Technische Universität Berlin

Arbeitsschutz, Umweltschutz und Gesundheitsschutz - Für einen Campus zum Wohlfühlen

Wir gehen auf Nummer sicher

Sei es die Einrichtung eines neuen Labors oder Büros, die Anschaffung neuer Maschinen und Anlagen oder der Austausch des alten Bürostuhls gegen einen neuen – in all diesen Fällen hat der Arbeitsschutz höchste Priorität mit dem Ziel, die physische und psychische Unversehrtheit der Beschäftigten zu gewährlisten. Arbeitsunfälle sollen vermieden werden. 

Moderne Ergonomie, gefährliche Stoffe und Brandschutz

Die Gestaltung und Ausstattung von Arbeitsplätzen nach den Kriterien moderner Ergonomie und technischer Sicherheit sind Standard an der Technischen Universität Berlin. Dazu finden regelmäßig Begehungen der Arbeitsstätten und Beratungen statt. Orientierende Messungen des Lärms ergänzen die Beurteilung der Arbeitsplätze, um Maßnahmen wie die Ummantelung von Geräten mit einer lärmdämmenden Hülle oder die Beseitigung der Lärmquelle zu ergreifen. Die technische Sicherheit von Geräten und Anlagen wird regelmäßig geprüft – das betrifft unter anderem Laborabzüge und Sicherheitsschränke, in denen Chemikalien verwahrt werden.  

Allen Beschäftigten, deren Tätigkeit eine Schutzkleidung verlangt, stehen persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung – wie Atem-, Kopf-, Gehör- und Augenschutz. Es finden Beratungen über den richtigen Umgang mit gefährlichen, das heißt zum Beispiel leicht entzündlichen und giftigen Stoffen und deren Lagerung statt. Auf den Schutz werdender Mütter wird besonderes Augenmerk gelegt.

Die Universität ist mit einem umfassenden Alarmierungssystem im Falle eines Brandes ausgestattet. Es wird regelmäßig überprüft und optimiert.  

Der Service im Arbeitsschutz beinhaltet auch Informationen über die Anforderung, Beschaffung und den Betrieb ausgewählter Arbeitsmittel, die Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze, inklusive Untersuchungen der Sehfähigkeit. Dazu gehören des Weiteren Informationen zum Mutterschutz, zum Strahlenschutz, zu Gentechnik in Laboren, zu Sondermüll, zur Unfallprävention und wann eine Unfallanzeige notwendig wird sowie Anweisungen im Falle eines Brandes.  

Anlaufstelle in allen Belangen des Arbeitsschutzes ist für Sie die Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz (SDU) sowie die Stabsstelle Betriebsärztlicher Dienst

Eine Bühne für Grüne

Die Beschäftigten des Fachgebietes Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft fällten eine nachhaltige Entscheidung: Sie richteten die Büroräume ihres neu gegründeten Fachgebietes mit Möbeln aus dem Möbellager der Universität ein. Dies ist nur ein Beispiel, wie das Thema Nachhaltigkeit zunehmend das Denken und Handeln der Beschäftigten durchdringt.

Nachhaltigkeit studieren und leben

Studierende an der Universität können ein Nachhaltigkeitszertifikat erwerben, indem sie in ihrem regulären Studium einen individuellen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit setzen und so Kompetenzen auf dem Gebiet nachhaltiger Entwicklung erwerben. 

Auch auf Ihre Mitwirkung im Nachhaltigkeitsrat, sei es als Mitglied oder zu bestimmten Themen, legen wir besonders viel Wert. Schauen Sie auf die Webseiten des Nachhaltigkeitsrates der Technischen Universität Berlin.

Ressourcen sparen

Umweltbewusstes Handeln ist keineswegs auf den privaten Bereich beschränkt. Auch am Arbeitsplatz ist Engagement im Sinne der Umwelt willkommen und ausdrücklich gewünscht. Wie Sie an Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrem Fachgebiet und Ihrer Abteilung Energie, Wasser und Papier sparen sowie die Abfallvermeidung und -trennung intensivieren können – dazu geben die Mitarbeitenden der Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz (SDU) viele nützliche Tipps, unterstützten, beraten und stehen für Fragen zur Verfügung.

Wissenschaftsladen kubus

Wer sich in Fragen der nachhaltigen Entwicklung und des Umweltschutzes über die Universität hinaus vernetzen möchte, dem steht die Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen (Wissenschaftsladen kubus) offen. Zivilgesellschaftliches Engagement, nachhaltiges Unternehmertum und Aktivitäten zum Schutz der Erde auf verschiedenen Ebenen werden befördert, Kooperationen zwischen Wissenschaftler*innen und Studierenden der TU Berlin mit außeruniversitären Einrichtungen vermittelt.