 11. März 2020, 30. März 2020 und 7. April 2020 eröffnete Möglichkeit, den Tarifbeschäftigten und Beamt*innen der Technischen Universität Berlin auf Antrag bis zu 10 Arbeitstage Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts bzw. der Bezüge zur Betreuung von Kindern bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres zu gewähren, wenn eine Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie geschlossen wird, wird um weitere 10 Arbeitstage auf insgesamt bis zu 20 Arbeitstage erhöht. Die Freistellungstage müssen nicht zusammenhängend in Anspruch genommen werden. Es kann zudem eine Freistellung für halbe Arbeitstage, d.h. für die Hälfte der für den jeweiligen Arbeitstag regelmäßig zu erbringenden Arbeitszeit gewährt werden. Im Übrigen wird auf die bisherigen genannten Informationen des Krisenstabs verwiesen.

Beschäftigte und Beamt*innen, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, senden auf elektronischem Weg unverzüglich einen formlosen Antrag mit Nachweis der Schließung und deren voraussichtlicher Dauer an den Servicebereich Personal. Ab dem Zeitpunkt der Antragseinreichung kann die*der Beschäftigte bzw. Beamtin*Beamte zuhause bleiben, einer vorherigen Zustimmung bedarf es nicht.

Die Beschäftigten bzw. Beamt*innen unterrichten zudem bitte ihre*ihren Vorgesetzte*n und halten regelmäßigen Kontakt zu ihr*ihm.

Darüber hinaus besteht im Rahmen von Einzelfallentscheidungen die Möglichkeit, eine Freistellung zur Betreuung von Kindern, die das 12. Lebensjahr bereits vollendet haben, zu beantragen, sofern zusätzlich zu den oben genannten Anforderungen ein besonderer Betreuungsbedarf nachgewiesen werden kann. Hier ist vor Inanspruchnahme der Freistellung eine explizite Genehmigung abzuwarten. Eine Antragstellung ist formlos auf elektronischem Weg beim Servicebereich Personal möglich. Es ist ein Nachweis der Schließung der Betreuungseinrichtung und deren voraussichtlicher Dauer sowie über den besonderen Betreuungsbedarf beizufügen.

Diese Regelungen zur Freistellung zur Betreuung von Kindern gelten bis zum 31. August 2020.

Entschädigungsmöglichkeit für Sorgeberechtigte betreuungsbedürftiger Kinder

Dienstag, 07. April 2020

Durch das Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite wurde mit Wirkung zum 30. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 unter anderem § 56 des Infektionsschutzgesetzes geändert.

Danach erhalten erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern,

  • die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, 
  • in dem Zeitraum, in dem Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen geschlossen sind, 
  • wenn sie die Kinder selbst betreuen müssen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können, 

eine finanzielle Entschädigung für ihren Verdienstausfall. Gleiches gilt für Pflegeeltern, die ein Kind in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII in den Haushalt aufgenommen haben. 

Die Entschädigung wird in Höhe von 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für längstens sechs Wochen gewährt. Für einen vollen Monat beträgt die Entschädigung höchstens 2.016,00 Euro. Die Auszahlung erfolgt durch die Technische Universität Berlin für die zuständige Behörde.

Gegenüber der zuständigen Behörde und der Arbeitgeberin (der Technischen Universität Berlin) müssen die Sorgeberechtigten bzw. Pflegeeltern, die den Erstattungsanspruch geltend machen, darlegen, dass sie in diesem Zeitraum keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit (bspw. Anspruch auf Notbetreuung, Betreuung durch andere Personen, die nicht einer sog. Risikogruppe angehören, Möglichkeit des zumutbaren Homeoffice) sicherstellen können.

Der Entschädigungsanspruch besteht nicht, soweit eine Schließung der Einrichtung zur Betreuung von Kindern oder der Schule ohnehin wegen Schulferien oder Feiertagen erfolgen würde. Ein Entschädigungsanspruch besteht auch dann nicht, wenn die Sorgeberechtigten bzw. die Pflegeltern bereits nach anderen Grundlagen unter Fortzahlung des Entgelts dem Dienst fernbleiben können. Dies ist der Fall, solange die Sorgeberechtigten bzw. Pflegeeltern die vom Krisenstab der TU Berlin unter dem 11. März 2020 eröffnete Möglichkeit nutzen können, eine bezahlte Freistellung für die Dauer von 10 Arbeitstagen zu erhalten, wenn das zu betreuende Kind/die zu betreuenden Kinder (bis einschließlich 12 Jahren) nicht erkrankt ist/sind, aber Kita/Schule geschlossen ist. Gleiches gilt, wenn ihnen noch Zeitguthaben zusteht oder für sie eine zumutbare Möglichkeit besteht im Homeoffice zu arbeiten - denn die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens sind vorrangig zu nutzen.

Antragsstellung:

Beschäftigte, die diese Möglichkeit in Anspruch nehmen, senden bitte unverzüglich einen formlosen, händisch unterzeichneten Antrag mit Darlegung, dass sie in dem Zeitraum ab TT.MM.JJJJ bis zum TT.MM.JJJJ 

  • keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können, 
  • keine Arbeit im Homeoffice verrichten können
  • und ihr Zeitguthaben sowie die 10-tägige Freistellung zur Kinderbetreuung unter Fortzahlung des Entgelts bereits aufgebraucht haben

und daher von ihrem Entschädigungsanspruch Gebrauch machen, an die Personalabteilung. Dem Antrag ist ein Nachweisdokument beizufügen, aus dem hervorgeht, dass die Kita/Schule des zu betreuenden Kindes/der zu betreuenden Kinder in diesem Zeitraum geschlossen ist bzw. dass Kinder der entsprechenden Altersklasse/Jahrgangsstufe nicht betreut oder unterrichtet werden.

Sollte bisher nicht bekannt sein, ab wann die Schule/Schulklasse/Kita wieder geöffnet ist, vermerken Sie dies bitte in Ihrem Antrag und reichen diese Information entsprechend nach, sobald sie Ihnen vorliegt.

Bitte nutzen Sie für die Antragsstellung zunächst den elektronischen Weg, anschließend versenden Sie das Original bitte per Post!

Ab dem Zeitpunkt der elektronischen Antragseinreichung kann die*der Beschäftigte zur Kinderbetreuung zuhause bleiben. Einer vorherigen Genehmigung seitens der Personalabteilung bedarf es nicht.

Hinsichtlich möglicher Klärungsbedarfe im Verlauf der weiteren Antragsbearbeitung bitten wir Sie, der Personalabteilung über die von Ihnen genutzte E-Mail-Adresse für Fragen etc. zur Verfügung zu stehen.

Die Beschäftigten unterrichten zudem bitte unverzüglich ihre*ihren Vorgesetzte*n über ihr Fernbleiben vom Dienst und halten regelmäßigen Kontakt zu ihr*ihm.

Für Vorgesetzte gilt: Das Formular „Erkrankungsanzeige“ wird auch in diesen Abwesenheitsfällen weiterhin ausgefüllt und den Personalteams von II T zugeschickt. Der Abwesenheitsgrund unter „wegen“ wird handschriftlich aufgeführt - „notwendige Kinderbetreuung aufgrund der Kita-/Schulschließung wegen COVID 19“ - und die sonst anzukreuzenden Kästchen werden frei gelassen. Auch in diesen Fällen wird das Formular zur Gesundmeldung/Dienstantrittsmeldung verwendet. 

Für Beamt*innen gilt die Regelung entsprechend.

Neuigkeiten für Kita und Schule

Ausweitung der Kita-Betreuung

Seit dem 8. Juni 2020 können alle vor dem 9. Juni.2016 geborenen Kinder zusätzlich in die Betreuung aufgenommen werden. Gleiches gilt für ihre jüngeren Geschwister, soweit sie in die gleiche Kita gehen. Zudem gilt ab sofort, dass nunmehr auch Eltern, deren Kind/er in einem Wechselmodell je hälftig bei beiden Elternteilen leben, als alleinerziehend gewertet werden und somit Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben. Im Übrigen gelten die bisherigen Regelungen, bspw. für Eltern aus systemrelevanten Berufen, fort. 

Der Senat arbeitet derzeit daran, gemeinsam mit den Trägern die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass noch im Juni alle Kinder die Kita wieder in einem größeren Umfang besuchen können. Eine Information darüber wird kurzfristig erfolgen.

Wir bitten weiterhin alle Eltern, sich regelmäßig auf den Seiten des Senats zu informieren.

In den Schulen des Landes Berlin läuft seit 11.05.2020 ein reduzierter Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen. Die Senatsverwaltung spricht für die Kitas seit 14. Mai 2020 von einer "Eingeschränkten Betreuung" nicht mehr von einer Notbetreuung.

Aktuelle Informationen zu den Anspruchsvoraussetzungen

Seit 14.05.2020 neue Liste der systemrelevanten Berufe.

Eltern sollten sich dringend über die schrittweise Öffnung der eingeschränkten Kinderbetreuung informieren. Nach und nach werden die Kitas für weitere Altersgruppen (in der Regel im Abstand von 10 bis 14 Tagen) geöffnet. Für diese Altersgruppen entfällt mit der jahrgangsorientierten Öffnung ab dem 14. Mai der Vorrang der häuslichen Betreuung.

Beschäftigte, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen möchten, müssen den Antrag ausfüllen, der am Ende der Anlage der anspruchsberechtigten Berufe zu finden ist (siehe Link) und einen Nachweis von der Arbeitgeberin TU Berlin erbringen.

Beschäftigte, die interaktive Lehre für Studierende durchführen, wenden sich für eine entsprechende Bescheinigung an vp-sl@tu-berlin.de. Bitte fügen Sie Ihrer Anfrage eine Bestätigung Ihrer*s Vorgesetzten bei, in der diese*r bestätigt, dass Sie aktuell interaktive Lehre durchführen. Bitte nutzen Sie folgenden Text für den formlosen Antrag zur Bescheinigung einer Tätigkeit in der interaktiven Lehre an der TU Berlin.

Hiermit bestätige ich als Vorgesetze*r:
Titel Vorname Name:
Name des Instituts:
Name des*der betreffenden Mitarbeiter*in:
Sie*Er ist im Sommersemester 2020 an der TU Berlin an interaktive Lehre beteiligt und gestaltet sie.
Berlin, den

Bescheinigung durch

Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß
Vizepräsident für Studium, Nachhaltigkeit und Digitalisierung der TU Berlin
Berlin, den  

Seit dem 27. April 2020 ist eine private, insbesondere nachbarschaftliche Betreuungshilfe erlaubt. Dies gilt für maximal drei Kinder. In einem weiteren Schritt sollen die Kinder, die im Sommer in die Schule gehen, in die Kitas zurückkommen.

Der Umfang der Notbetreuung ist jeweils individuell mit der Kitaleitung zu klären. Bitte beachten Sie, dass in Brandenburg ggf. andere Regelungen und Voraussetzungen gelten.

Für Rückfragen steht Ihnen das Familienbüro der TU Berlin zur Verfügung.
Ansprechpartner*innen

Vereinfachte Form zur Inanspruchnahme der 4 %-Regelung

In der aktuellen Situation soll die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, insbesondere zur Pflege und/oder Betreuung, erleichtert werden. Hierzu kann ab sofort bis zum 30.06. für einen Zeitraum von 6 oder 12 Monaten die Reduzierung der Besoldung/des Entgelts von 1 % bis zu 4 % für ein Arbeitszeitguthaben beantragt werden. Anträge können per E-Mail zunächst an die direkte Führungskraft gesendet und zustimmend von dort ins zuständige Personalteam weitergeleitet werden.

Nach Zustimmung der zuständigen Führungskraft, können die zusätzlichen Arbeitszeitkontotage sofort in Anspruch genommen werden. Die entsprechenden Besoldungs- bzw. Entgeltreduzierungen werden nach der Krisensituation durch die Personalteams bearbeitet.

Hier finden Sie eine Muster-Email an das zuständige Personalteam über die direkte Führungskraft.

Sehr geehrte*r,

hiermit beantrage ich nach der DV-Flex, 4 %-Regelung

  • ab dem XXXXX die Reduzierung meiner/s Besoldung/Entgelts 
  • um X % (1, 2, 3 oder 4 %)
  • für einen Zeitraum von X Monate (6 oder 12 Monate).

Mit freundlichen Grüßen

Weitergehende Informationen zum Thema

Durchführung von öffentlichen und wissenschaftlichen Veranstaltungen an der TU Berlin

Am 21. Juli 2020 hat der Senat von Berlin eine Änderung der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung beschlossen. Auf Basis der aktuellen Verordnung möchte das Präsidium der TU Berlin für das Wintersemester 2020/2021 im begrenzten Rahmen wieder wissenschaftliche Symposien, Workshops und kleinere Tagungen in ausgewählten Räumen der TU Berlin ermöglichen. Ein entsprechender Beschluss wurde am 4. August 2020 gefällt. 

Ab 1. Oktober 2020 und bis auf Weiteres ist die Durchführung von kleineren wissenschaftlichen Veranstaltungen in ausgewählten Hörsälen und Tagungsräumen mit entsprechender Lüftung wieder möglich. Sollten es die Räumlichkeiten und die Hygieneregeln erlauben, sind bis max. 100 Teilnehmer*innen erlaubt. Bei allen Veranstaltungen muss der wissenschaftliche Bezug und/oder der Bezug zu einem Forschungsvorhaben im Mittelpunkt stehen. Es sind auch externe Gäste erlaubt. Wünschenswert ist jedoch auch eine digitale Teilhabe zu ermöglichen, um Kontakt und Reisetätigkeiten zu minimieren bzw. zu vermeiden.   

Für die Veranstaltungen sind folgende Vorgaben zu beachten:

  1. die Einhaltung der allgemeinen Schutz- und Hygienevorschriften der TU Berlin,
  2. Veranstaltungen dürfen nicht länger als einen halben Tag (max. 4 Stunden inkl. Desinfektion vor und nach der Veranstaltung) dauern,
  3. es ist in den Gebäuden der TU Berlin und auch während der Veranstaltung ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, der dauerhaft Mund und Nase bedeckt,
  4. es sind nur Vorträge oder Workshop-Formate gestattet,
  5. Garderobe, Informationsstände, Ausgabe von Materialien o.Ä. sind nicht gestattet,
  6. Catering ist nicht gestattet,
  7. Flächen (z.B. Foyers, Lichthof) dürfen nicht genutzt werden,
  8. eine Registrierung der Teilnehmer*innen ist nur zum Zwecke der zu führenden Anwesenheitsdokumentation gem. § 3, Abs. 1, Nr. 8 SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung gestattet. Dies sollte, wenn möglich, digital erfolgen.
  9. Eine dauerhafte Ansammlung von größeren Gruppen ist strikt zu vermeiden.

Für die Anmeldung von Veranstaltungen, die ab dem 1. Oktober 2020 stattfinden sollen, wird das Team Eventmanagement kurzfristig online ein Formular zur Verfügung stellen. Dieses wird unter zum Download bereitstehen.

Der Anmeldung muss ein Hygienekonzept beigelegt sein, aus dem erkennbar ist, dass die Hygieneregeln der TU Berlin eingehalten werden. Gern beraten die Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz und der Betriebsärztlicher Dienst der TU Berlin.

Alle Informationen zur Anmeldung sowie Kapazitäten, etc. finden Sie auf der Webseite des Team Eventmanagement.

Interne Veranstaltungsbedarfe aus den Fachgebieten werden bei der Buchung der Eventräume bevorzugt.

Die Regelung steht unter Vorbehalt und wird an die Pandemieentwicklung angepasst. Grundsätzlich haben bei der Raumplanung für die TU Berlin Studium/Lehre sowie Prüfungen Vorrang.

Es erfolgt eine Absage aller öffentlichen und wissenschaftlichen Veranstaltungen bis einschließlich 30. September 2020 (vgl. § 7, Abs. 5, SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung).